Émile Zola

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Dr Émile Zola, Foti vom Nadar

Dr Émile Édouard Charles Antoine Zola[1] (* 2. April 1840 z Bariis; † 29. Septämber 1902 z Bariis) isch e franzöösische Schriftsteller und Schurnalist gsi.

Dr Zola giltet as äine vo de groosse franzöösische Romanciers vom 19. Joorhundert und as Läitfigur und Begründer vo dr gsamtöiropäische literarische Ströömig vom Naturalismus. Gliichzitig isch er e seer aktiver Schurnalist gsi, wo von ere gmäässigt lingge Posizion us am politische Lääbe däilgnoo het.

Si Ardikel J’accuse …! («Ich chlagen aa …!») het e Schlüsselrolle in dr Dreyfus-Affäre gspiilt, wo Frankriich joorelang beschäfdigt het, und het entschäidend zur spöötere Rehabilitierig vom Offizier Alfred Dreyfus biidräit, wo fälschlig wäge Landesverroot verurdäilt worde isch.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Irene Albers: Sehen und Wissen. Das Photographische im Romanwerk Émile Zolas. W. Fink, München 2002 (= Theorie und Geschichte der Literatur und der schönen Künste; 105), ISBN 3-7705-3769-6
  • Horst Althaus: Zwischen alter und neuer besitzender Klasse. Stendhal, Balzac, Flaubert, Zola. Beitr. zur französischen Gesellschaftsgeschichte. Reimer, Berlin 1987 (= Schriften zur Kultursoziologie; 8), ISBN 3-496-00899-7
  • Veronika Beci: Émile Zola. Artemis & Winkler, Düsseldorf 2002. ISBN 3-538-07137-3
  • Cord-Friedrich Berghahn: Émile Zola. Leben in Bildern. Deutscher Kunstverlag, Berlin und München 2013, ISBN 978-3-422-07209-1
  • Marc Bernard: Emile Zola. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 6. Aufl. Rowohlt, Reinbek 1997 (rororo 50024; Rowohlts Monographien), ISBN 3-499-50024-8
  • Manuela Biele-Wrunsch: Die Künstlerfreundschaft zwischen Édouard Manet und Émile Zola. Ästhetische und gattungsspezifische Berührungen und Differenzen. Driesen, Taunusstein 2004, ISBN 3-936328-17-X
  • Martin Braun: Emile Zola und die Romantik. Erblast oder Erbe? Studium einer komplexen Naturalismuskonzeption. Stauffenburg, Tübinge 1993 (= Erlanger romanistische Dokumente und Arbeiten; 10), ISBN 3-923721-99-4
  • Ronald Daus: Zola und der französische Naturalismus. Metzler, Stuttgart 1976 (= Sammlung Metzler, 146), ISBN 3-476-10146-0
  • Herbert Eulenberg: Emile Zola, in Schattenbilder. Eine Fibel für Kulturbedürftige in Deutschland. Zuerst Berlin 1909.
  • Frederick W. J. Hemmings: Emile Zola. Chronist und Ankläger seiner Zeit. Biographie. Fischer, Frankfurt 1981. (= Fischer-Bücherei, 5099) ISBN 3-596-25099-4
  • Karl Korn: Zola in seiner Zeit. Ullstein, Frankfurt 1984 (= Ullstein Lebensbilder, 27532)
  • Till R. Kuhnle: Der Millenarismus Zolas und die Dritte Französische Republik|Dritte Republik, in ders., Das Fortschrittstrauma. Vier Studien zur Pathogenese literarischer Diskurse. Stauffenburg, Tübingen 2005, ISBN 3-86057-162-1, S. 273–285
  • Heinrich Mann: Zola. In: Geist und Tat. Franzosen von 1780 bis 1930. Essays, Berlin 1931. Wieder Fischer TB, Frankfurt 1997, ISBN 3-596-12860-9[2]
  • Ralf Nestmeyer: Französische Dichter und ihre Häuser. Insel, Frankfurt 2005, ISBN 3-458-34793-3
  • Viktor Roth: Émile Zola um die Jahrhundertwende. Stationen eines kämpferischen Lebenslaufs. Nördlingen: Steinmeier. 1987.
  • Joseph Jurt: Frankreichs engagierte Intellektuelle. Von Zola bis Bourdieu. Wallstein, Göttingen 2012, ISBN 978-3-8353-1048-3
  • Peter Müller: Emile Zola, der Autor im Spannungsfeld seiner Epoche. Apologie, Gesellschaftskritik und soziales Sendungsbewußtsein in seinem Denken und literarischem Werk. Metzler, Stuttgart 1981 (= Romanistische Abhandlungen, 3), ISBN 3-476-00477-5
  • Barbara Vinken: Zola. Alles sehen, Alles wissen, Alles heilen. Der Fetischismus im Naturalismus, In: Historische Anthropologie und Literatur, Hgg. Rudolf Behrens, Roland Galle, Königshausen & Neumann, Würzburg 1996, S. 215–226
  • Barbara Vinken: Balzac – Zola: Hysterische Madonnen – Neue Mütter, in: Geschlechterdifferenz im interdisziplinären Gespräch, Hg. Doris Ruhe, Königshausen & Neumann, Würzburg 1998, S. 117–134
  • Barbara Vinken: Pygmalion à rebours: Zolas Œuvre, in: Pygmalion. Die Geschichte des Mythos in der abendländischen Kultur. Hgg. Mathias Mayer, Gerhard Neumann. Rombach, Freiburg 1997, S. 593–621
Über äinzelni Romanzükle oder Wärk
  • Willi Hirdt: Alkohol im französischen Naturalismus. Der Kontext des "Assommoir". Bouvier, Bonn 1991 (= Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft, 391), ISBN 3-416-02286-6
  • Elke Kaiser: Wissen und Erzählen bei Zola. Wirklichkeitsmodellierung in den "Rougon-Macquart". Narr, Tübingen 1990 (= Romanica Monacensia, 33), ISBN 3-8233-4300-9
  • Stephan Leopold: Die messianische Überwindung des mortalistischen Abgrundes: "Le docteur Pascal" und "Les Quatre Évangiles", in: Stephan Leopold, Dietrich Scholler, Hgg., Von der Dekadenz zu den neuen Lebensdiskursen. Französische Literatur und Kultur zwischen Schlacht von Sedan|Sedan und Vichy-Regime|Vichy. W. Fink, München 2010, S. 141–167
  • Susanne Schmidt: Die Kontrasttechnik in den "Rougon-Macquart". Peter Lang, Frankfurt 1989 (= Bonner romanistische Arbeiten, 30), ISBN 3-631-40612-6
Über d Rezepzion
  • 100 Jahre "Rougon-Macquart" im Wandel der Rezeptionsgeschichte. Zugleich Beiheft zur Zeitschrift Beiträge zur romanischen Philologie, Hgg. Winfried Engler, Rita Schober. Narr, Tübingen 1995, ISBN 3-8233-4145-6
  • Vera Ingunn Moe: Deutscher Naturalismus und ausländische Literatur. Zur Rezeption der Werke von Zola, Henrik Ibsen|Ibsen und Fjodor Michailowitsch Dostojewski|Dostojewski durch die deutsche naturalistische Bewegung (1880–1895). Peter Lang, Frankfurt 1983 (= Europäische Hochschulschriften; Reihe 1; 729), ISBN 3-8204-5262-1
  • Rolf Sältzer: Entwicklungslinien der deutschen Zola-Rezeption von den Anfängen bis zum Tode des Autors. Peter Lang, Bern 1989 (= New York University Ottendorfer series, N. F. 31), ISBN 3-261-03928-0
  • Karl Zieger: Die Aufnahme der Werke von Emile Zola durch die österreichische Literaturkritik der Jahrhundertwende. Peter Lang, Frankfurt 1986 (= Europäische Hochschulschriften, Reihe 18, 44), ISBN 3-261-03560-9

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Émile Zola – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Encyclopédie Larousse: Émile Zola, besucht am 11. April 2013
  2. Zuerst 1915
  3. Interpretation und Darlegung der Hauptwerke