Karl Herbster

Dr Karl Friedrich Herbster (* 9. Augschte 1874 z Löörech; † 20. Meerz 1948 au deert) isch e dytsche Haimetfoorscher us em Maarkgreeflerland gsii.
Lääbe
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Dr Herbster isch e Suun vum Chaufmann Karl Wilhelm Herbster un dämsyre Frau Katharina, geb. Reichert, gsii.
Är isch z Löörech uf s Hebel-Gimnaasium gange un isch no dr Schuel an s evangeelisch Leererseminaar Chaarlrue.[1] Anne 1893 isch dr Herbster Leerer an dr Volksschuel Chränzech woore. Derno het er an Schuele z Meßkirch, z Schwetzinge, z Binze, z Chander un z Löörech unterrichtet. Anne 1905[2] het er z Chränzech d Anna Karolina Greder (1878–1930) ghyroote, mit iire het er zwee Siin ghaa.[3] Am Eerschte Wältchrie het dr Herbster as Offizier dailgnuu, un in dr Zyt vum Zweete Wältchrieg het er as Pensioneer nomool e Stell as Leerer am Löörecher Hebelgimnaasium ibernuu.
Z Chränzech het dr Herbster in syre Freizyt as Rhyyfischer gschafft un het dooderzue au Artikel fir d Blätter aus der Markgrafschaft gschriibe. Wun er 1905 uf Chander versetzt wooren isch, het er si mit dr Gschiicht vu däm Stedtli bscheftigt un het u. a. mit em Albert Eisele un em Hermann Daur dr Grundstock vu de Exponaat fir s Haimet- un Keraamikmuseum Chander gsammlet. Mit däne beede het er au bim Hertinger Hebelschoppe mitgwiirkt.
Anne 1921 het dr Herbster d Ufgaab ibernuu, d Chroonik vu dr Stadt Löörech nei ufzschaffe. Us de Vooraarbete sin in dr Zyt vu 1921 bis 1933 e ganzi Zyylede vu Zytigsbyydreeg un Voordreeg entstande, wu 1948 – e halb Joor no syym Dood – unter em Titel Lörracher geschichtliche Erinnerungen vereffetligt woore sin. D Ufschaffig vu dr Chroonik het er nimi feertig broocht.
1929 het dr Herbster zue de Grindigsmitgliider vu dr Aarbetsgmainschaft Maarkgreeflerland gheert, wun er 14 haimetgschiichtligi Byydreeg fir d Zytschrift „Das Markgräflerland“ vu sällem gschriibe het.
Au im Löörecher Museumsverain[4] un dr Oortsgruppe vum Landesverain Baadischi Haimet het dr Herbster mitgschafft.
Dr Hersbster het au ne baar Sache uf Alemannisch gschriibe, unter anderem het er 1927 unter em Titel Us em Markgräfler Rebland alemannischi Proosa in dr Zytschrift Mein Heimatland publiziert.
Eerige
[ändere | Quälltäxt bearbeite]In dr Löörecher Noordstadt sin e Blatz un e Strooß noch em Herbster gnännt woore.
Schrifte
[ändere | Quälltäxt bearbeite]E vollständig Verzaichnis vu syne Schrifte het s nit. In däre Ufstellig fääle vor allem syyni Byydreeg in de lokaale un Baasler Zytige.
- Die Rheinfischerei zwischen Säckingen und Basel. In: Blätter aus der Markgrafschaft, 5. Heft (1919), S. 38–57 Digitalisaat
- Die Berufssprache des oberrheinischen Fischerei-Gewerbes. In: Blätter aus der Markgrafschaft, 5. Heft (1919), S. 79–82 Digitalisaat
- Zur Geschichte der Lörracher Industrie von ihren Anfängen bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts. In: Oberländer Bote, Lörrach 1926
- Us em Markgräfler Rebland. In: Mein Heimatland, September 1927
- Rötteln und Lörrach. In: Mein Heimatland (Baden), Band 16 (1929), S. 33–44
- Namen und Geschlechter im alten Lörrach. In: Mein Heimatland (Baden), Band 26 (1939), S. 165–174
- Lörracher Erinnerung in Hebels Briefen an Gustave Fecht. In: Das Markgräflerland, Heft 3 1929/30, S. 65–72 Digitalisaat
- Aus den Lörracher Tagen des „großbritannischen Hauptmanns“ Georg Friedrich Gaupp. In: Das Markgräflerland, Heft 3 1929/30, S. 74–82 Digitalisaat
- Die St. Anna-Kapelle zu Lörrach. In: Das Markgräflerland, Heft 4 1929/30, S. 107–109 Digitalisaat
- Auf Hebels Spuren. In: Das Markgräflerland, Heft 3 1930/31, S. 65–73 Digitalisaat
- Hohenlohe’sche Schwabenhämmel. In: Das Markgräflerland, Heft 3 1930/31, S. 74–75 Digitalisaat
- Zur 250-Jahrfeier der Stadt Lörrach. In: Das Markgräflerland, Heft 2 1932/33, S. 41–48 Digitalisaat
- Lörrach und das Kloster St. Alban vom 11. bis 14. Jahrhundert. In: Das Markgräflerland, Heft 1 1933/34, S. 22–28 Digitalisaat
- Hermann Albrecht. Ein Nachruf zu seinem 100. Geburtstag. In: Das Markgräflerland, Heft 1/1936, S. 17–20 Digitalisaat
- Gedenktafel für Hermann Albrecht. In: Das Markgräflerland, Heft 2/1936, S. 35 Digitalisaat
- Wirtschaften und Wirtsleute im alten Lörrach. In: Das Markgräflerland, Heft 2/1936, S. 52–67 Digitalisaat
- Nochmals - Wer war Dr. Brodhag in Hebels Weihnachtsbrief von 1795? In: Das Markgräflerland, Heft 2/1938, S. 89–90 Digitalisaat
- Die Röttler Landschule und das Lörracher Pädagogium. In: Das Markgräflerland, Heft 3/4 1938, S. 97–142 Digitalisaat
- Ein Lörracher Gemeindestreit aus dem 16. Jahrhundert. In: Das Markgräflerland, Heft 2/1941, S. 50–59 Digitalisaat
- Lörracher geschichtliche Erinnerungen. Lörrach/Baden : Rebmann-Verlag, 1948 Internet Archive
- Die Burg Rötteln und das Dorf Lörrach. In: Badische Heimat, Band 38 (1958), S. 37–44 pdf; 1,2 MB; abgerufen am 19. November 2019
- Die Kleinhüninger Fischerschlacht. In: Das Markgräflerland, Heft 1/1962, S. 22–24 Digitalisaat
- Aus der Geschichte des Lörracher Waldes. In: Unser Lörrach, Band 23 (1992), S. 43–50
Literatuur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Karl Seith: Nachruf für Karl Herbster. In: Das Markgräflerland 13, 1951, S. 34–36 Digitalisaat
- Berthold Hänel: Karl Herbster. In: Badische Biographien NF 2, S. 130–131 Digitalisaat
- Walter Küchlin: Karl Herbster – ein Lörracher Urgestein (1874–1948). In: Badische Heimat, Heft 2/2008, S. 287–297 Digitalisaat
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Herbster, Karl. Publikationen in dr bibliografische Datebank vu dr Regesta Imperii.
- Claudia Gabler: Karl Herbster: Chronist und Heimatkundler. In: Badische Zeitung, 13. Novämber 2008
- LeoBW: Herbster Karl Friedrich
Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ lueg Seith, 1951, S. 34
- ↑ Küchlin 2008, S. 292
- ↑ LeoBW: Herbster Karl Friedrich – Biografische Kurzinformation
- ↑ Der Museumsverein auf der Homepage des Dreiländermuseums Lörrach
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