Text:Michel Buck/Bagenga/An der Gmoi’dszuga

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An der Gmoi’dszuga.[1]

Kotz Himmelbettschet, heu’t isch aber hoiß!
Heu’t käm s kalt Schneiderle seall noh in Schwoiß!
S springt älles, Ma’ und Weib und Roß und Kuah
Voar Duscht, so gschwind es ka’, der Zuga zua.
S Au’ziefer sumset um da Brunnatrog
Und Jörglis Spitz soust gierig au, dear Kog,
Statt daß er beallat und in d Spoicha beißt
Und a’verdanks de Weiber s Häs[2] verreißt.
Dô sieht ma’ friedle ällz in Roiha soufa
Und hairt nu’ iabot[3] oi’s derzwischet schnoufa.
Der Jörgle trinkt am Rauhr, es deucht a guat,
Und hebbt derweil gem linka’n Auhr da Huat,
Und sieba’n andre stauhnt schau’ hintram da’,
Aß möcht a jeder zaischta vonnana’.
Dia trücknet se und blôset mit de Backa
Und schoppet s Fazanaitle[4] nôch in d Jacka.
[154]} Dô fährt der Lodaweaber d Heugaß rei’,
Schlät d Küahla, was er ka’ uff d Schnôrra[5] nei’,
Dia aber rennet halt em Wasser zua
Und untram Waga leit dô s Jörgles Bua.
„Uijessesle, Mareia und Zant Anna’,
As hinter Rad, as ischt schau’ übrem danna’
Da Buaba füri, wôlli unter s Rauhr!
Ear bluatat uß der Nas und au am Auhr.
O Büable, Büable, sag, wo thuats der waih?“
Des aber geit koi’ Ghair und Zoicha maih,
Und d Ma’, dia hairt ma fluacha, d Weiber heina.
Doch Jörglesbour, dear schweigt und nimmt da Kleina
Und schwanzt a redle mit der Goißel a.
Dear Bua springt ouf und rennt da Flecka na.
Und s thuat am nix! So ischt amôl dui Raß:
Beißt oim a Goul a Gloich a, isch a Gspaß,
Der Schreiner leimts jô na’, und Jörglis Racker
Gôht, öb[6] nix gscheah wär, wieder uff da’n Acker.

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<references>

  1. Gemeindebrunnen.
  2. Kleid.
  3. Manchmal.
  4. Taschentuch.
  5. Schnauze.
  6. Als ob.