Der Engel, der seine Harfe versetzte

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Filmdate
OriginaltitelDer Engel, der seine Harfe versetzte
ProduktionslandDeitschland
OriginalsproochDeitsch
Erschiinigsjoor1959
Lengi97 Minute
AltersfreigoobFSK 6
Stab
RegieKurt Hoffmann
DräibuechHeinz Pauck
Günter Neumann
nôch-em gleichnamiga Roman vom Charles Terrot
ProduktionGeorg Witt
MuusigFranz Grothe
KameraSven Nykvist
SchnittHilwa von Boro
Bsetzig
  • D Nana Osten als Engl
  • Dr Henry Vahl als Josua Webmann
  • Dr Ulrich Haupt als Hinrich Prigge
  • Dr Matthias Fuchs als Klaas Henning
  • D Tatjana Sais als d Frau Henning
  • D Dunja Movar als Lissy Haverkamp
  • D Eva Vaitl als d Frau Haverkamp
  • Dr Hans Cossy als dr Herr Haverkamp
  • D Gisela Peltzer als d Frau Petersen
  • D Lina Carstens als d Frau Feuerhake
  • Dr Horst Tappert als dr Herr Parker

Dialäkt: Schwäbisch

Der Engel, der seine Harfe versetzte ischt a deitscher Schbiilfilm en Schwarz-Weiß us-em Jôhr 1958 vom Regisseur Kurt Hoffmann. S Drehbuach hend zamma dr Heinz Pauck ond dr Günter Neumann gschriiba. Des beruaht uff-em gleichnamiga Roman vom Charles Terrot. Dr Franz Grothe hôt d Musik beigschdeiret. Dia Tekscht vo de Liadr, wo en sellem Film gsonga werdet, hôt dr Günter Neumann vrfasst. En dr Bundesrebublik Deitschland isch der Stroifa zom erschda Môl am 12. Februar 1959 ens Kino komma.

Handlong[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Josua Webmann ond sei Lehrleng Klaas betreibet en-ra kloina Stadt an dr Nordseekischde a Pfandleihe, wo mr abr au noh ällerloi Krimskrams kaufa kôô. A-ma scheena Dag daucht en deam Lada a wonderschees Mädle auf, wo uff dia zwoi Manna wia a ibrirdischs Wesa wirkt. En ihrem Gepäck hôt-se a goldena Harf, wo-se beleiha will. Dr Pfandleiher ond sei Stift fihlet sich wia vorzaubret ond glaubet, dass des weibliche Wesa a Engl sei muaß, wo grad uff dr Erde Urlaub macht. Ab jetzt vrendret sich so nôch ond nôch des Leaba vo selle zwoi.

De meischde Ôôbet vrbrengt dr Klaas em ertlicha Jugendklub, so au heit. Des englsgleiche Mädle, wo am Middag bei-nem en dr Pfandleihe gwäa ischt, ischt seira Eiladong gfolgt ond fendet sich au em Klub ei. Wia nô dia zwoi mitnander danzet, merkt dr Klaas, dass des Danza vo Môl zo Môl besser bei-em klappt. Ganz feaderleicht schwebt’r mit-em Engl ibr dui Danzfleche, dass de andre Bsuacher ganz baff send. Sogar de schee Lissy, wo bisher nix hôt vo-nem wissa wella, wirft uff oimôl a Aug uff-en.

Zor gleicha Zeit sitzt dr Josua Webmann mit seim Freind Hinrich Prigge em Wirtshaus zom „Goldena Lamm“ ond berichdet-em vo sellem rätslhafda Harfa-Mädle. Ond je lenger dia zwoi Manna dô sitzet ond schwätzet ond drenket, deschdo meh kommet em Josua Bedenka, ob’r dia 250 Mark, wo-nr dera Holda fir ihr Harf gäa hôt, jemôls wiidr siht. Des heert a Fremder ond mischt sich ens Gschbräch ei. Er geit sich als Kaufmôô aus, wo mit gebrauchde Musikinstrument handlet, ond zeigt Entresse an sellra Harf. Scho am Dag druff daucht dr Herr Parker – so hoißt der Fremde – en dr Pfandleihe auf, guckt dui Harf grendlich vo älle Seida ôô ond kommt zom Schluss, dass sich’s om a bsondrs wertvolls Instrument handla muaß. Er empfihlt em Josua, dui Harf deam Mädle om 2.000 Mark abzokaufa. Vo ehm dät’r nô 2.700 Mark kriaga ond uff dui Weis a guads Gschäft macha. Wia s Harfa-Mädle zom zwoida Môl en dr Pfandleihe aufdaucht, schlegt-em dr Josua des vrlockende Gschäft vor. Dr Engl abr will dô drvoo nix wissa. Mit-ma Lächla zahlt’r selle 250 Mark zruck ond vrschwendet mit dr Harf.

Dr Josua kô’s kaum fassa, dass-em des grauße Gschäft entganga ischt. Drom gôht’r wiidr amôl ens „Goldene Lamm“ ond suacht Troscht em Alkohol. Dr Instrumendahendler Parker ischt au wiidr dô ond duat so, wia wenn-en des vorpatzde Gschäft arg ergra dät. Zom Ausgleich schlegt’r em Josua a nuis Gschäft vor. Er hôt nemlich rauskriagt, dass dr sell leidaschaftlich gern Schbiiluhra sammlet. Ond so oina biadet’r-em jetzt zom Kauf ôô. Dr Josua gôht gern druff ei ond merkt et, dass dui Schbiiluhr a alts wertlos Glomp ischt.

Zom dridda ond ledschda Môl zeigt sich dr Engl en dr Pfandleihe. Desmôl schafft’s dr Josua datsächlich, dem Mädle dui Harf fir an guada Preis abzokaufa. Wia-nr nô abr des Inschtrument vo-ma vreidichda Guatachdr schätza lôôt, erfehrt’r, dass dui Harf a Ramsch ischt ond so guad wia koin Wert hôt.

Wer abr jetzt wissa will, wer seller Engl ischt, woher er kommt ond was dr Senn vo seim Erscheina gwäa ischt, der erfehrt des durch da vrgniaglicha ond erfreilicha Schluss vom Film.

Kridik ond Auszoichnong[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • S Lexikon des internationalen Films fasst sei Urteil so zamma, dass der Film ganz opdimischdisch ôôglegt ischt, abr au a baar Schwächa hett. Weil’r abr a liabenswerda Frehlichkeit ausstrahla dät, dät’r als ebbes Bsondrs em deitscha Komeedia-Bereich vo de 1950er-Jôhr gelta.[1]
  • D Filmbewerdongsstell Wiesbada hôt deam Film s Prädikat «Wertvoll» erteilt.[2]

Quell[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Programm zom Film us-em Verlag Das Neue Film-Programm, Mannheim, Nr. 4290

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Oinzlne Nôchweis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Lexikon des internationalen Films, Ufflag vom Okdobr 1988, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg, S. 866, ISBN 3-499-16322-5
  2. Lexikon des internationalen Films, a. a. O.