Islamische Staat

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Disambig.svg Dä Artikel behandlet d Terrororganisazion Islamische Staat (IS). Für anderi Bedütige vom Begriff «Islamische Staat» lueg doo.
Islamischer Staat‎
ad-daūla al-islāmiyya
Flag of the Islamic State of Iraq and the Levant2.svg
IS-Flagge

Syrian, Iraqi, and Lebanese insurgencies.png
0  Vom IS kontrolliirti Gebiet z Syrie un im Irak
0  Vo de syrische Rebelle kontrolliirt
0  Vo de syrische Regirig kontrolliirt
0  Vo de al-Nusra-Front kontrolliirt
0  Vo de irakische Regirig kontrolliirt
0  Vo syrische Kurde kontrolliirt
0  Vo de irakische Kurde kontrolliirt
0  Vo de libanesische Regirig kontrolliirt
0  Vo de Hisbollah kontrolliirti Gebiet

Meh Informatione gits uf dere Charte

Libyan Civil War.png
0  Kontrolliirt durch de IS odr Ansar al-Scharia
0  Unter Kontrolle vom Abgordneterot z Tobruk
0  Unter Kontrolle vom Noie Allgemeine Nationalkongress (NAN) z Tripolis
0  Kontrolliirt durch Chräft vo de Tuareg, wo mit em NAN verbündet si
0  Kontrolliirt durch neutrali lokale Milize

Meh Informatione gits uf dere Charte

Aufstellung 2014
Land Syrien Syrie
Irak Irak
Libyen Libye
Libanon Libanon
Nigeria Nigeria (Boko Haram)
Jemen Jemen
Ägypten Ägypte (Sinai-Halbinsle)
Afghanistan Afghanischtan
Pakistan Pakistan
Typ De-facto-Staat (umstritte)
Stärke z Syrien und im Irak:

Usserhalb vo Syrie und em Irak:

  • 32.600–57.900
Spitzname IS, ISIS, ISIL, DAESH
Farben Schwarz, Wiiss
Jahrestage 29. Juni 2014 (Usruefig vom „Kalifat“) (umstritte)
Kommandeur
Proklamierte „Kalif(umstritte) Abu Bakr al-Baghdadi
Leiter vom Militärrot Abu Ali al-Anbari
Oberbefehlshaber z Syrie Omar Schischani

De Islamischi Staat (arabisch الدولة الإسلامية‎, DMG ad-daula al-islāmiyya), bis Juni 2014 Islamische Staat im Irak und z Syrien (ISIS) isch e Terrororganisation, wo sit em 2003 aktiv isch un zur Ziit grossi Gebiet vo Syrie und em Irak, aber au chlineri Gebiet z Libye kontrolliirt. D Organisation, wo vo ehemolige irakische Gheimdienstoffiziir gführt wird, het ihri Wurzle im irakische Widerstand gege d US-amerikanischi Bsetzig vom Irak un het sich am Aafang zu al-Qaida[3] zughörig gfüehlt. Sit öppe Mitti 2013 het sich de IS aber vo de al-Qaida abgwendet und stoht in Konkurrenz zu ihre.[4][5]

De IS het im Nordweschte vom Irak und im Oschte vo Syrie es zämmehängends Gebiet eroberet und het am 29. Juni 2014 en eigede Staat ufgruefe, wo de IS als Kalifat bezeichnet. De Aaführer vom IS, de Abu Bakr al-Baghdadi, het sich zum Kalif usgruefe und erhebt dadermit Aaspruch uf d Nochfolg vom Prophet Mohammed.[6][7]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Hassan Abu Hanieh: IS und Al-Qaida. Die Krise der Sunniten und die Rivalität im globalen Dschihad. Deutsch von Günther Orth. Dietz, Bonn 2016, ISBN 978-3-8012-0483-9.
  • Wilfried Buchta: Terror vor Europas Toren. Der Islamische Staat, Iraks Zerfall und Amerikas Ohnmacht. Campus Verlag, Frankfurt am Main, 2015, ISBN 978-3-593-50290-8.
  • Fawaz A. Gerges: Isis. A History. Princeton University Press, Princeton, New Jersey, USA 2016, ISBN 978-0-691-17000-8.
  • Christoph Günther: Ein zweiter Staat im Zweistromland? Genese und Ideologie des „Islamischen Staates Irak“. Ergon, Würzburg 2014, ISBN 978-3-95650-036-7 (in der Schriftenreihe Kultur, Recht und Politik in muslimischen Gesellschaften. Band 28, Dissertation an der Universität Leipzig 2013).
  • Rainer Hermann: Endstation Islamischer Staat? Staatsversagen und Religionskrieg in der arabischen Welt. dtv, München 2015, ISBN 978-3-423-34861-4.
  • Hamideh Mohagheghi (Hrsg.): Frauen für den Dschihad. Das Manifest der IS-Kämpferinnen; in arabischer und deutscher Sprache. Herder, Freiburg 2015, ISBN 978-3-451-34832-7.
  • Loretta Napoleoni: Die Rückkehr des Kalifats. Der Islamische Staat und die Neuordnung des Nahen Ostens. Aus dem Englischen von Peter Stäuber. Rotpunktverlag, Zürich 2015, ISBN 978-3-85869-640-3 (Orig.: The Islamist Phoenix. The Islamic State and the Redrawing of the Middle East. 2014).
  • Petra Ramsauer: Die Dschihad Generation. Wie der apokalyptische Kult des islamischen Staats Europa bedroht. Styria Verlag, Wien 2015, ISBN 978-3-222-13516-3.
  • Christoph Reuter: Die schwarze Macht. Der »Islamische Staat« und die Strategen des Terrors. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2015, ISBN 978-3-421-04694-9.
  • Behnam T. Said: Islamischer Staat. IS-Miliz, al-Qaida und die deutschen Brigaden. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-67210-1.
  • Bruno Schirra: ISIS – Der globale Dschihad. Wie der „Islamische Staat“ den Terror nach Europa trägt. Econ, Berlin 2015, ISBN 978-3-430-20193-3.
  • Thomas Carl Schwoerer: Mit dem IS verhandeln? Neue Lösungen für Syrien und den Terrorismus. Redline Verlag, München 2016, ISBN 978-3-86881-652-5.
  • Guido Steinberg: Kalifat des Schreckens. IS und die Bedrohung durch den islamistischen Terror. Knaur, München 2015, ISBN 978-3-426-78772-4.
  • Jessica Stern, J. M. Berger: ISIS: The State of Terror. HarperCollins, New York City 2015, ISBN 978-0-06-239554-2.
  • Michael Weiss, Hassan Hassan: ISIS: Inside the Army of Terror. Regan Arts 2015, ISBN 978-1-941393-57-4.
  • Joby Warrick: Black Flags: The Rise of ISIS. Doubleday, New York City 2015, ISBN 978-0-385-53821-3.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Islamischer Staat – Sammlig vo Multimediadateie

Einzelnochwiis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Islamic State has 200,000 fighters claims Kurdish leader , 16. November 2014. 
  2. Islamic State formations comprise up to 70,000 gunmen — Chief of Russia's General Staff , Russian News Agency "TASS", 10. Dezember 2014. 
  3. Führungsmitglied der Al Qaida im Irak gefasst. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. September 2006.
  4. Raniah Salloum: Neuer Gottesstaat im Nahen Osten. In: Spiegel Online, 4. Januar 2014.
  5. Clint Watts: Jihadi Competition After al Qaeda Hegemony – The 'Old Guard', Team ISIS & The Battle For Jihadi Hearts & Minds, in: Foreign Policy Research Institute vom 20. Februar 2014, abgerufen am 10. Oktober 2014 (englisch)
  6. Stephan Rosiny: „Des Kalifen neue Kleider“: Der Islamische Staat in Irak und Syrien (PDF; 476 kB). In: GIGA Focus, Nr. 6/2014, abgerufen am 2. Oktober 2014
  7. IS-Führer Baghdadi sieht sich als Nachfolger des Propheten