Dogma

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D Gedächtnisdaafele vo dr Verkündigig vom Dogma vo dr Ufnaam vo dr Maria in dr Himmel (Iigang vo dr Chille Für unseri Liebi Frau vo dr Herrlikäit z Rio de Janeiro)

Under eme Dogma (altgr. δόγμα, dógma, „Mäinig, Leersatz; Beschluss, Verordnig“[1]) verstoot mä e feststehendi Definizioon oder e grundleegendi, normatiivi Leerussaag, wo d Wooret vo ere as absolut aagluegt wird.

Bsundrigs in dr christlige Theologii wird dr Begriff Dogma für e Leersatz brucht, wo as woor und relewant gältet. Mä berüeft sich drbii uf göttligi Offebaarig, uf d Autoridäät vo dr chirchlige Gmäinschaft bzw. vom chirrchlige Leeramt oder uf bsunderi Erkenntniss. Dr süstemaatische Interpretazioon vo de Dogme säit mä Dogmatik.

As Adjektiv (dogmatisch) wird dr Begriff abschetzend brucht zum Persoone z beschriibe, wo vo de entsprächende Leersetz glaube, ass si nid guet gnueg fundiert sige, zum Bispil wil si d Leerautoridäät vo dr Chille nit anerkenne oder wil si brinzipiell skeptisch si gegenüüber Wältaaschaujige und Wärtvorstellige, wo behaupte, si eläi sige woor, allgemäingültig oder verbindlig für alli Lüt und sogar für alli Zit.

Liddratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Dogma. In: Der Brockhaus Religionen. Glauben, Riten, Heilige. Lexikonredaktion des Verlags F.A. Brockhaus, Mannheim, S. 150.
  • Ralph Weimann: Dogma und Fortschritt bei Joseph Ratzinger. Prinzipien der Kontinuität. Paderborn 2012, ISBN 978-3-506-77375-3.
  • Johanna Rahner: Einführung in die katholische Dogmatik. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, S. 20–33.
  • Walter Kasper: Dogma/Dogmenentwicklung. In: Neues Handbuch theologischer Grundbegriffe (Nöiusgoob) 1 (1991), S. 292–309.
  • Peter Neuner: Was ist ein Dogma? Vorträge Seniorenstudium, Novämber 2006. Ludwig-Maximilians-Universität, München 2006 (Volltext).
  • Ulrich Wickert, Carl Heinz Ratschow: Dogma – I. Historisch, II. Systematisch-theologisch. In: Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 9, de Gruyter, Berlin/New York 1982, ISBN 3-11-008573-9, S. 26–41.
  • Reinhard Slenczka: Kirchliche Entscheidung in theologischer Verantwortung – Grundlagen, Kriterien, Grenzen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttinge 1991, S. 63–94, 272–280.
  • Karlmann Beyschlag: Grundriß der Dogmengeschichte. Band 1: Gott und Welt. 2. Uflaag. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1988, S. 1–56.
  • Hubert Filser: Dogma, Dogmen, Dogmatik. Eine Untersuchung zur Begründung und zur Entstehungsgeschichte einer theologischen Disziplin von der Reformation bis zur Spätaufklärung. Lit-Verlag, Berlin / Hamburg / Münster 2001, ISBN 3-8258-5221-0.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wiktionary Wiktionary: Dogma – Wortherkunft, Synonym und Übersetzige

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Pape: Handwörterbuch der griechischen Sprache