Glücksspiel

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'Äiarmigi Bandite' uf dr norwäägische Fääri »Kronprins Harald«

Glücksspiil, mänggisch au as Hazardspiil (vo französisch hasard, dt. Zuefall, abgläitet vo arabisch az-zahr, dr Meerzaal vo Spielwürfel bezäichnet, si Spiil, wo dr Verlauf von ene maassgääblig vom Zuefall bestimmt isch. In rächtliger Hiisicht si Glücksspiil Spiil um Vermöögenswärt, wo dr Gwünn und Verlust bin ene usschliesslig oder vorwiegend vom Zuefall abhänge und nit vom Gschick oder de Entschäidige vo de Spiiler.

Sucht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

E Hufe Lüt wärde spiilsüchtig, wil si äntwäder Verlust wider wäi iispiile oder noch eme Gwünn gradzue gierig wärde. Bi de mäiste pathologische Spiiler lööst e hooche Gwünn, wo dr Spiiler früe ghaa het, d Sucht us. Si chönne e groosse Däil vo iirem Iikomme verspiile oder verschulde sich sogar, zum ihri Sucht finanziere. Wil wäge däm vilmol ganzi Familie in Existänznööt groote si, git s hützudags e Hufe Sälbsthilfgrubbe für Spiilsüchtigi und in gwüsse Länder muess dr Betriiber vom ene Kasino iigrife, wenn er merkt, ass öbber us Sucht und nid us Vergnüege spiilt.

Au wenn es sich bi dr Spiilsucht um e Chrankhet handlet, wo mä muess ärnst nee, si iiri volkswirtschaftlige Uswirkige immer no seer vil chliiner as d Woolfaartschoste, wo dur e Alkohol- und Tubakmissbruuch entstönde.

Litratur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Martin Bahr: Glücks- und Gewinnspielrecht. Eine Einführung in die wichtigsten rechtlichen Aspekte. 2. neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Schmidt, Berlin 2007, ISBN 978-3-503-09796-8.
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  • Friedrich Endemann: Beiträge zur Geschichte der Lotterie und zum heutigen Lotterierecht. Georgi, Bonn 1882 (Bonn, Univ., Diss., 1882).
  • Lorenz Fischer, Günter Wiswede: Grundlagen der Sozialpsychologie. Oldenbourg, München u. a. 1997, ISBN 3-486-22904-4 (Wolls Lehr- und Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften).
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  • Henky Hentschel: Zock. Das Spiel, der Kick, der Absturz. Pieper and the Grüne Kraft, Löhrbach 2003, ISBN 3-930442-70-1 (Edition Rauschkunde).
  • Friedrich Georg Jünger: Die Spiele. Ein Schlüssel zu ihrer Bedeutung. Klostermann, Frankfurt am Main 1953.
  • Stephen E. G. Lea, Roger M. Tarpy, Paul Webley: The individual in the economy. A textbook of economic psychology. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 1987, ISBN 0-521-26872-9.
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  • Harry Nutt: Chance und Glück. Erkundungen zum Glücksspiel (in Deutschland). Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-596-12390-9 (Fischer – ZeitSchriften 12390).
  • R. L. Reid: The Psychology of the Near Miss. In: Journal of Gambling Studies. 2, 1, 1986, S. 32–39.
  • John Scarne: Scarne's New Complete Guide To Gambling. Fully revised, expanded, updated edition. Simon & Schuster, New York NY 1986, ISBN 0-671-63063-6 (A Fireside Book), (englisch).
  • Heinrich M. Schuster: Das Spiel. Seine Entwickelung und Bedeutung im deutschen Recht. Eine rechtswissenschaftliche Abhandlung auf sittengeschichtlicher Grundlage. Gerold, Wien 1878.
  • Franz Schütte: Glücksspiel und Narzissmus. Der pathologische Spieler aus soziologischer und tiefenpsychologischer Sicht. Brockmeyer, Bochum 1985, ISBN 3-88339-431-9.
  • Rudolf Streinz, Tobias Kruis: Unionsrechtliche Vorgaben und mitgliedstaatliche Gestaltungsspielräume im Bereich des Glücksspielrechts. In: Neue Juristische Wochenschrift. 52, 2010, S. 3745–3750.
  • Hans-Heinrich Wellmann (Red.): Die Glücksspieler. Time-Life International, Amsterdam 1980 (Time-Life Bücher – Der Wilde Westen).

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wikisource Gesetz, betreffend die Schließung und Beschränkung der öffentlichen Spielbanken (Norddeutscher Bund, 1868) im dütschsprochige Wikisource

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