Die äidgenössischi Volksiniziative «Rückkehr zur direkten Demokratie»

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D Volksiniziative Rückkehr zur direkten Demokratie isch in dr Schwiz noch em Zwäite Wältchrieg lansiert worde, wo s immer klaarer worde isch, dass dr Bundesroot s sogenannte Vollmachtereschiim nid wil ufgee, won är und s Parlamänt wägen em Chrieg und dr Wirtschaftskrise in Aaspruch gno häi. D Iniziative isch in dr Volksabstimmig knapp aagnoo worde.

S Vollmachtereschiim für e Bundesroot isch in de Vorchriegsjoor und vor allem denn wääred em Zwäite Wältchrieg beschlosse worde wägene em Usnaamzuestand wo sich d Schwiz din befunde het, wo zringsum s Land Chrieg gherscht het und d Naarigsversorgig und dr Ussehandel zum Brobleem worde si. Mit em Usnaamzuestand si d Instrumänt vo dr diräkte Demokratii, wo in dr Schwiz dradizionell braktiziert worden isch, zugunste von ere straffe Staatsfüerig, wo uf s Parlamänt und d Regierig fokussiert gsi isch, zum e groosse Däil ufgee worde. As Bischbil het s doo en Uszuug us em Vorwort vom Dr. W. Stauffacher zur ersten Orell Füssli-Daschenusgoob vo 1937 vom Obligazionerächt: «… Der Art. 218 ist durch Bundesratsbeschluss bis auf weiteres durch eine vorübergehende Bestimmung ersetzt und gibt damit das Schwankende der Zeit wieder, welches ermöglicht, dass die Exekutive alleine ein grundlegendes Gesetz ändert. …»

Dr Bundesroot und d Bundesversammlig häi glaubt, ass mä mit em Vollmachte-Süsteem au noch em Ändi vom Chrieg 1945 söll witermache. Äi Grund dodrfür isch gsi, ass au in dr Schwiz, wo vom Chrieg verschoont bliibe isch, d Verheltniss schwiirig gsi si, en andere aber isch machtpolitisch gsi: dr Bundesroot und d Parlamentier häi sich dra gwöönt, ooni d Kontrolle dur Volksabstimmige z regiere. Vo 1946 aa häi denn underschiidligi politischi Inträssegrubbe Underschrifte für d Iniziative «Zrugg zur diräkte Demokratii» gsammlet. Dr Teggt vo dr Iniziative het die Ergänzigsabschnitt vo de Dringligkäits-Bestimmige in dr Verfassig gforderet:

Wird von 30'000 Stimmberechtigten eine Volksabstimmung verlangt, so treten die sofort in Kraft gesetzten Beschlüsse ein Jahr nach ihrer Annahme durch die Bundesversammlung ausser Kraft, soweit sie nicht innerhalb dieser Frist vom Volk gutgeheissen wurden.

Die sofort in Kraft gesetzten Bundesbeschlüsse, welche sich nicht auf die Verfassung stützen, müssen innert Jahresfrist nach Annahme durch die Bundesversammlung von Volk und Ständen genehmigt werden; andernfalls treten sie nach Ablauf dieses Jahres ausser Kraft und können nicht erneuert werden.[1]

D Iniziative isch am 11. Septämber 1949 seer knapp mit 50,7 Brozänt Jo-Stimme aagno worde.[2]

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Geschichte der Schweiz – und der Schweizer (Handbuch), Baasel 1982 f.
  • E. Gruner/B. Junker: Bürger, Staat und Politik in der Schweiz, 1972
  • Bundeskanzlei: Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (vo 1874, noochgfüert), mit Aahang, Bärn 1982

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. http://www.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis56.html Initiativtext
  2. http://www.admin.ch/ch/d/pore/va/19490911/det148.html Informazione über d Volksiniziative uf admin.ch
Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Eidgenössische_Volksinitiative_«Rückkehr_zur_direkten_Demokratie»“ vu de dütsche Wikipedia. E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.