Hermannstadt

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Sibiu
Hermannstadt
Nagyszeben
Woobe vu Hermannstadt
Hermannstadt (Rumänien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdate
Staat: Rumänie
Historischi Region: Sibeburge
Chrais: Sibiu
Koordinate: 45° 48′ N, 24° 9′ O45.79638888888924.149722222222431Koordinate 45° 47′ 47″ N, 24° 8′ 59″ O
Zytzone: OEZ (UTC+2)
Hechi: 431 m
Flechi: 121 km²
Yywohner: 147.245 (20. Oktober 2011[1])
Bevelkerigsdichti: 1.217 Yywohner je km²
Boschtlaitzahl: 550003–550550[2]
Delifonvorwahl: (+40) 02 69
Kfz-Chännzaiche: SB
Struktur un Verwaltig (Stand: 2016[3])
Gmaindsart: Munizipium
Bürgermeischterin: Astrid-Cora Fodor (DFDR)
Adräss: Str. Samuel Brukenthal Nr. 2
loc. Sibiu, jud. Sibiu RO–550178
Websyte:

Hermannschtadt (rumänisch Sibiu [si'biw], ungarisch Nagyszeben) isch e Stadt i Sibebürge im Zentrum vo Rumänie. Im Johr 2007 isch Hermannschtadt Kulturhauptschtadt vo Europa gsi.

D'Lag im Land[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D'Stadt ligt am Zibin (Cibin), eme Näbefluss vom Alt i de Nöchi vo de Südkarpate. Witeri Gwässer i de Stadt sind de Bach Pârâul Sapunului und de Binderteich (rum. Lacul Binder). Südlich vo de Stadt findet me d'Mărginimea Sibiului, e traditionelli Region vo de Vorkarpate. Nördlich, nordweschtlich, nordöschtlich, im Südweschte und öschtlich vo Sibiu isch de ehemalige „Königsbode“ – des historisch vo de Sibebürger Sachse besidelte Gebiet.

D'Uffteilig vo de Stadt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S'Stadtgebiet losst sich in folgendi Viertel uffteile:

Oberstadt (Oraşul de Sus) und Unterstadt (Oraşul de Jos), die zämme d'Altstadt bilde; Goldtal (Valea Aurie), Hipodrom, Vasile Aaron, Konradwiese (Piaţa Cluj), Ştrand und Ţiglari.

Usserdem k'höre d'Dörfer Neppendorf (Turnişor) und Hammersdorf (Guşteriţa) als Vorort mit zu de Stadt.

Bevölkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Aktuell het d'Stadt knapp 150.000 Ihwohner.

Folgendi ethnischi Uffteilung findet sich:

  • 95,0 % Rumäne
  • 02,0 % Ungare
  • 01,6 % Düütschi
  • 01,4 % andri

Früener isch Hermannstadt äis vo de Zäntre vo de tüütschspraachige Sibebürger Sachse gsy (bis hüt isch es de Sitz vom lutherische Landesbischof). 1850 sind rund drei Viertel vo allnen Ywoner tüütschspraachig gsy, 1920 na echly über de Helfti. Sit Sibebürge zu Rumäänie ghöört, sind aber vil Rumäänen us em Altrych (em Rumäänien i de Gränze vor 1914) uf Sibebürge glockt woorde zums rumänisiere. D Aazahl vo de Tüütschspraachigen isch aber glych lang stabyl plibe – und isch na 1977 z Hermannstadt bi über 25.000 gläge. Sit doo sind aber vil Sachsen uf Tüütschland abgräist, und wo 1990 d Gränzen uufggange sind, sind fascht all furt. Hüt läbed z Hermannstadt ekäi 2000 me von ene.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Adressbuch der k. freien Stadt Hermannstadt. Jg. 9, 1901, ZDB-ID 2632738-7, Digitalisat.
  • Hermann Fabini, Alida Fabini: Hermannstadt. Porträt einer Stadt in Siebenbürgen. Monumenta-Verlag, Hermannstadt 2000, ISBN 3-929848-17-1.
  • Arne Franke: Hermannstadt-Sibiu. (Ein kunstgeschichtlicher Rundgang durch die Stadt am Zibin) (= Große Kunstführer, Bd. 231 = Große Kunstführer in der Potsdamer Bibliothek östliches Europa, Bd. 1). Mit einer historischen Einführung von Harald Roth. Schnell + Steiner, Regensburg 2007, ISBN 978-3-7954-2004-8.
  • Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reiseführer Siebenbürgen. Wort und Welt Verlag, Thaur bei Innsbruck 1993, ISBN 3-85373-133-3.
  • Harald Roth: Hermannstadt. Kleine Geschichte einer Stadt in Siebenbürgen. Böhlau, Köln u. a. 2006, ISBN 3-412-05106-3.
  • Johann Seivert: Die Sächsische Stadt-Pfarrern zu Hermannstadt. Barth, Hermannstadt 1777, Digitalisat (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www-gdz.sub.uni-goettingen.de.
  • Georg Soterius: „Cibinium.“ Eine Beschreibung Hermannstadts vom Beginn des 18. Jahrhunderts (= Schriften zur Landeskunde Siebenbürgens, Bd. 31). Aus dem Neulateinischen editiert und ins Deutsche übertragen von Lore Poelchau. Böhlau, Köln u. a. 2006, ISBN 3-412-21505-8 (Zweisprachige Ausgabe: Lateinisch/Deutsch).

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Hermannstadt – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien (Memento vom 18. Augschte 2017 im Internet Archive) bei citypopulation.de
  2. Postal ZIP code of Sibiu, Romania (Sibiu streets) - GeoPostcodes database. Abgrüeft am 22. März 2015.
  3. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)