Diskussion:Butter

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Mi dünkts, das hie isch e Fall, wo mer i vilne alemannische Dialäkte eidütig ganz es anders Wort bruuchen als ir Schriftsprach, u drum söt dä Artikel ou under sym richtige Namen ufgfüert sy, nämlech under "Anken". Übrigens anerchennt sogar d Duden-Redaktion, das es sech um nes eigets alemannischs Wort handlet: Es git en eigete Duden-Ytrag für "Anken". Wei mir vo der alemannische Wikipedia würklech no weniger alemannisch sy als der Duden?

Wie wärs mit zügle un ä witerleitig vo Butter uf Ange yrichte? Schdephan 13:04, 2. Nov 2004 (UTC)
"S Wort Anke isch aber bi Spezialitäte (Chäserei-Anke, etc.) und im Passivwortschatz no gebrüüchlich." Das fingen i fey ungertribe: Bi üs im Bärnbiet seit ussert de zuegwanderete Oschtwyzer (Zürcher, Thurgouer, etc.) niemmer Butter — vilech abgseh vo zämegsetzte Wörter wie Chrüterbutter, aber dasch die glych Gschicht wie Stäge vs. (Rou-)träppe. Cha öpper abschetze, bis wo me hüt no Anke seit? De cha me das Gebiet aus "Anken-Aktivwortschatz-Gebiet" (oder so) erwähne. --130.92.9.55 09:11, 12. Okt. 2006 (CEST)
No schryb des doch i de Artikel! Zume so e Gebiet abschätze müsst mer e Sprocherhebig im ganze alemannische Sprochruum durchführe, was schier nüt möglich isch. Z'Düütschland isch des Wort praktisch ganz usem Aktifwortschatz verschwunde, selbscht am Hochrhy ischs i de fuffziger Johr verdrängt worre, im Passivwortschatz isch natürlich noo presänt, un ganz gueti Sprecher bnutzes au noo. S'Wörterbuech vo Währ verzeichnet "Ancke" als veraltet. --Chlämens 06:22, 13. Okt. 2006 (CEST)
Sorry, dass ich in hochdeutsch schreibe, bin aber erst im erwachsenenalter aus Tschechien nach Zürich zugewandert und das schreiben auf Schweizerdeutsch fällt mir sehr schwer, damit daraus nicht irgendein völlig lächerlicher murks entsteht;-). Ich habe das wort »Anke« in den 80-ern von den St.-Gallern gelernt, mit den ich damals ziemlich viel kontakt hatte und in Zürich wird es zumindest insofern verwendet, dass es dazu geführt hat, dass ich es im meinem gesprochnen Schweizerdeutsch ganz spontan beibehalten habe. -- 84.226.59.49 05:54, 13. Feb. 2008 (CET)

Es würde mich der usprung dieses wortes interessieren, wie auch von anderen alemanischen vokabeln, die völlig unterschiedlich von ihren hochdeutschen äquivalenten sind (als beispiel für ein anderes solches wort kommt mir jetzt »giggampfe« für schaukeln in den sinn, es gibt aber noch etliche andere). Ist der ursprung vlt. keltisch? Oder sind das alte germanische begriffe, die in den nördlicheren dialekten schon längst ausgestorben sind? -- 84.226.59.49 05:54, 13. Feb. 2008 (CET)

im Artikel hets en etymologische Abschnitt ("zum Wort Anke") --Dr Umschattig red mit mir 13:29, 13. Feb. 2008 (CET)
Ups *aufeigenenkopfhaundschäm*:-/, wie man sagt, wer lesen kann (oder hier besser schauen kann)... ;-) -- 84.226.40.79 18:46, 13. Feb. 2008 (CET)

Geschlecht[Quälltäxt bearbeite]

Wie in der hochdeutschen Wikipedia sollte bei einer Begriffserklärung schon zu Anfang das Geschlecht mit geteilt werden. Hier also der(!)Anke. Vielleicht sogar mit den Deklinationen. Erst sehr spät wird im Artikel auf die Etymologie eingegangen, wodurch das Geschlecht des Begriffes auch erst spät erklärt wird. Etwas verschämt kommt die Erklärung, dass im alemannischen Sprachraum deshalb noch oft der Butter gesagt wird. --87.175.193.162 12:52, 9. Apr. 2013 (MESZ)