Ferdinand Hasenfratz

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Ferdinand Hasenfratz (* 7. Juli 1858 z Untereggingè; † 1. Mai 1943 ebèdo) isch èn Schriftschteller, Poschtagent, Rootsschrieber und Heimètforscher gsii. Er hät sich mit dè Natur, Literatur und Gschicht, vor allem vo sinnèrè alemannischè Heimèt, bschäftigt. Gern hät er sich selber als „Waldschtrolch“ und als „Uhu vum Wuètachtal“ bezeichnèt.

Sinni heimètgschichtlichè Werche, Dichtungè und Theaterstückli i Mundart sin meischtens i chliinèrè Ufflaage im Selbschtverlag erschinnè.

Er hät liidèschaftlich allès gsammlèt, wa vo historischem Belang für sinni Heimèt gsii isch. So hätter under andèrèm s Churzschwert vom Hans Müller von Bulgenbach bsässè.

Werch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Im Götterhain 1904
  • Zwei Zwingherren 1907
  • Die Reuenthaler Mühle 1908
  • Der Hufwilm 1908
  • Der Jahrlauf 1922
  • Der Krautbettjäger 1922
  • Im Götterhain beim Opferstein 1924
  • Der Dorfbrand 1931
  • Der Basler 1934

Usserdäm hät er ungfähr 40 Theaterstückli und Freilièchtspiele gschribbè, wo no zu sinne Läbzittè, teils i großèm Rahmè, ufgführt worrè sind.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Gustav Häusler: Drei alemannischen Dichtern zum Gedächtnis, in: Heimat am Hochrhein, 1963/64, mit Foto.
  • Ferdinand Hasenfratz: Der Krautbettjäger und andere abenteuerliche Spinnstubsagen. Waschechte Waldstrolchiaden und Plaudereien aus dem Wutachtal. 1984.