Bezugssystem

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E Beobachder O, wo am Ursprung vom Bezuugssüsteem F isch, brucht d Ruumzitkoordinate (x, y, z, t) zum en Eräignis (doo e Stärn) z beschriibe.

E Bezuugssüsteem isch in dr Füsik e Gebild us Ruum und Zit, wo s brucht, zum äidütig und vollständig z beschriibe, wie sich ortsabhängigi Gröössene verhalte. D Laag und d Beweegig vo füsikalische Körper chönne nume relativ zum ene Bezuugssüsteem aagee wärde.[1] Zum e Bezuugssüsteem z definiere, weelt mä e Bezuugspunkt, legt d Ruumrichdige fest und bestimmt e füsikalische Brozäss, für zum d Zit mässe. Mit däm isch automatisch festgläit, was mä under „Stillstoo“ und „Beweegig“ verstoot, und zwar Stillstoo und Beweegig relativ zum e Beobachder in däm Süsteem. Das isch nöötig, wil verschiideni Beobachder dr gliich füsikalisch Vorgang underschiidlig beschriibe. Zum Beschbil chönnt e bsoffnige Autifaarer behaupte, ass e Baum uf iin zuechoo sig, wääred e Fuessgänger am Rand vo dr Strooss eender wurd sääge, ass dr Autifaarer gegen e Baum gfaare isch.

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Arnold Sommerfeld: Vorlesungen über theoretische Physik, Band 1: Mechanik. Leipzig 1943, Harri Deutsch 1994, ISBN 978-3-87144-374-9. Uf Site 9 schribt dr Sommerfeld: „Welche Forderungen haben wir an das ideale Bezugssystem der Mechanik zu stellen? Und zwar verstehen wir darunter ein raum-zeitliches Gebilde, nach dem wir die Lage der Massenpunkte und den Ablauf der Zeit bestimmen können, also etwa ein rechtwinkliges Koordinatensystem x,y,z und eine Zeitskala.“
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