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Gloggebächerkultur

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Glockenbecherkultur
Zitalter: Chupferstäizit,
in Groossbritannie bis in die früeji Bronsezit
Absolut: 2600 v. d. Z. bis 2200 v. d. Z. bzw. bis 1800 v. d. Z. (Groossbritannie)
Usdeenig
Verbreitung der Glockenbecherkultur
Verbräitigscharte noch em Harrison 1980;
Iidäilig in Ostgrubbe (Ungarn bis obers Donaugebiet), Westgrubbe (Rhiigebiet bis Pyreneä, Groossbritannie) und Südgrubbe (Iberischi Halbinsle, Middelmeer)
Läitforme

Gloggebächer, Armschutzblatte, Griffzungedolch us Chupfer, V-förmig durboorte Bäichnopf, verzierte Eberhauer, Begläitkeramik

As Gloggebächerkultur wird e Kultur gege s Ändi vom Neolithikum bezäichnet, wo in Süd-, West- und Mittelöiropa (im Oste bis uf Ungarn) vo 2600 v. d. Z. ufchunnt, bis öbbe 2200 v. d. Z. duurt und nume in Groossbritannie bis öbbe 1800 v. d. Z. bestoot. Si isch in deene Regione e Kultur am Übergang vo dr Jungstäizit zur Bronsezit.

Gloggebächer us Goch

,

Gloggebächer vo Ciempozuelas, Spanie

Mäistens si d Lüt äinzeln begraabe worde, in Ärdgreeber oder in Stäichiste, im Weste aber au Noobestattige in Megalithaalaage. In dr Westschwiz findet mä Greeber vo dr Gloggebächerkultur hüfig in dr Nööchi vo Menhir und Stäiräije.

Die Doote het mä in dr Chindslaag begraabe, Fraue mit em Chopf im Süde, Füess im Norde, und d Erm und Bäi zäige gege rächts, Manne mit em Chopf im Norde, Füess im Süde, und luege gege linggs, das häisst alli luege gege Oste. D Kremierig isch sälte usser bi dr Csepel-Grubbe am östlige Rand vo dr Kultur.

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  • Otto Helmut Urban: Der lange Weg zur Geschichte. Die Urgeschichte Österreichs. Wien 2003. ISBN 3-8000-3773-4
  • Bärbel Metzinger-Schmitz: Die Glockenbecherkultur in Mähren und Niederösterreich. Diss. Saarbrücken 2004.
 Commons: Glockenbecherkultur – Sammlig vo Multimediadateie

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