Koran

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Die ersti Sure al-Fātiha in ere Handschrift vom Kalligraaf Aziz Efendi. (Dranskripzioon und Übersetzig uf dr Site, wo s Bild beschriibe wird)
E Däil vom ene Värs us dr 48. Sure Al-Fath in ere Handschrift us em 8. oder 9. Joorhundert.

Dr Koran oder Qur'an [qurˈʔaːn] (arabisch القرآن‎ al-qurʾān ‚d Lääsig, Rezitazioon, Vordraag‘) isch die Häiligi Schrift vom Islam. D Muslim glaube, ass si die wörtligi Offebaarig vo Gott (arab. Allah) an dr Brofeet Mohammed isch, und iim dur „Werbalinspirazioon“ vom Ängel Gabriel („Diktatverständnis“ vom Koran) zuechoo isch. Er isch in ere spezielle Riimprosa abgfasst, wo uf Arabisch as Sadschʿ bezäichnet wird. Dr Koran bestoot us 114 Sure, wo verschiide lang si und sälber us Värs (آيات‎ / āyāt) bestöön.

E wichdigs Kennzäiche vom Koran isch si Sälbstreferenzialidäät.[1] Das bedütet, ass dr Koran sich an vile Stelle sälber thematisiert. Au die mäisten Glaubensleere vo de Muslime im Bezuug uf e Koran stütze sich uf sonigi sälbstreferenzielle Ussaage [2] im Koran.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Iifüerige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Gotthelf Bergsträßer und Otto Pretzl: Die Geschichte des Korantexts. Dieterich, Leipzig, 1938.
  •  Hartmut Bobzin: Der Koran. Eine Einführung (= Beck'sche Reihe. 2109). Beck, Münche 2007, ISBN 978-3-406-43309-2.
  •  Michael Celler: Der Koran für Nichtmuslime. Neu formuliert und kommentiert von Michael Celler. Hans-Jürgen Maurer, Frankfurt am Main, www.verlaghjmaurer.de, Frankfurt 2009, ISBN 978-3-929345-45-2.
  •  Michael Cook: Der Koran. Eine kleine Einführung (= Reclams Universal-Bibliothek. 18652). Reclam, Ditzingen 2009 (übersetzt von Matthias Jendis), ISBN 978-3-15-018652-7.
  •  Arthur Jeffery: The Qur’ān as scripture. Books for Libraries, New York 1980, ISBN 0-8369-9263-6.
  • Lamya Kaddor und Rabeya Müller: Der Koran für Kinder und Erwachsene. Beck, Münche, 1. Uflaag 2008, 3. Uflaag 2010, ISBN 978-3-406-57222-7
  • Ingrid Mattson: The Story of the Qur’an: Its History and Place in Muslim Life. Wiley-Blackwell, 2 . Uflaag, 2013, ISBN 978-0470673492.
  •  Tilman Nagel: Der Koran. Einführung – Texte – Erläuterungen. Beck, Münche 1998, ISBN 3-406-43886-5.
  • Angelika Neuwirth: Koran. In: Helmut Gätje (Hrsg.): Grundriß der arabischen Philologie. Bd. II. Literaturwissenschaft. Wiesbaden 1987. S. 96–135. ISBN 3-88226-145-5
  • Angelika Neuwirth: Der Koran als Text der Spätantike. Ein europäischer Zugang. Insel, Berlin 2010
  • Angelika Neuwirth: Studien zur Komposition der mekkanischen Suren: Die literarische Form des Koran - ein Zeugnis seiner Historizität? (= Studien Zur Geschichte Und Kultur Des Islamischen Orients. Neue Folge, Bd. 10). 2., durch eine korangeschichtliche Einführung erweiterte Auflage, de Gruyter, Berlin / Nöi York, NY 2007, ISBN 3-11-019233-0, online bei de.scribd.com (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/de.scribd.com
  •  Theodor Nöldeke, Friedrich Schwally (Bearb.): Geschichte des Qorāns. Drei Teile in einem Band. Olms, Hildesheim, Züri, Nöi York 2005, ISBN 3-487-00105-5.
  •  Wilhelm Rudolph: Die Abhängigkeit des Qoran vom Judentum und Christentum. Stuttgart 1922 (online bi archive.org).
  •  Nicolai Sinai: Die Heilige Schrift des Islam. Die wichtigsten Fakten zum Koran (= Herder spektrum. 6512). Herder, Freiburg im Breisgau 2012, ISBN 978-3-451-06512-5.
  •  John Edward Wansbrough, Andrew Rippin (Bearb.): Quranic studies. Sources and methods of scriptural interpretation. Prometheus Books, Amherst (Nöi York) 2004, ISBN 1-59102-201-0.
  • Alford T. Welch: al-Qurʾān. In The Encyclopaedia of Islam. 2. Uflaag, Bd. 5, Brill, Leiden / Boston 1960–2006, S. 400–429.
  • Hans Zirker: Der Koran. Zugänge und Lesarten. 1. Uflaag, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1999, ISBN 3-534-14309-4.

Dütschi Übersetzige vom Koran[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  •  Der Koran. Aus dem Arabischen neu übertragen von Hartmut Bobzin unter Mitarbeit von Katharina Bobzin. Mit 121 Kalligraphien von Shahid Alam. In: Neue orientalische Bibliothek. Beck, Münche 2010 (Originaltitel: Qurʼān, übersetzt von Hartmut Bobzin), ISBN 978-3-406-58044-4.
  •  Der Koran. Kohlhammer, Stuttgart 2010 (Originaltitel: Qurʼān, übersetzt von Rudi Paret), ISBN 978-3-17-021156-8.
  •  Die Botschaft des Koran. Übersetzung und Kommentar. Patmos, Düsseldorf 2009 (Originaltitel: Qurʼān, The message of the Qurʼan, übersetzt von Muhammad Asa, Ahmad von Denffer, Yusuf Kuhn), ISBN 978-3-491-72540-9.
  •  Der Koran. Einleitung und Anmerkungen von Annemarie Schimmel. Philipp Reclam jun., Stuttgart 1991 (übersetzt von Max Henning), ISBN 978-3-15-054206-4.
  •  Der Koran. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2007 (Originaltitel: Qurʼān, übersetzt von Hans Zirker), ISBN 978-3-534-20459-5.
  •  Murad Wilfried Hofmann (Hrsg.): Der Koran. Das heilige Buch des Islam. Hugendubel, Chrüzlinge; München 2007 (Originaltitel: Qurʼān, übersetzt von Max Henning), ISBN 978-3-7205-3042-2.
  •  Hartmut Bobzin (Hrsg.): Der Koran. Mit erklärenden Anmerkungen von Wolfdietrich Fischer. Ergon-Verlag, Würzburg 2000 (Originaltitel: Qurʼān, übersetzt von Friedrich Rückert), ISBN 3-933563-70-4.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Koran – Album mit Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Stefan Wild (ed.): Self-referentiality in the Qurʾān. Wisbade 2006.
  2. Sure 2:2: „Dies ist die Schrift, an der nicht zu zweifeln ist, (geoffenbart) als Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.“