Gaetano Donizetti

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
Dr Gaetano Donizetti, Lithografii vom Joseph Kriehuber (1842)

Dr Domenico Gaetano Maria Donizetti (* 29. Novämber 1797 z Bergamo in Italie; † 8. April 1848 z Bergamo) isch äine vo de wichdigste Operekomponiste vom Belcanto. E baar vo sine Opere wie L’elisir d’amore (Dr Liebesdrank), Lucia di Lammermoor, Anna Bolena und Don Pasquale ghööre zum Standardrepertuar vo de Operehüüser uf dr ganze Wält.

Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Im Ganze wäiss mä vo 71 Opere, wo dr Donizetti komponiert het.[1] Vo deene si Früewärk wie Olimpiade (1817) oder L’ira d’Achille (1817) verloore gange. E Dradizioon ooni Lugge vo Uffüerige sit dr Uruffüerig git s nume bi L’elisir d’amore (1832), Lucia di Lammermoor (1835), La Fille du Régiment (1840) und Don Pasquale (1843). Die andere Opere vom Donizetti si äntwääder grad noch dr Uruffüerig oder vo dr Middi vom 19. Joorhundert aa vergässe worde, und mä het sä denn nume no do und dört ufgfüert. Erst sit dr Belcanto-Rönessans in de 1960er het mä e baar vom Donizetti sine Opere widerentdeckt, und die wärde sithär regelmäässig ufgfüert. Zu dene ghöört die sogenannte Tudor-Opere Anna Bolena, Maria Stuarda und Roberto Devereux, aber au Lucrezia Borgia, La favorite, Linda di Chamounix und Le convenienze ed inconvenienze teatrali oder Viva la mamma! Sit de 1980er-Jooren git s vo fast alle Ufnaame, au vo dene wo sälte gspiilt wärde.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Robert Steiner-Isenmann: Gaetano Donizetti. Sein Leben und seine Opern. Hallwag, Bern 1982, ISBN 3-444-10272-0.
  • Herbert Weinstock: Donizetti und die Welt der Oper in Italien. Adliswil/Schweiz 1983 ISBN 3-85662-011-0 (formal falschi ISBN)
  • William Ashbrook: Donizetti – La vita. Turin 1986, ISBN 88-7063-041-2.
  • William Ashbrook: Donizetti – Le opere. Turin 1987, ISBN 88-7063-047-1.
  • Philipp Gosset u. a.: Meister der italienischen Oper (Rossini, Donizetti, Bellini, Verdi, Puccini). Stuttgart/Weimar 1993, ISBN 3-476-00928-9.
  • Michael Jahn (Hrsg.): Donizetti und seine Zeit in Wien. Schriften zur Wiener Operngeschichte 8. Wien 2010, ISBN 978-3-85450-310-1
  • Marcello Sorce Keller: Gaetano Donizetti: un bergamasco compositore di canzoni napoletane. Studi Donizettiani, III (1978), S. 100–107.
  • Marcello Sorce Keller: Io te voglio bene assaje: a Famous Neapolitan Song Traditionally Attributed to Gaetano Donizetti. The Music Review, XLV (1984), Nr. 3–4, S. 251–264. Auch veröffentlicht als: Io te voglio bene assaje: una famosa canzone napoletana tradizionalmente attribuita a Gaetano Donizetti. La Nuova Rivista Musicale Italiana, 1985, Nr. 4, S. 642–653.
  • Pieter Minden (Hrsg.): Gaetano Donizetti (1797–1848): Scarsa Mercè Saranno. Duett für Alt und Tenor mit Klavierbegleitung [Partitur]. Mit dem Faksimile des Autographs von 1815. Noûs-Verlag, Tübingen 1999. 18 S., [13] Bl. DIN A 4; ISBN 3-924249-25-3. Eine der frühesten Kompositionen des 17-jährigen Donizetti, die bislang unbekannt war und deren eigenhändige Handschrift über das Antiquariat Heck verkauft wurde. Es handelt sich um ein Liebesduett zwischen Caesar und Kleopatra. Text italienisch mit beigefügter deutscher Übersetzung.
  • Michael Walter: Kompositorischer Arbeitsprozeß und Werkcharakter bei Donizetti. Studi Musicali, XXVI (1997), S. 445–518.

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Robert Steiner-Isenmann: Gaetano Donizetti. Sein Leben und seine Opern. Hallwag, Bern 1982, S. 499 ff.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Gaetano Donizetti – Sammlig vo Multimediadateie