Text:Michel Buck/Bagenga/S Nähnis Strofred

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[112]
S Nähnis[1] Strôfred.

Der Winter ischt koi’ Winter maih,
Der Früahling louter Schmotz und Schnai,
Der Sommer auhne[2] Heu und Klai,
Ischt des a Waih!

Z Michöli[3] sind jetz d Bluama schau’
Vom Reif verbrennt, ischt brau’ der Zau’.
Wear ka’ dia Zeita noh verstau’?
Wa hau’ mer thau’?

Jetz hau’ mer Eins[4] anstatt em Staub
Und Beasareis anstatt em Laub!
D Wealt abat[5] mächtig, wieni glaub,
Vorlage:IdtUnd, mit Verlaub,

[113] Was möcht am Elend schuldig sei’?
Der überaltat Sonnaschei’?
Gealt,[6] eusa Herrgatt obadrei’?
I bild mers ei’!

O Menschawealt, so überglaihrt,
Wia bischt du doch so ganz verkaihrt!
Du hôscht di seall uffs Mark versaihrt, [7]
Du seall! Hôsch ghairt?

Dei’ Übermuot, des ischt der Queall,
Dei’ Gscheidi, merk ders, du Rebeall,
Dia gearbt der jetz dei’ sündigs Feall,
Jetz hilf der seall!

--- <references>

  1. Großvaters.
  2. Ohne.
  3. 29. Sep.
  4. Eis.
  5. Geht abwärts.
  6. Gelt, nicht wahr.
  7. Versehrt.