Al Imfeld

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Dr Alois „Al“ Johann Imfeld (* 14. Jänner 1935 z Lachen; † 14. Februar 2017 z Züri) isch e Schwyzer Theolog, Publizischt un Schriftsteller gsii.

Lääbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Al Imfeld isch as erschts vu dryzeh Chinder vun ere Buurefamilie uf d Wält chuu. Ufgwachsen isch er im Wyler Etzenerlen bi Ruswil am Rand vum Napfbiet. No dr Matura am Gimnasium Immensee isch er in d Missionsgsellschaft Bethlehem yydrätte un het s Prieschterseminar absolviert. Är het d Prieschterwei empfange, het wyter Theology un Philosophy studiert, zletscht an dr Päpschtlige Universitet Gregoriana, wun er wäg syne Positione drab verwise woren isch un het derno in dr USA in evangelischer Theology promovoert. Derno het er Verglychendi Religionswisseschaft, Entwickligssoziology, Schurnalismus un Tropelandwirtschaft studiert. Är het vier Studienabschliss ghaa un isch uf vier Kontinänt derhaim gsii.[1]

Vum Prieschteramt isch er in dr USA schließli suschpändiert un no aigene Aagabe au exkommuniziert wore.[2]

Dr Imfeld het as ain vu dr behscte Afrikachänner gulte, as engaschierte Ufklerer zwische Schwarzafrika un Europa. Aafangs 1970er Johr het er s Informationszentrum Dritte Welt i3w grindet,[3] isch Mitrusgeber gsii vu dr Romanraie Dialog Afrika un au Mitgrinder un Autor vu dr LiteraturNachrichten.[4] Är het unter anderem as Redaktor vu dr Zytschrift Neue Wege un as Kolumnischt bi verschidene Zytige gschafft. Zletscht het er as freischaffende Schurnalischt z Züri gläbt.

Dr Imfeld sch Autor vu iber 50 Buechvereffetlichunge un zahlryche Bydreg fir Präss un Rundfunk iber afrikanischi un entwickligsbolitischi Theme gsii.

Wärch (Uuswahl)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ende des Dialogs? Schweiz–Südafrika, Genf 1973
  • Schwarze Antwort. Christentum und Religion in Afrikas Literatur. Missionsverlag, Basel 1979
  • Verlernen, was mich stumm macht. Lesebuch zur afrikanischen Literatur. Unionsverlag, Zürich 1980, ISBN 3-293-00013-4.
  • Vision und Waffe. Afrikanische Autoren, Themen, Traditionen. Unionsverlag, Zürich 1981, ISBN 3-293-00025-8.
  • Zerstreut liegen die Steine des Heiligtums. Gedichte. Dendron, Bern 1984, ISBN 3-905391-18-X.
  • Die Wüste erobert uns. Gedichte. Dendron, Bern 1984, ISBN 3-905391-16-3.
  • Hunger und Hilfe. Provokationen. Unionsverlag, Zürich 1985, ISBN 3-293-00097-5.
  • Zorn und Traurigkeit. Dichterische Anstösse zu einer Medien-Philosophie. Dendron, Bern 1985, ISBN 3-905391-24-4.
  • Lebenszeichen. Saure Lyrik. 33 Gedichte. Dendron, Bern 1986, ISBN 3-905391-25-2.
  • Widerstand in Südafrika. Apartheid, kirchliche Opposition, Solidarität. Exodus, Freiburg/Schweiz 1986, ISBN 3-905575-25-6.
  • Zucker. Unionsverlag, Zürich 1985, ISBN 3-293-00044-4.
  • Wir weinen nicht mehr, Afrika. Frauenleben. Im Waldgut, Frauenfeld 1994, ISBN 3-7294-0063-0.
  • Wenn Fledermäuse aufschrecken, liegt etwas in der Luft, das kein Mensch zu ändern vermag: Erzählungen. Im Waldgut, Frauenfeld 1994, ISBN 3-7294-0205-6.
  • Chamäleon und Chimäre. Afrikanische Standpunkte. Unionsverlag, Zürich 1994, ISBN 3-293-00183-1.
  • Mandala, Boucliers, Schilder: Kreisgedichte/cercle de poèmes. Dendron, Chabrey 1995, ISBN 3-905391-37-6.
  • Al dente. Geschichten aus den Küchen der Welt. Rotpunkt, Zürich 1997, ISBN 3-85869-164-X.
  • Da kam eines Tages im Frühsommer, kurz vor dem Melken, ein Mann leicht und fast tänzelnd vom Wald daher. Neue Geschichten. Im Waldgut, Frauenfeld 1997, ISBN 3-7294-0241-2.
  • Brotlos. Die schöne neue Nahrung. Unionsverlag, Zürich 1998, ISBN 3-293-00256-0.
  • Berge führen nicht zum Himmel. Geschichten von Knechten und anderen Menschen. Waldgut, Frauenfeld 1999
  • Berge wachsen nicht in den Himmel sondern in die Tiefe. Geschichten aus dem Hinterland. Im Waldgut, Frauenfeld 2002, ISBN 3-7294-0279-X.
  • Fremde Heimat & tausend Grenzen. 101 Gedichte. Dendron, Chabrey 2005, ISBN 3-905391-50-3.
  • Blitz und Liebe. Geschichten aus vier Kontinenten. Rotpunkt, Zürich 2005, ISBN 3-85869-291-3.
  • Lies und werde reich. Geschichten vom Geld. Rotpunkt, Zürich 2007, ISBN 978-3-85869-340-2.
  • Im Schatten einer Nacht und der Vesuv raucht dazu. Gedichte. Dendron, Chabrey 2007, ISBN 978-3-905391-52-7.
  • Die Entwicklung. Metropolis, Marburg 2008, ISBN 978-3-89518-652-3.
  • Elefanten in der Sahara. Agrar-Geschichten aus Afrika. Rotpunkt, Zürich 2009, ISBN 978-3-85869-404-1.
  • Transit Memorials. Dendron, Chabrey 2010, ISBN 978-3-905391-63-3.
  • Wie die Arche Noah auf den Napf kam: Kindheitsgeschichten aus dem Luzerner Hinterland. Rotpunkt, Zürich 2011, ISBN 978-3-85869-457-7.
  • Afrika als Weltreligion. Zwischen Vereinnahmung und Idealisierung. Stämpfli, Bern 2011, ISBN 978-3-7272-1314-4.
  • Mission beendet. Nachdenkliches zur religiösen Eroberung der Welt. Stämpfli, Bern 2012, ISBN 978-3-7272-1353-3.
  • Afrika im Gedicht. Offizin, Zürich, 2015, ISBN 978-3-906276-03-8

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Lotta Suter: In aller Welt zu Hause. Al Imfeld – Eine Biografie. Rotpunktverlag, Zürich 2005, ISBN 3-85869-292-1.

Uuszaichnige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1983 Ehregab vum Kanton Züri fir «Bemühungen um den afrikanischen Dialog»
  • 1984 1. Bryys vu dr Christoph-Eckenstein-Stiftig fir Zucker
  • 1990 Zürcher Schurnalischtebryys fir Tanz um den Maggiwürfel
  • 1990 Europäische Schurnalischtebryys, Klagenfurt, fir Rund um den Maggiwürfel
  • 1997 Publikumsbryys vu dr Innerschwyzer Literatur fir Buchstabensuppe
  • 2005 Literaturbryys vum Kanton Züri fir Blitz und Liebe
  • 2014 Pro-Litteris-Bryys fir sy Gsamtwärch

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Al Imfeld: Priester, Journalist, Agrarexperte, Griot, Radiobydrag vum 7. Augschte 2011 uf dr Websyte vu Radio SRF 1
  2. Al Imfeld - Kurzbiografie. In: eigene Homepage. Al Imfeld. Abgrüeft am 2017-02-16.
  3. Informationen iber d Grindig vum Informationszäntrum Dritti Wält Archivlink (Memento vom 17. Mai 2014 im Internet Archive)
  4. Zeitschrift der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V.
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