Schutzstaffel

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S Emblem vo dr SS

D Schutzstaffle vo dr NSDAP (Abkürzt SS) isch am 4. April 1925 as Sonderorganisazioon vo der NSDAP zum persönlige Schutz vom Adolf Hitler gründet worde. Sit em Riichsparteidaag 1926 isch si dr Sturmabdäilig (SA) understande und het as parteiinterni „Polizei“ fungiert. Noch em sogenannte „Röhm-Putsch“ 1934, wo d SA entmachtet worde isch, isch d SS zun ere äigeständige Organisazioon vo dr NSDAP erhoobe worde. Si het im Dritte Riich s Polizeiwääse kontrolliert und paramilidäärischi Verbänd unabhängig vo dr Weermacht ufgstellt. Si isch vo 1934 aa für e Betriib vo de Konzentrazionslaager verantwortlig gsi. Es isch charakteristisch gsi für d SS, ass staatligi Funkzioone und Instituzioone mit Parteistrukture inenander verzaant gsi si. Zwüsche 1933 und 1945 isch d SS s wichdigste Terror- und Unterdrückigsorgan vom NS-Reschiim gsi. D SS isch maassgääblig gsi bi dr Blaanig und Usfüerig vom Holocaust und witere NS-Chriegsverbräche und isch noch 1945 as verbrächerischi Organisazioon verbote worde.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Eugen Kogon: Der SS-Staat – Das System der deutschen Konzentrationslager; Kindler-Verlag, Münche 1974; Lizenzausgabe Heyne Sachbuch ISBN 3-453-02978-X (D Erstuflaag isch 1946 uusechoo)
  • Gerhard Paul (Hrsg.): Die Täter der Shoah. Fanatische Nationalsozialisten oder ganz normale Deutsche? Göttingen, 2. Auflage 2003, ISBN 3-89244-503-6
  • Guido Knopp: Die SS. Bertelsmann Verlag, 2002, ISBN 3-570-00621-2
  • Hans Buchheim, Martin Broszat, Hans-Adolf Jacobsen, Helmut Krausnick: Anatomie des SS-Staates, 7. Ufl., Münche 1999, ISBN 3-506-77502-2
  • Heinz Höhne: Der Orden unter dem Totenkopf. Die Geschichte der SS. 1967, 1. Uflaag, witeri Ufl.: ISBN 3-572-01342-9
  • Christian Ingrao: Croire et détruire. Les intelectuels dans la machine de guerre SS, Éditions Fayard, Paris 2010[1]
  • Philip Kovačević: Der Balkan aus der Sicht der SS. Rezeption und Konstruktion des Balkanraumes in der SS-Zeitschrift "Das Schwarze Korps", Münche 2009, ISBN 978-3-86924-843-1
  • Jürgen Matthäus, Konrad Kwiet, Jürgen Förster: Ausbildungsziel Judenmord? Zum Stellenwert der „weltanschaulichen Erziehung“ von SS und Polizei im Rahmen der „Endlösung“ (1. Uflaag 1999), Fischer (Tb.), Frankfurt/Main 2003, ISBN 3-596-15016-7
  • Karin Orth: Die Konzentrationslager-SS. Sozialstrukturelle Analysen und biographische Studien. dtv, Münche 2004, ISBN 3-423-34085-1
  • Karola Fings: Krieg, Gesellschaft und KZ. Himmlers SS-Baubrigaden. Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2005, ISBN 3-506-71334-5
  • Martin Pollack: Der Tote im Bunker, Paul Zsolnay Verlag, 2004, ISBN 3-552-05318-2
  • Ronald Smelser/Enrico Syring (Hrsg.): Die SS. Elite unter dem Totenkopf. 30 Lebensläufe. Schoeningh, Paderborn 2000, ISBN 3-506-78562-1
  • Albert Speer: Der Sklavenstaat. Meine Auseinandersetzung mit der SS. Ullstein, 1981, ISBN 3-421-06059-2
  • Wolfgang Schneider: Die Waffen-SS. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2000, ISBN 3-499-60936-3.
  • SS im Einsatz. Eine Dokumentation über die Verbrechen der SS. Mit einem Vorwort von Kurt Pätzold. Reprint vo dr Usgoob vo 1967 (8. Uflaag), edition ost, Berlin, ISBN 978-3-360-01832-8.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Schutzstaffel – Sammlig vo witere Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. FAZ vom 23. Dezämber 2010, Site 32: Humanistische Spurenelemente im Terror