Pezinok
| Pezinok | |||
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| Koordinate | 48° 17′ N, 17° 16′ O | ||
| Symbole | |||
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| Basisdate | |||
| Staat | Slowakei | ||
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Landschaftsverband |
Bratislavský | ||
| Höchi | 152 m | ||
| Flechi | 72.755 km² | ||
| Iiwooner | 24.375 (2024) | ||
| Dichti | 0,3 Ew./km² | ||
| Poschtleitzahl | 902 01 | ||
| Website | www.pezinok.sk | ||
| Politik | |||
| Burgermeischter | Roman Mács | ||
Schloss Pezinok | |||
Pezinok (im lokale Dialäkt Pezinek; uf Ungarisch Bazin; uf Dütsch Bösing) isch e Stadt i de Slowakei und d Hauptstadt vom gliichnamige Bezirk (okres) i de Region Bratislava. Si liit öppe 20 km nordöschtlich vo Bratislava.
Pezinok liit i de Chliine Karpate. Die wichtigste Wirtschaftszwiig sind Wiibou und Landwirtschaft und d Keramikproduktion. Vili Iiwohner vo de Hauptstadt Bratislava bsitze e Zweitwohnhuus in Pezinok oder i eim vo de Ort rundume.
Im Winter chönd sich d Skiliebhaber in de touristische Zäntre uf em Bärg Pezinská Baba däm Sport widme. Im Summer chönd d Touriste Wanderige i de Natur unterneh, für die wos vil Routene git. Alli Wälder i de Umgebig vo de Stadt sind Teil vom Naturschutzgebiet vo de Chliine Karpatene.
Bürgermeister
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Das isch e dokumentierti Lischte vo de Bürgermeister (starostovia) (au richtári odr mešťanostovia), Vorsitzende vom Mestský národný výbor (Stadtrat), Dekane und primátori vo Pezinok:[1][2]
- 1515–1516: Pavol Habel und Tomáš Schuster
- 1516–1535: Tomáš Schuster
- 1535–?: Mikuláš Schmidt
- 1918–1920: Otakar Jamnický
- 1920–1927: Ludwig Korinek
- 1928–1930: Raquel May
- 1940er Jahr: Vendelín Krištúfek
- 1956–1985: Štefan Lovič
- 1985–2002: Ivan Pessel
- 2002–2018: Oliver Solga
- 2018–2022: Igor Hianik
- 2022 – präsent: Roman Mács
Stadtteil
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Grinava (historische Stadtteil)
- Zentrum
- Cajla (historische Stadtteil)
- Wohnsiedligen:
- Nord I, II, III (uf Slowakisch Sever I, II, III)
- Süde (uf Slowakisch Juh)
- Muškát I, II, III
- Althof (uf Slowakisch Starý dvor)
- Sahara
- Záhradná (ursprünglich Stred)
- Za hradbami und 1. mája (ursprünglich Stred II.)
- Moyzesova (ursprünglich Prednádražie)
- Čikošňa
- Panholec
- Glejovka
- Turie brehy
- Unigal
- Talihov dvor (ursprünglich Nataliin majer)
- Freiziitbereich:
- Kučišdorf-Tal (uf Slowakisch Kučišdorfská dolina)
- Stupy
- Pezinská Baba
- Leitne
Schuele
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Im Stadt gits: 1 Grundschuel mit Chindergarte, 3 Grundschuele (bis 2007 sinds 4 gsi), drei Sekundarschuele und 1 Grundschuel für Kunscht.
- Grundschuel mit Chindergarte a de Orešie 2 (in Grinava)
- Grundschuel a de Fándlyho-Stross 11
- Ján-Kupecký-Grundschuel
- Grundschuel a de Na bielenisku 2
- Gschäftsakademie a de Myslenická-Stross
- Sekundäri Bruefsschuel (für Gschäfte und Dienschtleischtige) a de Myslenická-Stross 1 (früener in der Komenského-Stross 27)
- Sekundarschuel de Polizei für d Usbildig vo Polizeibeamte
- Gymnasium a de Senecká-Stross 2
- Eugen-Suchoň-Kunstgrundschuel
Ehemaligi Schuele:
- Grundschuel a de Holubyho-Stross 14 (bis 2007)
- Chirchlichi Grundschuel Narnia (bis 2025, isch zurziit z Čierna Voda)
Chindergärte:
- Chindergarte a de Bystrická-Stross 1
- Chindergarte a de gen. Pekníka-Stross 2 (mit Arbetsplatz vor Ort i de Na bielenisku 2 und Cajlanská-Stross 7)
- Chindergarte a de Svätoplukova-Stross 51
- Chindergarte a de Vajanského-Stross 16
- Chindergarte a de Za hradbami 1 (mit Arbetsplatz vor Ort a de Za hradbami 2 und Holubyho-Stross 49)
- Chindergarte a de Záhradná-Stross 34
Dänkmäler
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I historische Zäntrum vo dr Stadt hets typischi Bürgerhüüser, regelmässig aagleiti Strasse und Räschte vo de ursprüngliche Stadtmuur. Zu de wichtigschte historische und kulturelle Sehenswürdigkeite zelled Schloss Pezinok us em 13. Johrhundert mit em agränzende Schlossspark, vier Chilche vo historischer und architektonischer Bedütig und s Alt Rothus, wo im Renaissance-Stil poue isch.
- Chile vo de Himmelfahrt vo de Jungfrau Maria us em 1280
- Chile vo de Verchlärig vom Herr us em 1659
- Chile vo de Heilige Dreifaltigkeit us em 1730
- Kapelle vo de Heilige Rosalia us em 1730
- Chile vo de Erhöchig vom Heilige Chrüz us dem 18. Johrhundert
- San Sigismondo Chile us em 14. Johrhundert
- Evangelisch-Augsburgischi Chile us em Johr 1783
- Evangelisch-Augsburgischi Chile z Grinava us em Johr 1926
- Burg und Stadtbefestigung
Gastronomie
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Typischi Gricht[3]
[ändere | Quälltäxt bearbeite]I de Vergangeheit händ di lokale Buurefamilie hauptsächli Gricht uf de Basis vo Mähl ggässe wie knofle, osúchy, dolky, podlisníky, šiflíky und us de Mischig us Härdöpfel wie lokše, šuferle, gerheň und scískance. Bekannt sind die klassische, dickflüssige Suppe gsi, wo hauptsächlich us Bohne oder Bohnehülse, Linse, Erbse, Kichererbse oder de Meerrettichsuppe gchochet worde sind, de Sauce und de prívarky us Dill, Chürbis, Kartoffeln, Tomate oder Pilz. Typisch isch au das sogenannte obarová polievka gsi, gmetzlets Fleisch vo Säu, wo mer Brotstuck dri gleit het. Am Oschterfescht werded de mit tvaroh, Nüss und mit Mohnsame gfüllti Hefeteig-záviny serviert und veľkonočný baranček, a de Wiehnacht de vianočka und de pupáky.
Früher händ alli Taferne vo der Stadt mascený chleba s cibulou («Brot mit Späck und Zwible») apotte.
S traditionell Gricht, d lokše mit Gans- oder Äntefett, wird mit em Nachberdorf Slovenský Grob teilt und isch zäntrale Bestandteil vo de husacie oder kačacie hody («Gans-» oder «Äntefescht» – bi dene tuet me Lokše mit Fett, bratene Gans oder Änte und dünstete Rotchohl mit Strudel serviere).

Sit 2003 wird in de zweite Augusthelfti uf em Platz en Kochwettbewerb für fyzulnačka (i de slowakische Literatursproch fazuľovica oder fazuľová polievka, uf dütsch «Bohnensuppe») usträge.
Typischi Getränk
[ändere | Quälltäxt bearbeite]S typische Getränk vo de Stadt isch de Wii. Im Septämber wird er z Grinava verchauft, und währed de Wyylääs (uf Slowakisch vinobranie) wird in Pezinok de Suuser (slowakisch burčiak) usgschänkt.
Partnerstedt
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Isola, Slowenia
Mladá Boleslav, Tschechie
Kyjov, Tschechie
Mosonmagyaróvár, Ungarn
Neusiedl am See, Öschtriich
Lueg au
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Einzelnachwiis
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ GAHÉR, Daniel. Zemepanské mestečká Svätý Jur a Pezinok v stredoveku. In: Historica. 2012, 3ª ed., n° 1.
- ↑ Dejiny Pezinka. Bratislava: Obzor 1982
- ↑ Gastronómia. www.pezinok.sk.




