Totenkopfschwärmer

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Tootechopf
Acherontia atropos, emerged DH 060 06 12 27-02 cr.jpg

Tootechopf (Acherontia atropos)

Systematik
Chlass: Insekte (Insecta)
Ordnig: Falter (Lepidoptera)
Familie: Schwärmer (Sphingidae)
Underfamilie: Sphinginae
Gattig: Acherontia
Art: Tootechopf
Wüsseschaftlige Name
Acherontia atropos
(Linnaeus, 1758)
Acherontia atropos

De Tootechopf (Acherontia atropos) isch de grööscht Flipper z Mitteleuropa. Uf de Brust isch e Zaichnig, wo emene Tootechopf gliicht.

Verbraitig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sini Haimet isch Zentralafrika und Madagaskar. Er flügt im Früelig öber s Mittelmeer uf Südeuropa und au öber d Alpe. Doch flüügt er nöd zrugg und sterbt im Winter. Er isch ufem Feld und im Garte aztreffe.

Uussie[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Di vordere Flögel vom Tootechopf sind dunkelbruu und äänlich wiene Bommrinde gfärbt, d Hinderflügel hellbruu mit dunkelbruune Straiffe. Ufem Chopf isch e Muster wo anen Tootechopf erinneret. De Liib isch geelschwarz gringlet miteme blaue Mittelstraiffe ufem Rugge. Er erraicht e Länge vo 60 mm und het e Spannwiiti vo 120 mm.

Jooreszyklus[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Raupe vom Tootechopf

Di erscht Generatioo vom Tootechopf flügt im Aprile oder Mai vo Nordafrika oder Südeuropa öber d Alpe und lait sini Aier. D Raupe schlüüffet im Juli und verpuppet sich im uusgeende Augste tüüff i de Erde. Di zwoot Faltergeneratio flügt denn abem September und verfrüürt im Oktoober, ooni as si Jungi gmacht het. Z Afrika bildet de Tootechopf im Joor zwoo oder drai Generatione.

De Tootechopf ernäärt sich vor alem vo Säft, wo us de Bömm sickeret. Er dringt aber au gern i Biinestöck ii und und suugt de Hung us de Wabe, werd debii aber hüüffig vo de Biili töödt. Bi Gfoor chönd Tootechöpf e Zirpgrüüsch mache.

Raupe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Raupe wered bis 130 mm lang und hend e chiliises s-förmigs Schwänzli. Si sind maistens geel, chönd aber au grüe oder bruu sii. Uf jedem Segment isch en schwarze Tupfe, auch s Muul isch schwarz. D Raupe isch uf Nachschattegwächs spezialisiert, so uf d Herdöpfelstude (Solanum tuberosum), s Tollchriesi (Atropa sp.), de Stechöpfel (Datura sp.) oder de Bocksdorn (Lycium barbarum).

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Arno Bergmann: Die Großschmetterlinge Mitteldeutschlands. Band 3 Spinner und Schwärmer. Urania-Verlag, Jena 1953.
  • Günter Ebert: Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 4, Nachtfalter II (Bombycidae, Endromidae, Lemoniidae, Saturniidae, Sphingidae, Drepanidae, Notodontidae, Dilobidae, Lymantriidae, Ctenuchidae, Nolidae). Ulmer Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-8001-3474-8.
  • J. J. de Freina, Th. Witt: Die Bombyces und Sphinges der Westpalaearktis. Band 1. Noctuoidea, Sphingoidea, Geometroidea, Bombycoidea. EFW Edition Forschung & Wissenschaft Verlag, München 1987, ISBN 3-926285-00-1.
  • Ian J. Kitching, Jean-Marie Cadiou: Hawkmoths of the World. An Annotated and Illustrated Revisionary Checklist (Lepidoptera: Sphingidae). Cornell University Press, New York 2000, ISBN 0-8014-3734-2.
  • A. R. Pittaway: The Hawkmoths of the western Palaearctic. Harley Books, 1993, ISBN 0-946589-21-6.
  • Rolf Reinhardt, Kurt Harz: Wandernde Schwärmerarten. Totenkopf-, Winden-, Oleander- und Linienschwärmer. Die Neue Brehm-Bücherei Bd. 596, Westarp & Spektrum, Magdeburg/Heidelberg/Berlin/Oxford 1996, ISBN 3-89432-859-2.

Weblinks[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Acherontia atropos – Album mit witere Multimediadateie