Pandura

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D Lutatia Lupata mitere Pandura, römisches Relief, 2.Jh.n.Chr. us Spanie
E Frau spillt e Pandura, römisches Relief ufeme Sarg

D Pandura (griechisch πανδοῦρα, pandoúra), au Trichordon (τρίχορδονm tríchordon) isch en antiks Saiteinstrument, wo zo de Luute- bzw. Halsinstrument ghört.

Die alte Grieche hend kai Halsinstrument gchennt sondern nume Harfene, wo unterschidlich langi Saite hend und Laiere, wie d Lyra und Kithara, wo gliichlangi Saite hend, aber im Underschiid zo de Luute zwee Ärm. Ali Halsinstrument, wo d Grieche und Röömer bruucht hend, stammed ursprüngli usem Orient. Vermuetli hend d Perser si in Weste broocht. Si tauched i bildliche Darstelige erst abem 4. vorchristliche Joorhundert uuf und wered erst i de Spootantiki hüüffiger.

Name[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Name Pandura stammt woll usere orientalische Sprooch und lebt i verschidnige Musiginstrument witter, wie Panduri, Phandar, Bandura und mit Umstellig vo de Plosiiv: Tambura, Tanbur oder Tanpuri.

Uufbau[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Pandura het e chürpseförmige Schallkörper, wo en Arm oder Hals (πῆχυς, péchys "Arm") draagmacht isch. De Hals isch bundiert. Di drai Saite - drumm haisst da Instrument au Trichordon »Draisaiter« - isch une am Schallkörper amene Saitehalter aagmacht und wered öbere Steeg zom Chopf vom Griffbrett gfüert, wo si mit Wirbel agmacht wered, die tiened au zom stimme. De Skindapsos (σκινδαψός) isch ganz äänlich uufbaut, hett aber vier Saite. D Pandura werd i de Regle miteme Plektrum gspillt, mengisch aber o mit de Finger zupft.

Lueg au[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ulrich Klein: Laute, im Der Klein Pauly, Bd. 3, Sp. 522.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • [1] d Entwicklig vo de Halsinstrument miteme Kapite öber d Pandura.