Text:Michel Buck/Bagenga/Der Dokter

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Der Dokter.

Jetz sitz i dreizeah’ Maunat hia,
Hau’ gmoi’t, i spinn gauh’ Seida –
Dô hau’ koi’ Kägereschtaug[1] noh nia
Koim Bour i däarfa bschneida,

Koim gotziga a’n Ôder schla
Und in en Oisa[2] picka,
Au koim a Boi’le neamma’n a,
A Schmarra zema[3] flicka.

Rezettla[4] hau’n i Stucka neu’
A’fanga[5] zwôr verschrieba,
Doch traget mer au dia nix ei’,
Denn äll sinds schuldig blieba.

Füar was hau’n i denn jetz gstudiart
Uff älli Waih und Leida,
An armi Teufel d Kau’scht probiart
Im Säaga’n und im Schneida?

[146] Füar was Mixtura, Guttra,[6] Thee
Wia s Wassar leana schreiba?
So ka’s a’n armer Musié,
Wia’n i, it lang maih treiba.

Wenn oiner au sei’ Hand verbrennt,
A Meassar hôt im Rucka,
Lauft ear voarbei zum Pfuscher gschwind
Und i - hau’ s Nôchigucka.

Jahr Leut, verstauh’t, jetz hau’n i gnua,
So laß me nimma pudla,
Bei ui schla-n-i mei’ Trucha zua –
Jetz kommet mer äll ge Nudla![7]

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<references>

  1. Elsterauge, Hühnerauge.
  2. Furunkel.
  3. Zusammen.
  4. Rezepte.
  5. Allmählich.
  6. Arzneikolben.
  7. Höhnische Ladung auf die Kirchweih.