Monotheismus

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
Jerusalem: Schnittpunkt vo drei monotheistische Wältreligione

Dr Begriff Monotheismus (gr. μόνος mónos „elläi“ und θεός theós „Gott“) bezäichnet Religione bzw. filosofischi Leere, wo nume äi äinzige Gott kenne und anerkenne. Vo dr Religionswüsseschaft wärde si vom Polytheismus underschiide, wo vili Götter kennt und vereert. Religione, wo zwar vili Götter kenne, aber äim vo dene dr Vorrang gääbe und nume iin vereere, bezäichnet mä mit de Begriff Henotheismus oder Monolatrii. Dr Begriff „Monotheismus“ isch zum erste Mol im 17. Joorhundert bim änglische Theolog und Filosoof Henry More noochgwiise.

Zitgenössischi monotheistischi Religione si s Juudedum, s Christedum, dr Islam, s Jesidedum, dr Sikhismus, s Bahaidum und dr Zoroastrismus. Gschichtlig gsee häi sich e Däil vo dene Religione us polytheistische Aaschauige entwigglet oder zäige immer no Merkmol vo Polytheismus, au wenn das iiri Aahänger wehemänt abstritte, wie wenn s nüt Schlimmers gäb. Dr Zoroastrismus het als e dualistischi Religion und dr jüdisch Glaube as e henotheistischi aagfange oder wenigstens für e Zit dä Charakter gha. E Hufe Monotheiste halte andere Monotheiste gärn vor, ass iire Glaube äigetlig Vilgötterei sig. So gseen Protestante vilmol im Katholizismus mit sinere Vereerig vo dr Maria und de Häilige en Art vo verkapptem Polytheismus, wääred gwüssi jüdischi und islamischi Gleerti s Gliiche vom ganze westlige Christedum behaupte wäge dr Dreifaltikäit.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Jan Assmann: Die mosaische Unterscheidung oder: Der Preis des Monotheismus. Carl Hanser Verlag, Münche 2003, ISBN 3-446-20367-2.
  • Claus Bachmann: Vom unsichtbaren zum gekreuzigten Gott. Die Karriere des biblischen Bilderverbots im Protestantismus. In: Zeitschrift für Systematische Theologie und Religionsphilosophie Band 47 (2005), S. 1–34.
  • Rainer Albertz: Religionsgeschichte Israels in alttestamentlicher Zeit. 2. Uflaag. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttinge 1996/97
  1. Von den Anfängen bis zum Ende der Königszeit. 1996, ISBN 3-525-51671-1.
  2. Vom Exil bis zu den Makkabäern. 1997, ISBN 3-525-51675-4.
  • Walter Brugger (Hrsg.): Philosophisches Wörterbuch. 23. Uflaag. Herder, Freiburg/B. 1998, ISBN 3-451-20410-X.
  • Othmar Keel, Christoph Uehlinger: Göttinnen, Götter und Gottessymbole. Neue Erkenntnisse zur Religionsgeschichte Kanaans und Israels aufgrund bislang unerschlossener ikonographischer Quellen. 5. Uflaag. Herder, Freiburg/B. 2001, ISBN 3-451-02134-X (Quaestiones disputatae; 134).
  • Oswald Loretz: Des Gottes Einzigkeit. Ein altorientalisches Argumentationsmodell zum „Schma Jisrael“. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1997, ISBN 3-534-13276-9
  • Walter Simonis: Über Gott und die Welt. Gottes- und Schöpfungslehre. Patmos-Verlag, Düsseldorf 2004, ISBN 3-491-70375-1.
  • Fritz Stolz: Einführung in den biblischen Monotheismus. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1996, ISBN 3-534-18967-1.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]


Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Monotheismus“ vu de dütsche Wikipedia.

E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.