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Schitzulöiba (Vischp)

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
d Schitzulöiba, we mu schi va Weschtu har alüegut
Dialäkt: Wallisertitsch

D Schitzulöiba isch vaner Burgerschaft Vischp im Jaar 1664 gibüwti cho. Sit 1980 isch unnuni en Kunschtgalerii, obuni isch öi nu hitu d Stuba vaner Schitzuzumft.

Schi isch vam Schwizer Dänkmalschutz als Objekt vaner Kategorii B igstuufti cho und darmit es regionaal schitzunswäärts Objekt. Schi isch öi ufer Lischta vanu Haager Konvenzioone zum Schutz va Kulturgieter bima biwaffnutu Konflikt (als KGS-Nummer 7196) üfgfierti.[1]

Der Bischof Matthäus Schiner und der Walliser Landraat hent im Jaar 1501 entschidu, iru Soldaatu besser üszrischtu und hent darum Waffe und Munizioo gchöift. Dasch regelmäässig chännunt iebu, wie mu di Waffe brüücht, het der Landraat im Dezember 1545 entschidu, dass mu in jedum Zeendu es Schiessu durfiert. Ds eerscht Landschiessu am Gräfibiel z Vischp het mu viliichter 1548[2] verastaaltut, aber vliichter öi eersch 1550[3] oder 1551[4]. D Organisazioo va dem Landschiessu het en Brüederschaft – di spääter Schitzuzumft – ubernu, wa daazumal en Teil vaner Burgerschaft isch gsi.

1664 het di Burgerschaft de ufum Gräfibiel d Schitzulöiba gibüwwut, wa bis hitu nu steit. Gschossu het mu dur d Rundbogupfeischter ufer weschtlichu Sita. Di Ziili het mu am gägunuberliggundi Hang platziert, daa, wa der Schlusselacher isch. Nuch im gliichu Jaar het schi di Schitzubrüederschaft – oder Schitzuzumft – eiguni Satzige gigä. Sit 1865 isch d Schitzuzumft zämu mit der Schitzulöiba eiguständig, also nimme Teil vaner Burgerschaft. D Schiessständ hent immer wider emaal iru Standort gwägslut, aber d Schitzuzumft sälber gits bis hitu.[5]

Laag und Üfbüw

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Di Schitzulöiba isch da, waa s zum Gräfibiel embrüf geit, das isch der Hubel ganz im Noordu vaner Aaltstadt. D Schitzulöiba steit da ufuma grossu Tschuggu.

Ds Hüüs isch va Weschtu na Oschtu grichtuts und het zwei Steck. Im unnru Stock hets witi Rundbogupfeischter, füüf ufer Süüdsita, zwei ufer Weschtsita. Im obru Stock isch di Zumftstuba mit rächt chleine Pfeischter. Der Höiptigang isch es groossus Toor ufer Oschtsita vam unnru Stock. Fer inu obru Stock z cho, müess mu dur en chleine Gaartu ufer Südsita und daa isch en chleini Stäga, wa mu de in d Stuba vaner Schitzuzumft chunt.

Im unnru Stock steit bis hitu der Steitisch vanu ehemaligu Schitzu.[6]

Unnuni isch sit 1980 en Kunschtgalerii mit dum Namu Galerie zur Schützenlaube. Der Kunschtverei Oberwallis organisiert hie regelmäässig Üsstellige va lokaalu, regionaalu oder internationaalu Künschtlera.

Obuni isch öi hitu nu d Stuba vaner Schitzuzumft.

 Commons: Schützenlaube (Visp) – Sammlig vo Multimediadateie
  1. ↑ Kantonsliste A- und B-Objekte Kanton VS. Schweizerisches Kulturgüterschutzinventar mit Objekten von nationaler (A-Objekte) und regionaler (B-Objekte) Bedeutung. In: Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS – Fachbereich Kulturgüterschutz, 6. Februar 2026.
  2. ↑ Josef Salzmann: Landesschiessen, Prominenz, Herrenhäuser und mehr aus den Jahren 1501–1604. Visper Chronik, Kapitel 8.15.
  3. ↑ Die Walliser Landrats-Abschiede seit dem Jahre 1500. Hrsg. im Auftrage der Regierung des Kantons Wallis. Band 3, bearbeitet von Bernhard Truffer. Staatsarchiv, Sitten 1979, S. 115.
  4. ↑ Die Walliser Landrats-Abschiede seit dem Jahre 1500. Hrsg. im Auftrage der Regierung des Kantons Wallis. Band 3, bearbeitet von Bernhard Truffer. Staatsarchiv, Sitten 1979, S. 173.
  5. ↑ Schützenlaube. www.vispinfo.ch, archiviert vom Original am 12. April 2012; abgruefen am 3. Dezember 2013.
  6. ↑ Walter Ruppen: Visp VS. Siedlung und Bauten (= Schweizerische Kunstführer. Band 356). Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 1984.
Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vu dere Version vum Artikel „Schützenlaube_(Visp)“ vu de tüütsche Wikipedia. E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.