Diskussion:Ravensburg/Archiv1

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Agfanga![Quälltäxt bearbeite]

No lang it fertig, aber wiiter bi i heit nimme kumme. Au s'Alemanische odr s'Schwäbische isch no it so ganz usgschliffa, do isch no einigs dra zu tue. Wenn'r mir drbei helfa könnet, nur zue! --Mecker 19:58, 16. Feb 2006 (UTC)

Des Problem isch, dass in Raveschburg nemme alemanisch geschwätzt wird, sondern so e Mischung aus alemannisch und "honoratioreschwäbisch". Wie mr des in e alemannische wikipeedia neibringen soll, woiß i au it. --62.214.238.49 20:30, 16. Feb 2006 (UTC)

Wi gnau isch des denn mit Schwäbisch un Alemannisch z'Raveschburg? Syt wenn wird dört Schwäbisch gschwätzt? Un wi isch's i dr Umgebig? I frog wyl myni Muetter us Raveschburg isch un des wo si un ihri Verwandtschaft redet mitem Alemannische nüt viil z'tue hät un si des au als nüt andersch als Schwäbisch bezeichne würd. --Chlämens 21:22, 16. Feb 2006 (UTC)

Sali Mecker, guet ass dü agfange hesch! Am beschte isch, wänn dr dich uf dr Sitte Benutzer:Mecker vorstellsch, wu dr här kunnsch usw. Ich han diä gliche Froge wiä dr Chlämens. Sälbverständlig derf aü eber, wu nit Raveschburgerisch schwätzt, e Artikel iber Raveschburg schriibe - in sinere Dialäktspiilart. Wänn do Schwebisch (= Alemannisch "im witere Sinn") un Alemannisch "im ängere Sinn" gmischt isch, ischs nit schlimm, wänn des e bodeständigi Mischung isch. Wichtig isch, ass mer sich am Sprochbrüch vu dr eltere Generatione oriäntiärt (lueg dodrzue Wia schrejb i guats Schwäbisch?). I han dr Artikel Schwäbisch aü in alemannischem Dialäkt (im ängere Sinn) gschriibe (iberarbeitet) - dü derfsch-e aber uf Schwebisch ibersetze, wänn dr witt. Albärt 22:04, 16. Feb 2006 (UTC)

I werd mi uf miiner Syte schon no vorschdella - bald. Aber etz erscht amol zur Frog, was me in Raveschburg schwätzet. Bis vor 100 Johr isch Raveschburg no siidlich vo de gsi/gwäa-Grenz gleaga, mo hot also meh Alemannisch als Schwäbisch geschwätzt. Ond je nach dem, wo mer ufm Land um Raveschburg isch, isch des au heit no faschd so. Direkt em Oschda vo Raveschburg gohts Westallgei los, ond em Siidweschda fangt bei Markdorf s Markgräflerland a. Mei Muddr kummt vomme Dorf 6 km siidweschtlich von Raveschburg ond hot als Kind no so a Art Markgräfler Bodaseeschwäbisch geschwätzt, ond ihre Großmuddr hot no fast reins Alemannisch geschwätzt. In dr Schtadt selbst isch dr alde Dialekt scho ziamlich vomma Honoratioraschwäbisch verdrängt worra, agfange hot des wohl mit dr Eisebah ond dr Induschtrialisierung. S'isch aber scho a weng a andrer Zungaschlag als bei Schtuegett, ond die ganz Alteigsessene vo dr Inneschtadt hent au no ihre ganz oigene Werter ond Usdrück. - Oins vielleicht no: Uf'm Land seit mer bei ons manchmal no: Dr schwätzt evangelisch, wenn oiner an Schtuegerter Dialekt hot. Des kommt, weils do a Schtiftung gebe hett, die altwirtabergische Buura ghulfa hot, mit Zuschüss ond billige Darlehe, in unsrer Gegend Heef uufzukaufe, ond do hent sich denn richtige evangelische Derfer im sunsch katholische Oberland bildet (vorher hetts Evangelische nur in de Schtadt gheit), wia zum Beischpiel Bavedorf, wo se au anders gschwätzt hond. Mit dr Ziit hot des abr au uf de katholische abgfärbt, ond deshalb schwätze mr heit manchesmol a weng en Mischmasch, ond e muss immer aufbasse, dass e beim Schreiba au im echte Raveschburger Schwäbisch bleib.--Mecker 19:45, 17. Feb 2006 (UTC)

Intressant, also isch Raveschburg ersch syt hundert Johr so ä Art "Schwäbische Enklave" imene eigetlich Bodeseealemannisch sprochigi Biet. Ä Raveschburger isch also vor hundert Johr no i "sym Huus gsi" jetz aber i "seim Haus". D'Informatione zur sprochlichi Entwicklig musch au no i dä Artikel ybaue. --Chlämens 21:00, 19. Feb 2006 (UTC)

Mei Oma kommt aus'm Gebiet um Pfrunga/Wilhelmsdorf, á (schwierig zum schreibá, mehr "e" als "a" - wie wemma erstaundt grad koi antwort auf a spontane frog hot...) baar Kilometr weschtlich vo Raveschburg; mein Vatr (ihr Sohn) und au i sind aber hauptsächlich in Raveschburg aufgwachsá. I dät zum Hochdeutschá "Ich bin nicht im Wald gewesen" "I bin it im Wald gwäá" sagá, mei oma, und au ihr andrer sohn aus oschdrach higegá "I bin it im Wald gsiá". S'Sind also blos a paar kilometr unterschiád. was also sicher bliebá isch, isches "it" anstattm "net", s "gsi(á)" isch verschwundá. di junge leut, fall se no schwäbisch schwätzát, sagát fascht durchgehád "it", dät i sagá. s stuagattr schwäbisch isch eher ubliebt und als "singend" oder "badenserisch" a weng verschumpfá.

i empfähl eich d webseit [1]; des soll koi werbung it sei, i hab damit selbscht nix am huat, aber i finds ganz intressant... --85.181.91.3 19:19, 5. Jan. 2009 (CET)

Kopiert aus Diskussion: Alemannische Dialekte[Quälltäxt bearbeite]

Übrigens, auch das Bodenseealemannisch nördlich des Sees im Raum Friedrichshafen hat sich in den vergangenen 100 Jahren zu einem schwäbischen Dialekt entwickelt - es wird im dtv-Atlas zur Deutschen Sprache auch sehr schön gezeigt, wie von den Städten Ravensburg und Friedrichshafen ausgehend sich die Diphthongierung ausbreitet. Genauso eben im Westen auch in Raum Freiburg. Neben der Diphthongierung erfolgt dann die Angleichung der Vokale an das Hochdeutsche, eine Entwicklung, von der wohl auch das Schwäbische selbst nicht verschont bleibt. Stuttgarter Honoratioren-Schwäbisch ist sicherlich auch keine besonders schöne Variante des Schwäbischen, sondern eher geschwäbeltes Hochdeutsch. (zitiert nach: --W-j-s 22:08, 18. Dez 2005 (UTC)) --Mecker 20:43, 22. Feb 2006 (UTC)

a klois Schtickle meh[Quälltäxt bearbeite]

Hon leider it so viel Zit ghett di letzte baar Wuche wia i ghofft ghett hon. Immerhin hon i heit no a klois bitzele drzu gschriebe und drbei gmerkt, das mr bi ois moischtens gar et ond, sondern und seit. Und dass die gwäa/gsi-Grenz doch noch mitte dure lauft - s gibt immer no Forma, wommer nämlich noch oifach gsä seit statt oim von dene boide andre.--Mecker 22:50, 24. Feb 2006 (UTC)

I ha de Artikel emol mynrer Muetter zeigt wo e gebürtigi Raveschburgerin isch un dört ufgwaggse isch. Si het bi e paar Sache gmeint dass des mer des z'Raveschburg andersch (g)seit (het?). Bi viile Sätz het sii aber au gmeint dass des "a super Satz" wär. I denk sii isch do e gueti Gwährsperson wyl sii scho syt bald 40 Johr nümmi dört wohnt; also e archaischs Raveschburgerisch erhalte het un vo neui Entwigglige nüt mitkriegt het. Hesch du öbis drgege wenni do e paar Korekture vornimm? S'goht praktisch numme um chlynigkeite un Nuance (natürlich nüt i mym Hochalemannisch, mit ihrem Raveschburg-Schwebisch). Grüess, --Chlämens 10:53, 24. Aug 2006 (UTC)

Dialäkt un Schriibung[Quälltäxt bearbeite]

Inhaltig isch dä Artikel bsunders glunge. D Sproch irritiärt mi eweng. Gits z Raveschburg tatsächlig no so viil alti Monophthong (Ysziit, Muur, Iiwohner usw.)?
I vermiss d Diphthong ia (oder ie) un ua (ue), wu in Werter wiä "Fuaß", "Fiaß" z verwarte sin. I find do numme ganz wennig, z.B. dia Schussa, ziamlich (!?), giabt (!?), ziaht - uf dr andere Sitte wird des, was mer as Monophthong vermuetet, as Diphthong gschriibe: liegt, wieder, Siedlungsband, viel, zufriert usw. Üs däm ie sott mer ii mache, falls es vum Dialäkt här grächtfertigt isch.
tief (= tiaf ?); fier (= fir???)
Stimmt "uf de andre Soid"? Ender nit, oder?
Dü, Mecker, oder eber ander sott do nommol driiber goh (oder sage, ass ich mich täisch). --Albärt 20:48, 25. Jan. 2007 (CET)

Du hosch völlig recht, es gibt hier in RV fascht gar koine alte Monophtong me. --62.214.241.242 08:44, 9. Feb. 2007 (CET)
I glaub dr Mecker het welle zum Deil i altem monophongiertem Alemannisch, un zum Deil i neuem Schwebisch schrybe, deswege die Mischig. I gang emol mit mynrer Raveschburger Muetter über de Artikel un verbesser eventuel e weng. --Chlämens 23:37, 26. Jun. 2007 (CEST)

I ha myni Drohig jetz wohrgmacht, de Gschichtsdeil muess si no durchluege. D'alte Monophthong hanni use, wemmer e Sektion uf altem Raveschburger Alemannisch isch wär des guet, aber no muess es konsequent un eiheitlich sy. Un richtig: "Iidgnosseschaft" sait kei Mensch. Au wenn no nüt alles durchgluegt isch hanni en jetz emol zue de Bsunders Glungene, des het er verdient! Aber no wyter usbaue ihr Raveschburger! --Chlämens 00:51, 12. Sep. 2007 (CEST)

I han amol älle "-e"-Endunga auf -a ond -r aabasst (Nom Sg: d große Stadt, Dat Sg: dr großa Stadt, Akk Pl: d große Städt, Dat Pl: de große Städt), älle -ig auf -ung genderd, älle Schweizer ii und uu auf ei/ai ond au genderd ond älle y rausgnomma. D Nachbarstadt Waigarda däd i genau so aussprecha ond net Woigarda. Isch des älles richdig so? PS: "auf dr andra Seid", a Soid isch was ma aufd Geig spannt. --androl 15:37, 23. Jan. 2008 (CET)

Dankeschö Androl, viilycht chasch au no grammatisch korrekturläse, i ha zum Byspiil no e Genitiv entdeckt, wo natürli falsch isch. Un viilycht chasch au so no öbis dezüeschrybe. --Chlämens 18:11, 23. Jan. 2008 (CET)

i hoff, i hab etz it hunderte stunda vo arbeit vomma andra zerstört, aber wenn i manche ding glesa hab, bin i schon an stuagattr schwäbisch erinnert worra. "Im Schussadaal und uffdr Höha" und it "Em Schussadaal ond uff dr Heeh"...andrerseits isches halt au schwär, die genaue buchstaba zu finda. "findA" isch falsch, "findE" isch au falsch, "findÖ" isch gar it so schlecht, find i. oder "findEHHHH"? kloiner schärz... jedenfalls bin i raveschburger und moi zu wissa/wisse/wissö (vrfluacht) wiema schwäzt.--85.181.91.3 20:02, 5. Jan. 2009 (CET)