Jakob Heinrich Meister

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Dr Jakob Heinrich Meister (* 6. Augschte 1744 z Bückeburg, Schaumburg-Lippe; † 9. Nofämber 1826 z Züri) isch e Theoloog, Schriftsteller und Journalischt gsy.

s Läbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Jakob Heinrich Meister isch dr Soon vom tüütsche reformierte Pastor Johann Heinrich Meister und dr hugenottische Franzöösin Marie Malherbe gsy. Dr Vatter het a verschidenen Oorten als Pfaarer gschaffet, sid 1757 z Küsnacht. Doo het dr Jakob Heinrich z Züri am Collegium Carolinum studiert, ane 1763 isch er zum Pfaarer ordniert woorde.

Er het mit de Uufkläärer Johann Jakob Bodmer, Voltaire und Rousseau z tue gha. Won er s religionskritische Wäärch De l'origine des principes religieux gschribe het, het en d Obrikäit vo Züri uusbürgeret und das Buech öfentlech lo verbränne.

Jetz het dr Meister langi Zyt z Paris gläbt, won er anderi Schrifte uf Französisch verfasst und e Zytschrift redigiert het; i dere isch s um s kulturelle Lääbe z Paris vo säber Zyt ggange. Er het au mit em Filosoof und Schriftsteller Denis Diderot zämegschaffet. Wäge der französische Revoluzioon het dr Meister vo Paris müesse wägggoo, und er isch denn wider uf Züri zrugg. 1806 het er dört d Ursula Anna Schulthess (1748–1834) ghürootet.

Wäärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • De l’origine des principes religieux. 1768
  • À la mémoire de M. Diderot. 1786
  • De la morale naturelle. 1788
  • Des premiers principes du système social appliqués à la révolution présente. 1790
  • Lettres sur l'imagination. Züri 1794; uf tüütsch Briefe über die Einbildungskraft. Züri 1794
  • Betzi ou L'amour comme il est. roman qui n'en est pas un précédé d'entretiens philosophiques et politiques. Paris 1801
  • Essai de poésies religieuses. 1801
  • Sur la Suisse à la fin du dix-huitième siècle. 1801; uf tüütsch Ueber die Schweitz am Ende des 18. Jahrhunderts. 1801
  • Cinq nouvelles helvétiennes. Paris 1805
  • Euthanasie ou Mes derniers entretiens avec elle sur l'immortalité de l'âme. 1809
  • Heures ou Méditations religieuses à l'usage de toutes les communions de l'Église. 1820
  • Mélanges de philosophie, de morale et de littérature. 1822
  • Souvenirs de mon dernier voyage à Paris. 1795

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Karin Marti-Weissenbach: Meister, Jakob Heinrich. In: Historisches Lexikon vo dr Schwiiz.
  • Paul-Otto Bessire: Jacob-Henri Meister. Sa vie et ses œuvres. Imprimerie Boéchat, Delémont 1912
  • Heinrich Breitinger: Meister, Jakob Heinrich. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 21, Duncker & Humblot, Leipzig 1885, S. 256–259.
  • Yvonne de Athayde Grubenmann: Un cosmopolite suisse: Jacques-Henri Meister. Droz, Genève 1954
  • Maria Moog-Grünewald: Jakob Heinrich Meister und die „Correspondance littéraire“. Ein Beitrag zur Aufklärung in Europa. De Gruyter, Berlin 1989, ISBN 3-11-011872-6
  • Gertrud Muraro-Ganz: Meister, Jakob Heinrich (Jacques-Henri). In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 16, Duncker & Humblot, Berlin 1990, ISBN 3-428-00197-4, S. 726 f.
  • Zurbuchen Simone: Les Philosophes et la Révolution. L’analyse de Jacques Henri Meister. In: Carrefour, Vol. 24 (2002), n° 1, S. 85–98.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]