Junge Freiheit

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Junge Freiheit
Logo vu de Junge Freiheit
Beschriibig Wuchezittig
Sproch Ditsch
Verlag Junge Freiheit Verlag GmbH & Co.
Erstusgob Mai/Juni 1986
Erschiinigswiis all Wuche / am Frittig
Uflag 28.675 Exemplar
Chefredakteur Dieter Stein
Herusgäber Junge Freiheit Verlag GmbH & Co.
Weblingg jungefreiheit.de
Artikelarchiv 1997 ff.
ISSN 0932-660X
Dialäkt: Friburgerisch (eltere Stadtdialekt)

Di Junge Freiheit (JF) isch e iwerregionali ditschi rechtsgrichteti Wuchezittig. Si verstoht si as unabhängig konservativ Medium. Bolitikwisseschaftler sään in dr Zittig e Sprochrohr vu de Neie Rächte un ordne si as Scharnier zwische Rechtsextremismus un em Konservatismus ii.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D JF isch im Mai 1986 z Friburg grindet wore as Organ fir d Jugendorganisation vu de Freiheitliche Volkspartei (FVP). Si isch aafangs all zwei Monet as Schieler- un Studentezittig mit re Uflag vu 400 Stuck erschine. Im Johr 1990 hän zeh Hauptautore d Junge Freiheit Verlag GmbH. Grindet. Ab Jänner 1991 isch d JF all Monet ruskumme. Am Aafang isch si vor allem an Universitete dur Mitglider vu Burschenschaften verdriwe wore. 1993 hän d Verlagsgrinder um de Schefredakeer Dieter Stein d die Grindig vun ere Kommanditgsellschaft bschlosse un de Sitz vu de Zittig uf Berlin verlait, 1995 isch d Junge Freiheit Treuhand GmbH z Berlin aagmeldet un d Junge Freiheit Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH Potsdam grindet wore. Sit em 21. Jänner 1994 kunnt d JF as Wuchezittig mit 20 bis 28 Sitte rus.

Gege d Nennig im Verfassigschutzbericht z Nordrhii-Weschtfale (ab 1994) un z Bade-Wirtteberg (ab 1997) isch di Junge Freiheit grichtlig vorgange. Die Rechtsstritt sin 2005 bzw. 2006 dur Vergliich biiglait wore, d Zittig isch deno nimi in dene Verfassigsschutzbricht gnennt wore.

Di Junge Freiheit fiert Interview mit allne meglige bekannte Autore un Vertreter vu Medien, Verbänd un Parteie. Kritisiert wird, dass immer wider au Rechtsextremi un Holocaustleigner interviewt were,

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Iiträg in Nochschlagewerk
  • Rainer Fromm: Am rechten Rand. Lexikon des Rechtsradikalismus. Mit Beiträgen von Barbara Kernbach und Hans-Gerd Jaschke, 2. aktualisierte Auflage, Schüren, Marburg 1994, ISBN 3-89472-104-9, S. 109–112. (lueg: Junge Freiheit (JF))
  • Jens Mecklenburg (Hrsg.): Handbuch deutscher Rechtsextremismus (= Antifa-Edition). Elefanten-Press, Berlin 1996, ISBN 3-88520-585-8, S. 414–416. (lueg: Junge Freiheit (JF))
  • Britta Schellenberg: Junge Freiheit (seit 1986). In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Band 6: Publikationen. Im Auftrag des Zentrums für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. De Gruyter Saur, Berlin [u. a.] 2013, ISBN 978-3-11-025872-1, S. 387–389.
  • Bernd Wagner (Hrsg.): Handbuch Rechtsextremismus: Netzwerke, Parteien, Organisationen, Ideologiezentren, Medien (= rororo aktuell. 13425). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-13425-X, S. 171–173. (lueg: Junge Freiheit (JF))
Monografie / Sammelbänd
  • Stephan Braun, Ute Vogt (Hrsg.): Die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ – Kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden. VS, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15421-3.
  • Martin Dietzsch, Siegfried Jäger, Helmut Kellershohn, Alfred Schobert: Nation statt Demokratie: Sein und Design der „Jungen Freiheit“ (= Edition DISS, Bd. 4). 2. unveränderte Auflage, Unrast, Münster 2004, ISBN 3-89771-733-6.
  • Helmut Kellershohn (Hrsg.): Das Plagiat. Der völkische Nationalismus der jungen Freiheit. Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung, Duisburg 1994, ISBN 3-927388-44-0.
  • Helmut Kellershohn (Hrsg.): „Die Deutsche Stimme“ der „Jungen Freiheit“. Lesarten des völkischen Nationalismus in zentralen Publikationen der extremen Rechten (= Edition DISS, Bd. 23). Unrast, Münster 2013, ISBN 978-3-89771-752-7.
  • Klaus Kornexl: Das Weltbild der Intellektuellen Rechten in der Bundesrepublik Deutschland. Dargestellt am Beispiel der Wochenzeitschrift Junge Freiheit (= Beiträge zur Politikwissenschaft, Bd. 9). Herbert Utz Verlag, München 2008, ISBN 3-8316-0761-3.
  • Stefan Kubon: Die bundesdeutsche Zeitung „Junge Freiheit“ und das Erbe der „Konservativen Revolution“ der Weimarer Republik. Eine Untersuchung zur Erfassung der Kontinuität „konservativ-revolutionärer“ politischer Ideen. (= Spektrum Politikwissenschaft, Band 35). Ergon, Würzburg 2006, ISBN 3-89913-527-X (zugl. Diss., Univ. Augsburg, 2005).
  • Alexander Ruoff: Verbiegen, verdrängen, beschweigen. Die Nationalgeschichte der „Jungen Freiheit“. Auschwitz im Diskurs des völkischen Nationalismus. Unrast Verlag, Münster 2001, ISBN 3-89771-406-X.
  • Regina Wamper: Das Kreuz mit der Nation. Christlicher Antisemitismus in der Jungen Freiheit (= Edition DISS, Bd. 18). Unrast, Münster 2008, ISBN 978-3-89771-747-3.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]