Entstalinisierung

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E Statue vom Stalin, wo im georgische Gori erst im Joor 2010 demoliert worde isch.

Mit Entstalinisierung mäint mä e Serii vo politische, wirtschaftlige und gsellschaftlige Reforme, wo d Staats- und Bardeifüerig vo dr Sowjetunion usgfüert het, zum em stalinistische Süsteem en Änd z mache. Drbii isch dr Persoonekult vom Josef Stalin, wo 1953 gstorbe isch, noo di noo ufghoobe worde, d Gwalt, wo dr Staat iigsetzt het, isch iigschränkt worde, mä het d Konsumwirtschaft afo fördere und es het afo Ruum gee für Ambiwalänze in dr Bardei und in dr Kultur. Zerst hets nume chliini Schrittli in dere Richdig gee, aber mit dr Reed vom Chruschtschow uf em XX. Parteitag der KPdSU 1956, won er dr Stalin in ere persöönlig aagriffe het, isch d Entstalinisierig die offizielli Bardeilinie worde. Die andere Länder vom Ostblock si im sowjetische Vorbild mit mee oder weniger Enthusiasmus gfolgt.

Dr Aafang vom Ändi vo dr Entstalinisierig isch choo, wo dr Chruschtschow am 14. Oktober 1964 d Understützig im Zentralkomitee verloore het. Si Noochfolger as Erste Sekretäär vom Zentralkomitee vo dr KPdSU, dr Leonid Breschnew, het dr Liberalisierigsbrozäss iigfroore.

Dr Begriff Enstalinisierig isch ursprünglig nume im Weste üüblig gsi.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Jan Foitzik (Hrsg., Einleitung): Entstalinisierungskrise in Ostmitteleuropa : 1953–1956 – vom 17. Juni bis zum ungarischen Volksaufstand – politische, militärische, soziale und nationale Dimensionen. Download Volltext bei OstDok. Schöningh, 2001, ISBN 978-3-506-72590-5.
  • Thomas Großbölting (Herausgeber, Autor), Roger Engelmann (Herausgeber, Autor), Hermann Wentker (Herausgeber), Bernd Bonwetsch (Autor), Matthias Braun (Autor), Bernd Florath (Autor), Winfried Heinemann (Autor): Kommunismus in der Krise: Die Entstalinisierung 1956 und die Folgen. Analysen und Dokumente der BStU. Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, ISBN 978-3-525-35052-2.[1]
  • Gerhard Simon (Hrsg.): Chruščevismus: wie wandlungsfähig ist das Sowjetsystem? Berichte des Bundesinstituts für Ostwiss. u. Internat. Studien (BIOst), 20-1986 (46 Seiten). Download Volltext bei OstDok
  • András B. Hegedűs, Manfred Wilke (Hgg.): Satelliten nach Stalins Tod. Der „Neue Kurs“ – 17. Juni 1953 in der DDR – Ungarische Revolution 1956. Oldenbourg Akademieverlag, 2000, ISBN 978-3-05-003541-3.[2]
  • Hans Henning Hahn, Heinrich Olschowsky (Hgg.): Das Jahr 1956 in Ostmitteleuropa. Akademie-Verlag, Berlin 1996, ISBN 978-3-05-002640-4.
  • zu Bulgarie: Wolf Oschlies (Hrsg.): Bulgariens Kulturentwicklung 1944–1975, Teil I. Bundesinst. für Ostwiss. und Internat. Studien, 1976.
  • zur Tschechoslowakei: Jiří Pernes: Von der verschleppten Reform zum beschleunigten Wandel. In: Thomas Großbölting et al.: Kommunismus in der Krise, S. 137–148.[3]

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Rezension Archivlink (Memento vom 30. Dezämber 2013 im Internet Archive); Inhaltsverzeichnis + Links, Buch auf der V&R-Homepage
  2. Teil der Studien des Forschungsverbundes SED-Staat an der FU Berlin
  3. online, siehe auch Bibliographieportal zur Geschichte Ostmitteleuropas
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