Morphologie (Linguistik)

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Under Morfologii (vom griechische μορφή, morphé, „Gstalt, Form“, und λόγος, lógos, „Wort, Leer, Vernumft“), au: Morfematik oder Morfemik, verstoot mä in dr Sproochwüsseschaft e Däilgebiet vo dr Grammatik. D Morfologii befasst sich mit dr innere Struktuur vo Wörter und erforscht die chlinste Elimänt von ere Sprooch, won e Bedütig und/oder e Funkzioon häi: d Morfeem. Wäge däm wird d Morfologii au as „Wortgrammatik“ bezeichnet, so wie mä dr Süntax au „Satzgrammatik“ säit.

In dr dradizionelle Schuelgrammatik häisst d Morfologii Formeleer. Si goot vom Wort us und behandlet d Analüüse vo de Flexionsforme und de Wortarte und cha au d Wortbildig iibeziee, wo sich aber grad nit mit de Forme vo de Wörter, sondern mit de Stämm befasst.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Henning Bergenholtz, Joachim Mugdan: Einführung in die Morphologie. Kohlhammer, Mainz u.a. 1979. ISBN 3-17-005095-8.
  • Christa Bhatt: Einführung in die Morphologie, Gabel, Hürth-Efferen, 1991, ISBN 3-921527-21-X.
  • Geert Booij, Christian Lehmann, Joachim Mugdan & Stavros Skopeteas (Hgg.): Morphologie. Ein internationales Handbuch zur Flexion und Wortbildung. 2 Halbbände. de Gruyter, Berlin & New York (Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft, 17), 2000/2004.
  • Joan L. Bybee: Morphology. A Study of the Relation between Meaning and Form. John Benjamins, Amsterdam/Philadelphia 1985. ISBN 90-272-2877-9.
  • P. H. Matthews: Morphology. Second Edition, Cambridge University Press 1991, ISBN 0-521-41043-6.
  • Christine Römer: Morphologie der deutschen Sprache. Francke, Tübingen/Basel 2006. ISBN 3-8252-2811-8.
  • Hans-Jörg Schmid: Englische Morphologie und Wortbildung, Eine Einführung, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2005. ISBN 978-3-503-07931-5.

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