Lorenz Lotmar

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De Lorenz Lotmar (* 7. Juni 1945 z Aarau; † Ändi Juni 1980 z Münche) isch en Schwyzer Dichter gsi.+

Läbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Lorenz Lotmar isch in Aarau ufgwachse, schpöter isch er nach Wabere, das isch en Ort i de Agglomeration vo Bern, zoge. Er het en KV-Uusbildig aagfange, wo er, wie vorher scho z´Gymnasium, abbroche het. Mit 20 het er aagfange z´schrybe. Zwüsche 1965 und 1968 het er d´Schauspielschuel Bern frequentiert. Schpöter het er sich sis Läbe als Schlagzüüger verdient. Ab 1972 het de Lotmar in Zürich gläbt, nach 1976 in verschidene düütsche Städt.

1980 het de Lorenz Lotmar durch Sälbschtmord de Tod gefunde. Er het um die 10 000 Manuskript- und Typoskriptsyte hinterloh: Romän, Theaterstück und Hörschpil, Gedicht, Briefe, Notize und Skizze - drunter de umfangrychi Roman «Die Opferung» i vier Fassige und fascht 250 handschriftlichi Siite vo nere schtarch veränderte, füüfte Fassig. Viles bliibt no z´ entdecke. Am Lorenz Lotmar sini kafkaeske Wärch sind schtaats-, gsellschafts- und ideologiekritisch.

Wärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Verfilmig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Der Schiedsrichter. Fernsehfilm vom Günter Kunert no Die Wahrheit des K. Bisst voo Lorenz Lotmar. Erstausstrahlung: ZDF, 22. Januar 1985

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Dimitris Depountis: Der Weg durch die „Opferung“ – Lorenz Lotmars Hauptwerk. Rekonstruktion eines Schreibprozesses. Stroemfeld, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-87877-767-1
  • Elio Pellin: „Mit dampfendem Leib“. Sportliche Körper bei Ludwig Hohl, Annemarie Schwarzenbach, Walther Kauer und Lorenz Lotmar. Chronos, Zürich 2008, ISBN 3-0340-0880-5

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]