Leukippide

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de Raub vo de Leukippide, Relief ufeme röömische Sarg

D Leukippide (altgriechΛευκιππίδες, Leukippides) sind i de griechische Mythologi zwoo Schwöstere, wo vo de Dioskure graubt wore sind. Si haisset Hilaeira (Ἱλάειρα) und Phoibe (Φοίβη „Helli“).

Mythos[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Leukippide sind d Töchtere vom Leukippos. Di beede Dioskure hend si entfüert und denn ghüroote. De Soo vo de de Hilaeira und em Kastor isch de Anaxis oder Anagon, und de Soo vo de Phoibe und em Polydeukes isch de Mnasinos oder Mnesileos. Nochere Version vo de Saag, sind d Leukippide mit de Apharetide Idas und Lynkeus verlobt gsii, und drom sais zom Champf zwösched de Dioskure und de Apharetide choo.[1]

Kult[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Leukippide sind z Sparta as Göttine vereert wore, miteme aigne Tempel und aigne Priesterinne, wo entweder selber Leukippide oder Poloi (πώλοι, pṓloi „Füli“) gnennt wore sind.[2][3] Inschriftlich isch e Priester vo de Leukippide und de Tyndaridai, da isch en andere Name vo de Dioskure, bizügt.[4] Uufälig isch as d Dioskure z Thebe Leukṑ pōlṓ (λευκὼ πωλώ, Dual: „die baide wiisse Füli“) und z Elis Leukippoi („Schümmel“) gnennt wore sind.

Noowiis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Theokr. 22.137-213
  2. Pausanias: Raise z Griecheland 3.16.1
  3. Hesych. s.v. πῶλος
  4. IG V 1, 305

Literatuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ernst Kuhnert: Leukippiden. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 2,2, Leipzig 1897, Sp. 1988–1996 (Digitalisat).
  • David Leitao. In: Der Neue Pauly (DNP). Metzler, Stuttgart 1996–2003, ISBN 3-476-01470-3.