Topikalisierung

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D Topikalisierig (vo griech. τόπος/tópos „Blatz“, „Ort“) oder au Vorfäldbsetzig oder änglisch dislocation bezäichnet in dr allgemäine Sproochwüsseschaft e Beweegig uf dr Ebeni vom Satz, wo d Gliider vom Satz, vor allem Nominal- bzw. Preposizionalfraase, us iirer Grundstellig im Satz an e Posizioon innerhalb vom Satz verschoobe wärde, wo diskurspragmatisch uusghoobe isch, das häisst entschäidend für d Bedütig vom ganze Satz isch.

D Topikalisierig cha drfür iigsetzt wärde, ass e bestimmte Däil von ere Ussaag zerst vorchunnt und eso as Thema bzw. Topik uuseghoobe wird.

Bischbil:

In vile Sprooche (z. B. Änglisch oder Dütsch) isch d Topikalisierig en obligatorische Brozäss. Im ummarkierte Fall, das häisst wenn nüt äxtra uuseghoobe wird, stoot mäistens s Subjekt vom Satz am Aafang:

Dr Hans het e Säggsi im Rächne überchoo.

Wemm mä aber d Bedütig vom ene andere Satzdäil will uuseheebe, denn wird dä anstatt vom Subjekt an dr Aafang vom Satz verschoobe:

E Säggsi het dr Hans im Rächne überchoo.

oder

Im Rächne het dr Hans e Säggsi überchoo.

Litratuur und Kwelle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 2. Aufl. Kröner, Stuttgart 1990; ISBN 3-5204-5202-2
  • Helmut Glück (Hrsg.): Metzler-Lexikon Sprache. 4. Auflage, Verlag J.B. Metzler, Stuttgart, 2010, ISBN 3-476-02335-4
  • Knud Lambrecht: Dislocation. In: Martin Haspelmath et al. (Hrsg.): Language Typology and Language Universals: An International Handbook (Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft. Bd. 20). Bd. 2, S. 1050–1078. Walter de Gruyter, Berlin u. New York 2001.
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