Minuskel

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D Minuskel odr Gmeini sin Kleibuechschtabe. Die passe in e Vierlinieschema. In derre kinne d Minuskle au e Oberlängi (z.B. b, d, f, h, k, l) odr e Unterlängi hô (z.B. g, j, p, q, y).

D Bezeichnung Minuskel isch usm latynische Wort minusculus abgleitet, des beditet dert sovil wie änder klei.

S Gegeteil vu de Minuskel isch d Majuskel bzw. d Versalie.

Ma unterscheidet:

  • d Griechischi / Byzantinischi Minuskel im Unterschiid zuer Griechischi Majuskel un Unziale.
  • d Römischi Minuskel im Unterschiid zuer Römische Majuskel, Unziale, Halbunziale.
  • d Alemannischi Minuskel (780-840), wo dur sini Klaar- und Schööhait uuffallt. De Maister vo dem Stiil isch de Kalligraph Wolfcoz vom Chlooster Sanggale gsii.[1]
  • d Karolingischi Minuskel (um 780-12. Jh.) im Unterschiid zu de Karolingische Majuskl
  • d Gotischi Minuskel, mit drei Ziitperiode: Friegotischi Minuskel (abm End vum 11. Jh. bis zuem 13. Jh.), Gotischi (14. Jh.) un Schpätgotischi Minuskel (16. Jh.) im Unterschiid zu de Gotischi Majuskel.

Referenze[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Peter Ochsenbein: Das Kloster St. Gallen im Mittelalter; Darmstadt, 1999. ISBN 3-8062-1378-X