Friedrich Eser

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Dialäkt: Schwäbisch

Dr Friedrich Eser – mit-em ganza Nama hot’r Anton Friedrich Xaver Eser ghoißa – (* 14. Februar 1798 em oberschwäbischa Hürbel – heitzodag an Ortsdoil vo Guadazäll-Hirbl –, † 13. Juni 1873 z Stuegert), ischt a deitscher Nadur- ond Kunschtforscher sowia Autor vo Sachlitradur gwäa.

Aus seim Leaba[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Friedrich Eser kommt am 14. Februar 1798 als Soh vom Obervogt ond Renda-Amtmann Judas Thaddäus Eser z Hürbel em domoliga Oberamt Biberach uff d Welt. Noch-em Bsuach vo dr Volksschuel en seim Geburtsort ond-em Bsuech vo de Gymnasia z Kempte im Allgai ond z Rautweil fangt’r 1815 an dr Universideet Diibenga Medizin-Studium oo, merkt abr bald, dass des et s Richdige fir-en ischt. Drom wechslet’r zom Bereich Rechtswissaschaft ond Kameralischdig, wo-nr viir Johr späder mit Erfolg abschliaßt. Sei erschda Stell fendet’r 1819 als Akduar beim Oberamtsgericht Urach. Deet schliaßt’r Freinschaft mit-em Dichter Wilhelm Waiblinger. Am 12. Sebdember 1822 fihrt dr Eser d Friederike geborene Fetzer zom Traualtar.

1840 wuud dr Eser Assessor bei dr Finanzkammer en Ulm. Späder wuud’r zom Finanzrat ond schliaßlich sogar zom Obrfinanzrat beferdret. 1841 grendet’r mit a baar Ulmer Honorazioora da Verein für Kunst und Altertum in Ulm und Oberschwaben, wo sich mit äller Kraft fir dui dringend erforderlicha Renoviirong vom Ulmer Minschder eisetzt. Bei sellem Vorei hot’r bis zo seira Vorsetzong noch Stuegert em Johr 1850 da Vorsitz inne. En dr Residenzstadt wuud’r Mitgliid beim Verein für vaterländische Naturkunde in Württemberg ond beim Vorwaldongsrat vom Museum vaterländischer Altertümer. Sei graußa Sammlong vo Vorsteinerong machet da Eser en ganz Deitschland bekannt. En dr Zeitschrift, wo dr erschdgenannde Vorei rausgibt, erscheinet em Lauf dr Zeit an Haufa naturkundliche Uffsätz vom Eser.

Am 13. Juni 1873 schliaßt der grauße Kunschtfreind ond viilseidich begabde Nadurforscher en seira Stuegerter Wohnong d Auga fir emmer. 75 Johr alt ischt’r worra. Sei ledschda Ruah fendet’r uff-em Pragfriidhof z Stuegert.

Ehronga[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ehramitgliid beim Wirdabergischa Aldertumsvorei
  • Drei Arda vo Fossilia send noch-em Eser benannt worra: Potamogeton Eseri, Unio Eser ond Amohicon Eseri.

A kloina Auswahl vom Eser seine Werk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Aus meinem Leben
  • Zwei Monate in Italien. Reiseerinnerungen eines Kunstfreundes

Quella[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Helmut Engisch: Kunstsinniger Finanzrat, an Ardikl en dr Stuegerter Zeidong, Ausgab fir da Kreis Beblenga, Wochaendbeilag vom 3. Dezember 2016, S. W 23
  • Lueg d Weblink

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]