Passacaille

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D Passacaglia, Passacaille oder Pasacalle (spanisch pasar una calle „e Strooss lang laufe“) isch ursprünglig e spanische Volksdanz gsi. Im 16. Joorhundert isch er uf Frankriich und Italie choo und dört as Büünidanz ufgfüert worde.

Die musikalischi Form vo dr Passacaglia ist en Ostinato-Variazioon. Es het e festi Basslinie, dr Basso ostinato, wo mäistens vier oder acht Takt het, und drüber wird äi Variazioon noch dr andere gspiilt. Im Geegesatz zur äng verwandte Chaconne isch bi dr Passacaglia mäistens s Thema e Basis für d Variazioone, wo sich nid änderet, wäärend sich in dr Chaconne s Thema au cha verändere und s harmonische Schema, wo immer gliich blibt (ostinate), d Basis für d Variazioone bildet, wo sich nid veränderet. D Gränze zwüsche bäide Forme si aber fliessend und au hüte no diskutiert mä drüber. Die bekanntisti Passacaglia us dr Barockzit isch d Passacaglia c-Moll für Orgle (BWV 582) vom Johann Sebastian Bach. Au s Crucifixus in dr h-Moll-Mäss isch vom Ufbau häär e Passacaglia.

Loose[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johan Halvorsen: Passacaglia über e Thema vom Händel
Mark Gasser Ronald Stevenson: Passacaglia über DSCH

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Thomas Schmitt: Passacaglio ist eigentlich eine Chaconne. Zur Unterscheidung zweier musikalischer Kompositionsprinzipien. In: Frankfurter Zeitschrift für Musikwissenschaft Jg. 13 (2010), S. 1–18 (online, PDF, 364 KB)

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]