Ludwig Aurbacher: Schriftproben in oberschwäbischer Mundart. Kapitel 12

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Dər Lumpər.

(Frei nach einem Volksliede.)

Də‘ Lumpər gâut Strâuß aûff und ab,
Und frâugət, weər denn Lumpə~ hab·
Vo~ groəßə~ und vo~ kláinə~,
Vo~ grobə~ und vo~ fáinə~:
    Hâudərlump! Lump! Lump!

Hei! Lumpə~ geit əs allərhand
Zə Tal und Beərg, zə Stadt und Land,
Bei Häuslər und bei Hiə‘tə~,
Am máiste~ bei de~ Wiə‘tə~:
    Hâudərlump!

Jər Weibər, hand ər Lumpə~ z·Haûs,
So werft s·ə glei’ zum Fenstər ’naûs;
Diə Lumpə~ und diə Lampə~
Siə g·heərən all· in d· Stamppə~,
    Hâuderlump!

Jər Jumpfrə~, ge’nt bei Tag und Nacht
Auf Eər und gutə~ Namə~ acht,
Denn fangt·s mâul a~ zə reißə~,
So wird·s bal’ ganz verschleißə~
    Hâuderlump!

Jər Heərə~ von dem Regiment,
Jər flickət allət âunə End;
Was nutzt ui’ all das Flickə~?
·s gaût endli’ do’ in Stückə~.
    Hâuderlump!

Und wenn·s áu’ nimmə‘ z·sämə~ hält,
·s gâut nicks vərloərə~ in dər Welt;
·s ist guə~t z·lést âunə Zweifel
Für’n Lumpər odər’n Teufəl.
    Hâuderlump! Lump! Lump!