Schia

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Staate, wo mee as zää Brozänt vo dr Bevölkerig muslimisch si
Grüen: sunnitischi Gebiet, Root: schiitischi Gebiet, Blau: Ibadite (Oman)

D Schia (arabisch الشيعة‎, DMG aš-šīʿa, persisch شیعه‎, šīʿa, ‚Aahängerschaft, Partei‘) isch die zwäitgrössti Konfessioon im Islam. D Aahänger vo dr Schia, d Schiite, luege dr ʿAlī ibn Abī Ṭālib, wo dr Schwiigersoon und Gusää vom Brofeet Mohammed gsi isch, as däm si designierti Noochfolger (Kalif) aa und as iire erst Imam. Noch iirem Glaube muess dr Noochfolger vom Brofeet e Noochfaar vom Ali si bzw. eme Imam, wil dä as äinzige göttlig legitimiert sig. Si löön also die drei Kalife, wo vor em Ali gweelt worde und in de Auge vo de Sunnite legitim si, nid lo gälte. Ass dr Ali 661 ermordet worden isch, vergifdet d Atmosfääre zwüsche de islamische Konfessioone bis hüte.

In de Joorhundert noch em Dood vom Brofeet Mohammed und dr Drennig vo de Sunnite isch d Dogmatik vo de Schiite witerentwigglet worde, so dass sich s schiitische Rächt in Detäi vom sunnitische Rächt underschäidet.

D Verdäilig vo de vorherrschende islamisch madhhab ( Rächtsschuele) in Länder und Regioone, wo meerhäitlig muslimisch si.

Hüte si öbbe fufzää Brozänt vo de Muslim schiitisch (Stand 2007, in dr Litratuur findet mä alles vo zää bis fümfezwanzig Brozänt). In dr Schia häi sich underschiidligi Ströömige bildet, wo jedi von ene iiri äigeni Zaal vo Imam het. D Staate, wo d Schiite din d Meerhäit oder en iiflussriichi Minderhäit si, wärde mänggisch under em Begriff Schiitische Halbmond zämmegfasst.

Häiligi Stette vo dr Schia[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Brunner, Rainer: Die Schia und die Koranfälschung. Würzburg, 2001.
  • Buchta, Wilfried: Schiiten. Kreuzlingen (u. a.), 2004.
  • Elger, Ralf (Hrsg.): Kleines Islam-Lexikon. Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe Band 383, Bonn, 2004.
  • Falaturi, Abdoljavad: Die Zwölfer-Schia aus der Sicht eines Schiiten. Probleme ihrer Untersuchung. In: Erwin Gräf (Hrsg.): Festschrift Werner Caskel zum siebzigsten Geburtstag, 5. März 1966. Gewidmet von Freunden und Schülern. Leiden, 1968. (S. 62-95)
  • Monika Gronke: Geschichte Irans. Von der Islamisierung bis zur Gegenwart. München, 2003.
  • Heinz Halm: Die Schia. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1988, ISBN 3-534-03136-9.
  • Ders.: Der schiitische Islam. München, 1994.
  • Ders.: Die Schiiten. München, 2005.
  • Ders.: Das Reich des Mahdi. München, 1991.
  • Ders.: Die Kalifen von Kairo. Die Fatimiden in Ägypten (973-1074). München, 2003.
  • Haug, Sonja / Müssig, Stephanie / Stichs, Anja: Muslimisches Leben in Deutschland. Im Auftrag der Deutschen Islam Konferenz. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Hrsg.), Nürnberg 2009, ISBN 978-3-9812115-1-1
  • Karakas, Cemal: Türkei: Islam und Laizismus zwischen Staats-, Politik- und Gesellschaftsinteressen. Frankfurt am Main 2007 (Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (Hrsg.): HSFK-Report 1/2007), ISBN 978-3-937829-45-6
  • Löschner, Harald: Die dogmatischen Grundlagen des si'itischen Rechts. Eine Untersuchung zur modernen imamitischen Rechtsquellenlehre. Köln (u.a.), 1971.
  • Nasr, Vali: The Shia Revival. How Conflicts Within Islam Will Shape the Future. Norton & Company 2006.
  • Nader Purnaqcheband: Das Leiden der Imame aus der Sicht der Zwölferschia. In: Andreas Renz/ Hansjörg Schmid/ Jutta Sperber/ Abdullah Takım (Hrsg.): Prüfung oder Preis der Freiheit? Leid und Leidbewältigung in Christentum und Islam, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7917-2113-2 (Theologisches Forum Christentum – Islam), S. 140-155.
  • Rosiny, Stephan: As-Sayyid Muhammad Husain Fadlallah: Im Zweifel für Mensch und Vernunft. In: Katajun Amirpur/Ludwig Ammann (Hrsg.): Der Islam am Wendepunkt Liberale und konservative Reformer einer Weltreligion. Freiburg 2006. (S. 100-108)
  • Ders.: The Tragedy of Fāṭima Al-Zahrā in the debate of two shiite theologians in Lebanon. In: The Twelver Shia in modern times. Leiden 2001. (S. 207-219)
  • Sachedina, Abdulaziz: Al-Khums: The Fifth in the Imāmī Shīʿī legal system. In: Journal of Near Eastern Studies, 39 (1980) 4. (S. 275-289)
  • Tabataba'i, Muhammad Husain: Die Schia im Islam. - Übersetzt von Farsin Banki. - Islamisches Zentrum Hamburg (IZH), 1996.

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