Karls-Universität Prag

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Karls-Universität Prag (tschechisch Univerzita Karlova v Praze, latiinUniversitas Carolina) isch d grössti Universität vo Tschechie und die ältischt Universität nördli vo de Alpe un öschtli vo Paris. Sie hät 17 Fakultäte (darunter zwei in Königgrätz und eini in Pilsen) und me als 53.000 Studänte[1], 7.000 Mitarbeiter und 745 Professore.

D Prager Universität isch am 7. April 1348 vom römisch-dütsche und böhmische König Karl IV. gründet worde. Im Jahr 1654 hät de Kaiser Ferdinand III. d Karls-Universität mit de 1556 gründete Jesuitehochschul im Clementinum vereinigt. D Universität hät vodere Zit bis 1920 de Name Karl-Ferdinands-Universität (latiinUniversitas Carolo-Ferdinandea) kha. 1882 isch sie in e tschechischi und e dütschsprachigi Universität gteilt worde.[2] Nach de Entstig vo de Tschechoslowakei hät d tschechischi Universität de Name „Karls-Universität“ agno, während die dütschsprachigi Universität, wo bis zu de Beneš-Dekret 1945 tätig gsi isch, eifach de Name Dütschi Universität Prag (tschechisch Německá univerzita v Praze) gfüert hät.[3][4][5][6]

Fakultäte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Katholisch-Theologischi Fakultät
Philosophischi Fakultät
  • Katholisch-Theologischi Fakultät
  • Evangelisch-Theologischi Fakultät
  • Hussitisch-Theologischi Fakultät
  • Juristischi Fakultät
  • 1. Medizinischi Fakultät
  • 2. Medizinischi Fakultät
  • 3. Medizinischi Fakultät
  • Medizinischi Fakultät in Pilsen
  • Medizinischi Fakultät in Hradec Králové
  • Pharmazeutischi Fakultät in Hradec Králové
  • Philosophischi Fakultät
  • Naturwissenschaftlichi Fakultät
  • Fakultät für Mathematik und Physik
  • Pädagogischi Fakultät
  • Fakultät für Sozialwissenschafte
  • Fakultät für Sportpädagogik und Sportwissenschaft
  • Fakultät für Geisteswissenschafte

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Adolf Siegl: Die Gründung der mittelalterlichen Universität zu Prag. Einst und Jetzt, Bd. 30 (1985), S. 87–112
  • Renate Dix: Frühgeschichte der Prager Universität. Bonn 1988.
  • Hans Lemberg (Hg.): Universitäten in nationaler Konkurrenz. Zur Geschichte der Prager Universitäten im 19. und 20. Jahrhundert. (Veröffentlichungen des Collegium Carolinum, Band 86). München 2003, ISBN 3-486-56392-0.(Inhaltsverzeichnis)
  • Harald Lönnecker: „… freiwillig nimmer von hier zu weichen …“ Die Prager deutsche Studentenschaft 1867-1945 (Abhandlungen zum Studenten- und Hochschulwesen, Bd. 16), Köln 2008, ISBN 978-3-89498-187-7.
  • Frank Rexroth: Deutsche Universitätsstiftungen von Prag bis Köln. Die Intention des Stifters und die Wege und Chancen ihrer Verwirklichung im spätmittelalterlichen Territorialstaat. Köln / Weimar / Wien 1992, S. 59–107.
  • Wenzel Wladiwoj Tomek: Geschichte der Prager Universität. Zur Feier der fünfhundertjährigen Gründung derselben. Hofbuchdruckerei Gottlieb Haase Söhne, Prag 1849, 378 Seiten (online).
  • Teresa Wróblewska: Die Reichsuniversitäten Posen, Prag und Strassburg als Modelle nationalsozialistischer Hochschulen in den von Deutschland besetzten Gebieten, Wydawnictwo Adam Marszalek, Toruń 2000, (Rezension), ISBN 83-7174-674-1.
  • Anton Blaschka: Vom Sinn der Prager Hohen Schule nach Wort und Bild ihrer Gründungsurkunden. In: Rudolf Schreiber: Studien zur Geschichte der Karls-Universität zu Prag (= Forschungen zur Geschichte und Landeskunde der Sudetenländer; Bd. II), Freilassing-Salzburg 1954; S. 39–80,
  • Josef Hemmerle: Die Universität Prag im Mittelalter bis 1409. In: Eberhard Günter Schulz: Leistung und Schicksal. Abhandlungen und Berichte über die Deutschen im Osten, Köln 1967, S. 137–146.
  • Peter Moraw: Die Universität Prag im Mittelalter. Grundzüge ihrer Geschichte im europäischen Zusammenhang. In: Die Universität zu Prag (= Schriften der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste; Bd. 7), S. 9–134.
  • Peter Moraw: Prag. Die älteste Universität in Mitteleuropa. In: Alexander Demandt (Hg.): Stätten des Wissens. Köln / Weimar / Wien 1999, S. 127–145.
  • Roderich Schmidt: Begründung und Bestätigung der Universität Prag durch Karl IV. und die kaiserliche Privilegierung von Generalstudien. In: Blätter für deutsche Landesgeschichte (BDLG), Jg. 114/1978, S. 695–719.

Einzelnachwiis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. About the University (Über die Universität - englisch)
  2. History of the Charles University (Geschichte der Karls-Universität - englisch)
  3. Vytěsněná elita. Zapomínaní učenci z Německé Univerzity v Praze (Verdrängte Elite. Vergessene Gelehrte der Deutschen Universität in Prag - tschechisch)
  4. Registries of the German University in Prague (englisch)
  5. Doktoren-Matrik der Deutschen Universität Prag (englisch/deutsch)
  6. Alena Míšková: Německá (Karlova) univerzita od Mnichova k 9. květnu 1945 (vedení univerzity a obměna profesorského sboru). Univerzita Karlova, Nakladatelství Karolinum: Praha 2002, S. 19. ISBN 80-246-0129-X