Parfüm

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
Rodolphe Ernst: Dr Barfümmacher

E Barfüm (us franzöösisch parfum, vo lat. per fumum ‚dur Rauch‘; us dr früeje Aawändig vo Röicherstoff) isch e Gmisch us Alkohol und Schmöckstoff, wo mäistens flüssig isch und brucht wird zum aagnäämi Grüch z verbräite.

Aawändige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Barfüm wärde für e Hufe Zwäck iigsetzt. D Barfüm im ängere Sinn, das häisst d Duftkomposizioone vo dr Barfümerii, brucht mä hüfig, zum sich guet füüle und e gwüsse Iidruck uf anderi mache.

Ruumdüft wärde verwändet, zum Innerüüm aagnäämi Grüch z gee und unaagnäämi z verstecke. In Verchaufsüüser verbräitet mä mänggisch gwüssi Düft, zum d Kunde zum Chaufe stimuliere. Ruumdüft cha ma as Sprei und as Ufsteller überchoo.

D Duftstoff sälber, wo in de Barfüm si, wärde au brucht, zum e Hufe Brodukt für d Konsumänte attraktiv mache; viili Brodukt für s Baadzimmer, d Chuchi, im Allgemäine für Huus und Garde si barfümiert. Brodukt, wo en unaagnääm starke Äigegruch häi, wie zum Bischbil Butzmiddel oder Midel zum Hoorfärbe, macht mä für e Chöifer mit Duftstoff aagnääm; in däm Zämmehang reedet mä au vo dr funkzionaale Barfümerii.

In dr Lääbensmiddelindustrii gälte Aromastoff au as unverzichtbar – z. B. Vanille, wo hüfig in Barfüm brucht wird, wird vil au in Süessspiise verwändet.

Liddratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Mandy Aftel: Die Kunst der Alchimisten – Alles über Parfum. 1. Uflaag Rütten & Loening, Berlin 2004. ISBN 3-352-00654-7
  • Alain Cobin: Pesthauch und Blütenduft. Eine Geschichte des Geruchs. Wagenbach Verlag. ISBN 3-8031-3618-0
  • Janina Drostel: Lavendel, Zimt und Rosenholz – Die Welt der sinnlichen Düfte. Thorbecke Verlag, Ostfildern 2006. ISBN 978-3-7995-3522-9
  • Hans Henning: Psychologische Studien am Geruchssinn. In: Emil Abderhalden (Hrsg.): Handbuch der biologischen Arbeitsmethoden. #189, Abt. VI, Teil A. Verlag Urban und Schwarzenberg, Berlin und Wien 1926. S. 741–839
  • Heiner Meininghaus, Christa Habrich: Düfte und edle Flakons aus fünf Jahrhunderten. Arnoldsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1998. ISBN 3-925369-82-1
  • Andrea Hurton: Erotik des Parfüms. Geschichte und Praxis der schönen Düfte. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1991. ISBN 3-8218-1299-0
  • Dieter Martinetz, Roland Hartwig: Taschenbuch der Riechstoffe. 1. Aufl. Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 1998. ISBN 3-8171-1539-3
  • Alfons M. Burger: Leitfaden der modernen Parfumerie. Walter de Gruyter & Co., Berlin 1930
  • Paul Jellinek: Die Psychologischen Grundlagen der Parfümerie. Untersuchungen über die Wirkungen von Gerüchen auf das Gefühlsleben. Dr. Alfred Hüthig Verlag, Heidelberg 1951
  • Paul Jellinek: Praktikum des modernen Parfumeurs. Dr. Alfred Hüthig Verlag, Heidelberg 1960
  • H&R Lexikon Duftbausteine. Glöss Verlag, Hamburg 1985
  • H&R Buch Parfum. Glöss Verlag, Hamburg 1985
  • Hanns Hatt & Regine Dee: Das Maiglöckchen Phänomen – Alles über das Riechen und wie es unser Leben bestimmt. 1. Aufl. Piper, München/Zürich 2008. ISBN 978-3-492-05224-5
  • Vigarello, Georgess: Wasser und Seife, Puder und Parfum – Geschichte der Körperhygiene seit dem Mittelalter. Campus Verlag, Frankfurt/New York 1992. Reihe Campus, Band 1057
  • Günther Ohloff: Irdische Düfte, himmlische Lust. Kulturgeschichte der Duftstoffe. 1. Aufl. Insel Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 1996. (Insel-Taschenbuch) #1777. ISBN 978-3-458-33477-4. 357 S.


Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vu dere Version vum Artikel „Parfüm“ vu de dütsche Wikipedia.

E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.