Text:Michel Buck/Bagenga/Im Aprölla 1879

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Im Aprölla 1879.

Wear s Grüa’ verroicht, dea preis i wäger glückle,
Ihm scheint ussam kräutergrüana Gätle
De geali Millstöck[1] rous so appatickle
Wia d Ochsa’auga dinna im Spinätle.

Deam schlaet d Finka wieder in de Boscha,
Derzua noh d Amsla, d Droschtla, d Nachtigalla!
Wia heancht[2] as doch so schö’ und koscht koin Groscha,
Weam sott a sötti Musing gauh’ it gfalla?

Beifalter siehscht dur d Lüfta luschtig fliaga,
Pfôgaugete,[3] Blôgflüglate[4] und Schiller,
Und hunta uff de Bluama dött se wiaga
Im Sonnaschei’ de kleini weißi Müller.[5]

[127] I aber los uff sealli Gläsla oi’zig,
Wo an de Fäda klinglat duß im Gata
Und s Spatzavolk verjaicha müaßet, s koi’zig[6] -
Se gant au gar en so en Klang, en zata.

Wenn d Leut schau’ über meine Thema’[7] lachet,
I hair dô doch, was diesi[8] äll it hairet,
Weisingena,[9] dia koinar nôchi machet
Und dia wia s Hoimwaih miar as Heaz versaihret.[10]

Doch zruck in d Wealt! Ka’n i des Gläslaklingla
Und was as saga will jô doch it fassa!
Jetz hair i Zugamichla d Säagas[11] dengla
Und Schreinersmartis Karra goura[12] uff der Gassa.

--- <references>

  1. Löwenzahn.
  2. Tönt.
  3. Pfauenaugen.
  4. Blaugeflügelte.
  5. Kohlweißlinge.
  6. Nichtsnutzig.
  7. Phantasien.
  8. Jene.
  9. Weisen.
  10. Verwunden.
  11. Sense.
  12. Knarren.