Malaria

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Malariarisikogebiet mit Chemoprofylaxeempfäälige vo dr DTG (Stand: 2005)

Malaria (vo latiinmala aria oder mal’aria ‚schlächti Luft‘, bsundrigs sonigi us Sümpf) – au Sumpffieber, Wäggselfieber oder Chalts Fieber – isch e Droopechranket, wo vom äizällige Parasit vo dr Gattig Plasmodium verursacht wird. D Chrankhet wird hützudags hauptsächlig in de Droope und Subdroope dur e Stich vom ene wiiblige Schnoogg (Moskito) vo dr Gattig Anopheles überdräit. Usserhalb vo dene Gebiet löse gläägentlig Moskito, wo dur e Luftvercheer iigschleppt wärde, die sogenannti „Flughaafe-Malaria“ us. Alli Persone im dr Umgääbig vo Flughääfe si in Gfoor, z. B. Lüt wo im Flughaafe schaffe oder in dr Nööchi woone. D Chranket cha au dur Bluettransfusione und bi Laborunfäll überdräit wärde und au en Aasteckig vo dr Mueter uf e Fötus isch mööglig, wenn d Plazenta (bsundrigs wääred dr Geburt) verletzt wird. Dr Mensch und d Anopheles-Schnoogge si s äinzige nennenswärte Erreegerreserwuar vo de humanpathogene Plasmodie.

En Anopheles-Schnoogg bim Bluetsuuge

Mit Compiutermodäll häi Forscher vo dr University of Washington z Seattle für s Joor 2010 öbbe 1,2 Millione Doodesfäll wägen ere Malariainfekzion usgrächnet uf Grund vo Date vo 1980 bis 2010. Noch dene het d Malariastärblikäit im Joor 2004 mit 1,8 Millione Doodesfäll e Höhepunkt erräicht.[1]

Bis vor churzem häi nume vier Erreeger as humanpathogen gulte: Plasmodium falciparum, Plasmodium vivax, Plasmodium ovale und Plasmodium malariae. Noch nöiste Forschigsergäbniss gseet s us, wie wenn e witere Stamm us Südostasie, Plasmodium knowlesi, wo mä dänggt het, ass er hauptsächlig für Makake gföörlig sig, mee Mensche as mä aagnoo het, chönn infiziere.[2] D Stämm underschäide sich seer was dr Verlauf vo dr Chranket und iiri geografischi Verbräitig aagoot. Plasmodium falciparum isch dr Erreeger, wo klinisch am wichdigste und bedrooligste isch.

D Sümptoom vo dr Malaria si hoochs Fieber, wo immer wider, vilmol periodisch, zrugg chunnt, Schüttelfrost, Beschwärde im Maage-Darm-Drakt und Chrämpf. Bsundrigs bi Chinder cha d Chrankhet schnäll zum Koma und Dood füere.

Z Dütschland müesse Fäll vo Malaria gmäldet wärde.[3]

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Büecher uf Dütsch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Jürgen Knobloch: Malaria – Grundlagen und klinische Praxis. Uni-Med, Breme 2002, ISBN 3-89599-623-8.
  • Waldemar Malinowski: Impfungen für Auslandsreisende und Malariaprophylaxe. Vademecum für niedergelassene Ärzte. Facultas, Wien 2001, ISBN 3-85076-538-5.
  • Martin Kappas: Klimatologie: Klimaforschung im 21. Jahrhundert – Herausforderung für Natur- und Sozialwissenschaften. Spektrum, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-8274-1827-2; 7.2.1. Auswirkungen von Temperaturveränderungen auf die Malariaübertragung; 7.2.2. Auswirkungen von Niederschlagsveränderungen auf die Malariaübertragung Iigschränkti Vorschau uf books.google.de.
  • Fritz H. Kayser u. a.: Taschenlehrbuch medizinische Mikrobiologie. 11. Auflage, Thieme, Stuttgart 2005, ISBN 3-13-444811-4.
  • Charles C. Mann: Kolumbus’ Erbe. 2. Uflaag. Rowohlt, Hamburg 2013, ISBN 978-3-498-04524-1.

Büecher uf Änglisch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Peter Perlmann, Marita Troye-Blomberg: Malaria Immunology. Karger, Baasel 2002, ISBN 3-8055-7376-6.
  • David Sullivan, Sanjeev Krishna (Hrsg.): Malaria. Drugs, disease and post-genomic biology. Springer, Berlin 2005, ISBN 3-540-25363-7.
  • David A. Warrell, Herbert M. Gilles: Essential Malariology. Arnold, London 2002, ISBN 0-340-74064-7.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Malaria – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. 1,2 Millionen Opfer pro Jahr: Malaria tötet viel mehr Menschen als angenommen. In: spiegel.de. 2012-02-03. Abgrüeft am 2014-02-03.
  2. A. Pain, U. Böhme u. a.: The genome of the simian and human malaria parasite Plasmodium knowlesi. In: Nature. Band 455, Nummer 7214, Oktober 2008, S. 799–803, ISSN 1476-4687. doi:10.1038/nature07306. PMID 18843368. PMC 2656934 (freie Volltext).
  3. Robert-Koch-Institut: Merkblaetter: Ratgeber Malaria.
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