Carl Friedrich Raupp
Dr Carl Friedrich Raupp (* 10. August 1808 z Schopfe; † 18. Mai 1872 z Wullbach) isch e badische Notar un Dialäktdichter gsii.
Lääbe
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Är isch e Suhn vum Friedrich Ludwig Raupp (1771–1858) un dr Sophia Christine Raupp geb. Lembke (1780–1862) gsii. Sy Vater isch vu 1794 bis 1800 Bfaarer z Obfige, ab 1801 z Prechtal, ab 1812 z Vogelbach un ab 1818 z Wullbach gsii, syt 1827 isch er au Dekan vum Chilchebezirk Löörech gsii.[1] Em Carl Friedrich Raupp sy Mueter isch us ere Bfaarerfamilie vu Ihringe gsii. Dr Carl Friedrich Raupp isch z Schopfe uf d Wält chuu un z Wullbach mit vier Gschwischtrig ufgwagse:
- Sophie Christine Raupp (1801–1830)
- Friederike Luise Raupp (1806–1885)
- Emilie Luise Raupp (*1812)
- Friedrich Ludwig Raupp (1814–1899), Bfaarer z Mappach, Nimburg, Bahlinge un z Chränzech
Dr Raupp het z Fryburg as Notar un Stiftigsverwalter gschafft. Am 10. Jänner 1842 het er z Wullbach d Maria Josepha Motsch (* 1818) vu Zäll ghyrote.[2] Si hän zäme fimf Chinder ghaa:
- Hermann Karl Friedrich Kaupp (* 1844)
- Sophie Henriette Raupp (* 1848)
- Josephine Gabriele Euphrosine Raupp (* 1850)
- Auguste Josephine Friedericke Raupp (* 1861)
- Friedrich Josephine Julie Raupp (1854–1935)
Dr Raupp het Gedicht un au anderi Sache, uf Hochdytsch un au uf Alemannisch. Verschideni dervu sin au publiziert wore. E Dail Sache het er unter em Pseudonym Carl Falter vereffetligt.
Wäärch
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- En Usstich alte, reingehaltene Markgröfler. Gespräch auf dem Wege zu Hebel’s Säcular-Fest zu Hausen am 10. Mai 1860. Wangler, Freiburg i. Br. 1860. 74 S.
- Weihnacht-Gabe. Den Verehrern Hebels. Poppen, Freiburg i. Br. 1860. 31 S.
- as Carl Falter: Wie’s der Lenz treibt. Gedichte. Mayer, Freiburg i. B. 1862. 72 S.
- Vizli Buzli. Szene in alemannischer Mundart, um 1866.
Literatur
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Johannes Helm: Wer — wann — wo? Biographische Notizen aus dem Markgräflerland. In: Das Markgräflerland, Jg. NF 6(37).1975, Heft 3/4, S. 147–269