Marianne Pletscher

D Marianne Pletscher (* 25. Juuni 1946 z Züri) isch e Schwyzer Dokumäntaarfilmeri, Draibuechautoori un Dozänti fir Dokumäntaarfilm. Si giltet as d «Grande Dame vum Schwyzer Dokumäntaarfilm».[1]
Lääbe
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Juuged un Uusbildig
[ändere | Quälltäxt bearbeite]D Marianne Pletscher het no dr Primaar- un Mittelschuel z Züri Sprooche an dr Dolmätscherschuel Züri (DOZ) gleert un het mit em Ibersetzerdiploom abgschlosse. Si het nocherdani as Repoorteri un Redakteeri bim Schwyzer Fäärnsee in dr Sändige Tagesschau, Kassensturz, Antenne, CH-Magazin un Rundschau gschafft. Näben ire TV-Aarbet[2], un in drt Zyt vu langer Aarbetsunterbrich, het si an dr Harvard University, USA Bolitikwisseschaft studiert un speeter am American Film Institute z Los Angeles Spiilfilm. Si het verschiideni Zuesatzuusbildige in dr Erwagsenebildig un e Noodiploomkuurs in Entwickligszäemnaarbet (NADEL) an dr ETH Züri gmacht.
Filmisch Schaffe un Leer
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No Yysätz as Repoorteri, Uuslandskorreschpondänti un Redakteeri het si si uf Dokumäntaarfilm spezialisiert, in dr Hauptsach fir d TV-Sändunge DOK un Sternstunde vum dytsche un un fir s rätoromaanisch Fäärnsee. In dr Zyt bim Fäärnsee het si au ne baar Film as freii Autoori gmacht. Syt Juli 2011[3] schafft si as sälbschtstädnigi Filmmacheri. Si het iiber 50 mittellangi un langi Dokumäntaarfilm gmacht un verschiideni Bryys gwunne.
Näbe dr Aarbet as Filmautoori het s in dr 1990er Joor au as Dozänti fir Dokumäntaarfilm aafange schaffe, bim Schwyzer Fäärnsee SRF un au am MAZ z Lozärn, an dr Meediewäärchstatt Bärn un an dr Internazionaale Hoochschuel fir Film un Fäärnsee (EICTV)[4] z San Antonio de los Baños uf Kuba. Die Leer het si vyylmooll zäme gmacht mit irem Lääbespaartner, em Kameramann Werner Schneider. Mit iim zäem het si bis zue syym Dood anne 2007 di maischte Film realisiert. Im Ufdraag vu sällene Schuele het er au e baar Mool as Supervisoori gschafft. No 2007 het si im Ufdraag vu dr DEZA z Nepal Kameralyt, Schurnalische*ne un Filmmacher*ne im Fach Dokumäntaarfilm uusbildet. Si het zwische 2014 un 2022 au as Coach] fir jungi Filmmacher*ne in dr Schwyz un z Spanie gschafft.[5]
Teemene in iirem Gsamtwäärch sin u. a. Fraue, Chinder, Gsundhait, Alter, Stäärbe, Minderhaite, Flichtling, Entwickligszämenaarbet, Kriminaliteet, Gfängnis, Teater, Schriftsteller*ne.[6] Si sait iber si: «Themen fliegen mir zu».[7]
Biecher
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Weggehen ist nicht so einfach – Gewalt gegen Frauen in der Schweiz. Limmat Verlag, Zürich 1977/1985, ISBN 3-85791-011-9.
- mit em Niklaus Scherr, Thomas Schaffroth, Katharina Ley, Rita Schiavi, Adriano Gloor: Basta – Fremdarbeiter in den 80er Jahren. Limmat Verlag, Zürich 1980, ISBN 3-85791-026-7.
- zäme mt andere: Wer hat Angst vorm schwarzen Mann – Notizen zur schweizerischen Asylpolitik. Limmat Verlag, Zürich 1981, ISBN 3-85791-026-7.
- as Rusgeeberi.: Da und doch so fern – Vom liebevollen Umgang mit Demenzkranken. Rüffer & Rub Sachbuchverlag, Zürich 2014/15, ISBN 978-3-907625-74-3, auch als Hörbuch.
- mit em Marc Bachmann (Foto): Wohnen wir im Paradies? – die Bernoullihäuser in Zürich. Lars Müller Publishers, Zürich 2016, ISBN 978-3-03778-502-7.
- mit em Marc Bachmann: 90 plus. Mit Gelassenheit und Lebensfreude. Limmat-Verlag, Zürich, ISBN 978-3-85791-876-6.[8][9][10]
- mit em Marc Bachmann: „Wer putzt die Schweiz“ Migrationsgeschichten mit Stolz und Sprühwischer. Limmat-Verlag Zürich, ISBN 978-3-03926-035-5
Dernääbe schafft si reegelmääßig as Autoori fir d Internet-Zytschrift journal21.ch un verschiideni anderi Zytige.
Filmografy
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- 1979: Heimkehr nach Süditalien; 45 Min.
- 1980: Hier habe ich gelernt, dass eine Frau auch ein Mensch sein kann
- 1982: Einmal vergewaltigt, mehrfach gedemütigt
- 1983: Supermarkt der Sexualität
- 1984: Flucht aus dem Paradies; 50 Min.
- 1986: Jenseits der Landstrasse; 58 Min.
- 1988: Schalttag; 62 Min.
- 1989: Namibia: zwei Frauen, ein Land, eine Geschichte; 45 Min.
- 1990: Gott hat 25 Namen; 62 Min.
- 1991: Obdachlos; 50 Min.
- 1991: Schwarzer Traum vom Paradies; 45 Min.
- 1992: Telefon 156; 53 Min.
- 1993: Der Angst begegnen
- 1993: Kuba quasi libre; 50 Min.
- 1994: Das Tal der Frauen; 57 Min.
- 1995: Heimat oder Hölle (Co-Reschy un -Autor Hans Haldimann; 100 Min.
- 1995: Drei Wochen im Knast; 55 Min.
- 1996: Geteiltes Glück
- 1996: Lust auf Liebe im Alter; 30 Min.
- 1997 Man hört nur mit dem Herzen gut (uurspringlig uf Rätoromaanisch: Tedlar cul cuor)
- 1997: Heimkehr ins zerrissene Land
- 1997: Mit Fuchs und Katz auf Reisen
- 1998: Aus dem Innern des Labyrinths; 50 Min.
- 1998: Unerwünscht und Unbeliebt; 50 Min.
- 1999: Die Bräute Jesu (Co-Reschy un -Autoori Susanna Fanzun, Dytsch; Romaanisch: «Seguir la glüm»; 55 Min.)
- 1999: Thomas Hürlimann; 17 Min.
- 1999: Kinderspital Serie; 130 Mi.)
- 1999: Mariella Mehr; 16 Min.
- 2000: Welttheater; 55 Min.
- 2000: Schweiz-Kosov@ retour
- 2000: Dragica Rajcić; 16 Min.
- 2001: Tierspital. Seerie; 130 Min.
- 2001: Zukunftskinder, 51 Min.
- 2002: Das harte Brot der Berge. Rätoromaanische Originaltitel: Scarnuz Peruan; 30 Min.
- 2003: Flucht aus Sri Lanka – 20 Jahre später; 54 Min.
- 2004: Besser Sterben; 59 Min.
- 2005: Antonia lässt los; 57 Min.
- 2005: Sri Lanka ein Jahr nach dem Tsunami
- 2005: Die Gesundheitskrise; 52 Min.
- 2005: Portrait Lars Müller; 13 Min.
- 2006: Tiere als Therapeuten; 52 Min.
- 2007: Die Kraft aus Wut und Schmerz; 52 Min.
- 2007: Weltuntergang im Welttheater; 55 Min.
- 2007: Die Bluttat im Zürcher Bauamt, 35 Min.
- 2008: Volker Hesse inszeniert Tell – ein Essai; 6 Min.
- 2009: Jesus i ha di megagärn; 25 Min.
- 2009: Im fremden Land. Rätoromaanische Originaltitel: Schi Lunsch Naven; 25 Min.
- 2010: Glück im Vergessen? un Chuurzfilm Glück hat viele Gesichter; 50 un 17 Min.
- 2010: Der globale Zoo; 100 Min.
- 2011: Dein Schmerz ist auch mein Schmerz; 50 Min.
- 2012: Behütet ins gemeinsame Boot; 49 Min.
- 2013: Leiden schafft Pflege; 30 Min.
- 2013: Der globale Zoo 3; 45 Min.
- 2013: Sinn und Hoffnung finden; 25 Min.
Uuszaichnige un Eerige
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- 1986: Bryys fir di bescht uusländisch TV-Brodukzioon am Filmfeschtiwäl Havanna, fir Jenseits der Landstrasse
- 1988: 2. Bryys Dokumäntaarfilmfeschtiwäl New York, fir Schalttag
- 1995: Grooße Bryys Rencontres Nord-Sud, fir Das Tal der Frauen
- 1996: Speziaalbryys vu dr Jury Filmfeschtiwäl Piemont, fir Das Tal der Frauen
- 1996: Zürcher Fäärnsee- un Raadiobryys, fir Heimat oder Hölle mit em Hans Haldimann
- 1999: 1. Premi Cristal vu dr Cuminanza rumantscha radio e television, fir Seguir la glüm
- 1999: Anerkännigsbryys vu dr Stiftig Chlooschter St Johan Mustair fir Seguir la glüm, zäme mit dr Susanna Fanzun
- 2003: Sunderbryys vum Bäärgfilmfeschtiwäl Trento, fir Das harte Brot der Berge
- 2003: Kadoolische Meediebryys vu dr Schwyzer Bischofskumferänz, fir Besser Sterben
- 2006: Bärner Raadio- un Fäärnseebryys, fir Tiere als Therapeuten
- 2020: D Marianne Pletscher wird as aini vu 5 Filmpionierne vu dr Schwyz im Schwyzer Landesmuseum gfyyrt.
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Websyte vu dr Marianne Pletscher
- Publikatione vo und über Marianne Pletscher im Katalog Helveticat vo der Schwiizerische Nationalbibliothek
- d Marianne Pletscher bim Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz
- Marianne Pletscher in dr Internet Movie Database
- Marianne Pletscher auf Play SRF
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Zum Film Glück im Vergessen. Abgruefen am 3. August 2020.
- ↑ 3sat-Werkschau 1998
- ↑ Portrait TV-Plus 1993. Marianne Pletscher, abgruefen am 30. Mai 2020.
- ↑ Kurs an der Filmschule. Abgruefen am 3. August 2020.
- ↑ DOKproductionundcoaching. Journal 21, 19. Mai 2012, abgruefen am 30. Mai 2020.
- ↑ Hilfreiches Nachdenken über Alzheimer. Marianne Pletscher, 23. Februar 2011, abgruefen am 15. Juni 2013.
- ↑ Karl Hotz: Wie Dokumentarfilme entstehen. (PDF) Abgruefen am 3. August 2020.
- ↑ Interview mit Seniorweb. Abgruefen Format invalid.
- ↑ Bericht uf Alzheimer.ch
- ↑ Portrait Visit
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