Mani (Mythologie)

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De Mani isch i de nordische Mythologi de Lenker vom Moowage und isch au för Nüü und Wedel zueständig.

De Mundilfari het zwai Chind ghaa, wo ase schöö gsii sind, as er si noch em Moo und noch de Sune gnennt het. Die baide Gstirn hend d Götter us Funke gmacht gha, wo vode Füürwelt Muspellsheim umegfloge sind. Drum hend si bestimmt, as de Mani de Moowage lenke mue und sini Schwöster Sol (aisl. Sól »Sune«) de Sunewage.

Well de Wolf Hati (»Hasser«) oder Managarm (aisl. Mánagarmr »Moofresser«) de Mani verfolgt, chaner kai Halt mache. Chunnt em de Wolf z nöcht, gits e Moofinsternis. Bim Weltuntergang werd er aber de Moo ganz verschlinge.

Underwegs het de Mani di baide Chind vom Vidfinn (aisl. Viðfinnr) ufglese, d Bil und de Hjuki, wo si mitem Wasserchübel Sägr (aisl. Sægr) und de Stange Simul zum Brune Byrgir choo sind. Sit denn chamer di baide im Moo ine as Flecke gsie.

Büecher[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Jan de Vries: Altgermanische Religionsgeschichte; Berlin 1956.
  • Rudolf Simek: Lexikon der germanischen Mythologie. Stuttgart (3. Aufl.) 2006. ISBN 978-3520-36802-4.