Iwein

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E Fresko us em Iwein-Züklus uf Schloss Rodenegg: Dr Iwein kämpft mit Aschelon (Askalon).

Iwein isch e middelhoochdütsche Artusroman in Värsform vom Hartmann vo Aue, won er um s Joor 1200 verfasst het. Es isch e freiji Übersetzig us em Altfranzösisch vom Yvain ou Le Chevalier au lion vom Chrétien de Troyes. Dr Iwein, dr Held vom Roman, isch äine vo de Ridder vo dr Daafelrunde am Hoof vom König Artus.

Inhalt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Iwein ghöört am Hoof vom Artus dr Bricht vom Kalogreant, wien er vom Askalon, em Hüeter vom e magische Brunne besigt und entwaffnet worde isch. Dr Iwein, won e Verwandte vom Kalogreant isch, ziet us, zum d Schand z rääche. Er verwundet dr Askalon und dä flüchdet in si Burg, won er stirbt. Dr Iwein bechunnt vom Hoofröiläin Lunete e Ring, won en unsichtbar macht. Er drifft uf d Frau Laudine, wi si für iire doot Maa Askalon druurt. Dr Iwein verliebt sich in die schööni Witwe und mit dr Hilf vo dr Lunete chann er sä überreede iin z hüroote und wird eso sälber zum Hüeter vom Brunne. Wo dr Hoof vom Artus chunnt, muess er d Kwelle schütze und besigt dr Keie. Druf fiire alli zämme d Hochzit.

Sini Fründ warnen en aber vor em Schiggsaal vom Erec, wo noch siner Hochzit nume no mit sinere Frau het welle schloofe und d Herschaft vernoochlässigt het. Dr Iwein blaant dorum en âventiure und verspricht sinere Frau noch eme Joor und eme Daag wider häim z cho. Er vergisst aber d Zit und wird vo dr Lunete aaklagt as Verrööter und si nimmt em au dr Ring wäg. Dr Iwein wird eso eerloos, verfallt em Waansinn und goot in e Wald für sich go lääbe. D Daame vo Narison häilt en mit ere Wundersalbi vo dr Fee Feimorgan. Wider gsund gseet er, ass er nüme an Hoof ghöört.

Er befreit druf s Land vo dr Daame vo Narison, wil aber nid bin ere bliibe. Au anderi Hürootsaadrääg leent er ab wäge sinere Minne fur d Laudine. Schliesslig rettet er e Löi vor eme Drach und dä brgläitet en vo denn aa und eso wird er zum Ridder mit em Löi. Won er wider bi dr Kwelle verbiichunnt, findet er uuse ass d Lunete wägen iim zum Dood verurdäilt worde isch. Im ene Grichtskampf besigt er d Kämpfer für d Aachlääg. D Laudine het im Löieridder dr Iwein nid erkennt. Wo si ghöört, ass er d Huld von ere Daame verloore het, verurdäilt si daas ooni z wüsse, ass si sälber die Daame isch.

Dr Iwein ziet witer, übernimmt d Verdäidigung von ere Dochder vom ene Groof im Erbstrit gegen iiri elteri Schwöster und schliesslig chömme si noch no mee Abentüür am Hoof vom Artus aa. Im Grichtskampf dört stoot si guet Fründ Gawein uf dr gegnerische Site. Aber bevor s zun ere Entschäidig im Kampf chunnt, wird dä abbroche wil s Nacht wird und die bäide Fründ reede mitenander und erkenne sich. Dr Köönig Artus findet bi sinere Undersuechig vom Fall d Wooret uuse und verhilft dr jüngere Schwöster zu iirem Rächt. Dr Iwein wird druf wider in d Artusrunde ufgno. Er goot schliesslig zrugg an Hoof vo dr Laudine und d Lunete bringt die bäide wider zämme.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Christoph Cormeau und Wilhelm Störmer: Hartmann von Aue: Epoche - Werk - Wirkung, (=Arbeitsbücher zur Literaturgeschichte), 2. Uflaag, Münche 1993 ISBN 3-406-37629-0
  • Xenja von Ertzdorff: Hartmann von Aue: Iwein und sein Löwe, in: Die Romane von dem Ritter mit dem Löwen. Herausgegeben von Xenja Ertzdorff unter redaktioneller Mitarbeit von Rudolf Schulz, (=Chloe; 20), Amsterdam 1994, Site 287-311 ISBN 90-5183-568-X
  • Hubertus Fischer: Ehre, Hof und Abenteuer in Hartmanns "Iwein": Vorarbeiten zu einer historischen Poetik des höfischen Epos, (=Forschungen zur Geschichte der älteren deutschen Literatur; Band 3), Münche 1983 ISBN 3-7705-1828-4
  • Gert Kaiser: Textauslegung und gesellschaftliche Selbstdeutung. Aspekte einer sozialgeschichtlichen Interpretation von Hartmanns Artusepen. Frankfurt 1973. ISBN 3-89104-100-4
  • Volker Mertens: Laudine: soziale Problematik im Iwein Hartmanns von Aue, (=Zeitschrift für deutsche Philologie: Beihefte; 3), Berlin 1978 ISBN 3-503-01264-8
  • Silvia Ranawake: verligen und versitzen: das Versäumnis des Helden und die Sünde der Trägheit in den Artusromanen Hartmanns von Aue, in: Chrétien de Troyes and the German Middle Ages. Papers from an international symposium, Ed. with an introd. by Martin H. Jones and Roy Wisbey, Cambridge 1993, Site 19-35 ISBN 0-85991-356-2
  • Kurt Ruh: Zur Interpretation von Hartmanns "Iwein", in: Hartmann von Aue, Herausgegeben von Hugo Kuhn und Christoph Cormeau, (=Wege der Forschung; Band 359), Darmstadt 1973, Site 408-425
  • Werner Schröder, Laudines Kniefall und der Schluss von Hartmanns Iwein; (=Abh. d. Akad.d.Wiss.u.Lit., Geistes-u.sozialwiss.Kl. 2 (1997)); Stuttgart (Fr.Steiner) 1997 ISBN 3-515-07081-8

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]


Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Iwein“ vu de dütsche Wikipedia.

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