Fritz Träris
Dr Fritz Träris (* 3. Novämber 1898 z Britzige; † 31. Dezämber 1968 au deert) isch e dytsche Buur un Dialäktautor gsii.
Dr Träris het Gedicht im alemannische Dialäkt gschriibe, e Dail sin in Zytschrifte un Zytige publiziert wore.
Anne 1968 het dr Hubert Baum s Gedicht Mi Vatter mahnt vum Träris in sy Anthology Freude am alemannischen Gedicht ufgnuu un doderzue ne Interpretation gschribe. Iber d Sproch vum Gedicht schrybt er:
„Fritz Träris lebt mitten in seiner vertrauten Mundart. Für ihn ist es nicht leicht, aus dem Mischgerede von Mundart und Hochsprache das Nichtalemannische fernzuhalten. Er kleidet gern einen „Wort-Fremdling“ ins gewohnte Gewand ein. Wir treffen eine Sprache an, die unverbildet und originell wirkt. Es scheint auch, daß der Bauerndichter die abgegriffenen und anrüchig gewordenen Begriffe von Blut und Boden vermeiden wollte, und so klingt „Scholle“ lieber ins Ohr, auch wenn es sich auf „tolle“ reimen muß.“
Literatur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Johannes Helm: Wer — wann — wo? Biographische Notizen aus dem Markgräflerland. In: Das Markgräflerland, Jg. NF 6(37).1975, Heft 3/4, S. 147–269