Willy Brandt

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
dr Willy Brandt (1980)
Unterschrift

Dr Willy Brandt (* 18. Dezämber 1913 z Lübeck as Herbert Ernst Karl Frahm; † 8. Oktober 1992 z Unkel) isch e dytsche Bolitiker (SPD) gsii. Är isch vu 1969 bis 1974 dr viert Bundeschanzler vu dr Bundesrepublik Dytschland gsii. Dervor isch er vu 1957 bis 1966 Regierede Burgermaischter vu Berlin un vu 1966 bis 1969 Bundesusseminischter un Vizechanzler im Kabinett Kiesinger gsii. Vu 1964 bis 1987 isch dr Brandt Vorsitzer vu dr SPD un vu 1976 bis 1992 Bresidänt vu dr Sozialistische Internationale gsii. Fir syni Oschtbolitik, wu uf Entspannig un Uusglych mit dr Sowjetunion, dr DDR un dr ibrige Oschtblockstaaten uusgrichtet gsii isch, het er anne 1971 dr Friidesnobelbryys iberchuu.

Wärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Monographie[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Krieg in Norwegen. 9. April – 9. Juni 1940 (schwedischer Originaltitel: Kriget i Norge), übersetzt von Benedict Christ, Basel. Europa Verlag, Zürich/New York 1942.
  • Zur Nachkriegspolitik der deutschen Sozialisten. Jocke Leufvmark. Stockholm 1944, DNB 992975301. (mit August Enderle, Irmgard Enderle, Stefan Szende und Ernst Behm).
  • Forbrytere og andre tyskere („Verbrecher und andere Deutsche“), Oslo 1946; erste dt. Ausgabe: Verbrecher und andere Deutsche. Ein Bericht aus Deutschland 1946. Bearb. u. hrsg. von Einhart Lorenz. Dietz-Verlag, Bonn 2007, ISBN 978-3-8012-0380-1. (Willy-Brandt-Dokumente, Band 1).
  • Mein Weg nach Berlin. aufgezeichnet von Leo Lania. Kindler-Verlag, München 1960, DNB 450589072.
  • Friedenspolitik in Europa. S.-Fischer-Verlag, Frankfurt am Main 1968, DNB 456175873. (3. Auflage. 1971, ISBN 3-10-007701-6).
  • Begegnungen und Einsichten. Die Jahre 1960–1975. Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg 1976, ISBN 3-455-08979-8.
  • Links und frei. Mein Weg 1930–1950. Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg 1982, ISBN 3-455-08743-4. (Neuauflage: Links und frei. Mein Weg 1930–1950. mit einem aktuellen Vorwort des Autors. Knaur-Verlag, München 1984, ISBN 3-426-03722-X).
  • Erinnerungen. Propyläen-Verlag, Frankfurt am Main u. a. 1989, ISBN 3-549-07353-4. (Erweiterte Neuauflage: Erinnerungen. Mit den Notizen zum Fall G. Ullstein-Verlag, München 2003, ISBN 3-548-36497-7).

Gsammleti Rede, Brief un chlaineri Schrifte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Helga Grebing, Gregor Schöllgen, Heinrich August Winkler (Hrsg.): Willy Brandt. Berliner Ausgabe
    • Band 1: Hitler ist nicht Deutschland. Jugend in Lübeck, Exil in Norwegen 1928–1940. Bearb. von Einhart Lorenz. Dietz-Verlag, Bonn 2002, ISBN 3-8012-0301-8.
    • Band 2: Zwei Vaterländer. Deutsch-Norweger im schwedischen Exil, Rückkehr nach Deutschland 1940–1947. Bearb. von Einhart Lorenz. Dietz-Verlag, Bonn 2000, ISBN 3-8012-0302-6.
    • Band 3: Berlin bleibt frei. Politik in und für Berlin 1949–1966. Bearb. von Siegfried Heimann. Dietz-Verlag, Bonn 2004, ISBN 3-8012-0303-4.
    • Band 4: Auf dem Weg nach vorn. Willy Brandt und die SPD 1947–1972. Bearb. von Daniela Münkel. Dietz-Verlag, Bonn 2000, ISBN 3-8012-0304-2.
    • Band 5: Die Partei der Freiheit. Willy Brandt und die SPD 1972–1992. Bearb. von Karsten Rudolph. Dietz-Verlag, Bonn 2002, ISBN 3-8012-0305-0.
    • Band 6: Ein Volk der guten Nachbarn. Außen- und Deutschlandpolitik 1966–1974. Bearb. von Frank Fischer. Dietz-Verlag, Bonn 2005, ISBN 3-8012-0306-9.
    • Band 7: Mehr Demokratie wagen. Innen- und Gesellschaftspolitik 1966–1984. Bearb. von Wolther von Kieseritzky. Dietz-Verlag, Bonn 2001, ISBN 3-8012-0307-7.
    • Band 8: Über Europa hinaus. Dritte Welt und Internationale. Bearb. von Bernd Rother. Dietz-Verlag, Bonn 2006, ISBN 3-8012-0308-5.
    • Band 9: Die Entspannung unzerstörbar machen. Internationale Beziehungen und deutsche Frage 1974–1982. Bearb. von Frank Fischer. Dietz-Verlag, Bonn 2003, ISBN 3-8012-0309-3.
    • Band 10: Gemeinsame Sicherheit. Internationale Beziehungen und deutsche Frage 1982–1992. Bearb. von Uwe Mai, Bernd Rother u. Wolfgang Schmidt. Dietz-Verlag, Bonn 2009, ISBN 978-3-8012-0310-8.
  • Klaus Schönhoven (Hrsg.): Willy Brandt: Im Zweifel für die Freiheit. Reden zur sozialdemokratischen und deutschen Geschichte. Dietz-Verlag, Bonn 2012, ISBN 978-3-8012-0426-6. (Willy-Brandt-Dokumente, Band 2)
  • Martin Kölbel (Hrsg.): Willy Brandt und Günter Grass – Der Briefwechsel, Steidl Verlag, Göttingen 2013, ISBN 978-3-86930-610-0.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Egon Bahr: „Das musst du erzählen.“. Erinnerungen an Willy Brandt. Propyläen, Berlin 2013, ISBN 978-3-549-07422-0.
  • Lars Brandt: Andenken. Carl-Hanser-Verlag, München 2006, ISBN 3-446-20710-4.
  • Rut Brandt: Freundesland – Erinnerungen. Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg 1992, ISBN 3-455-08443-5.
  • Hartmut H. Brauswetter: Kanzlerprinzip, Ressortprinzip und Kabinettsprinzip in der ersten Regierung Brandt 1969–1972. Eichholz Verlag, Bonn 1976, ISBN 3-87198-065-X.
  • Jupp Darchinger, Margarita Mathiopoulos: Willy Brandt. Bilder aus dem Leben eines großen Europäers. Fotos von Jupp Darchinger, Essay und Texte von Margarita Mathiopoulos. Droemer/Knaur-Verlag, München 1993, ISBN 3-426-26745-4.
  • Dieter Dowe (Hrsg.): Brand(t)meister: Willy Brandt als Regierender Bürgermeister von Berlin im Spiegel der Karikatur in West und Ost. Bildtexte von Siegfried Heimann. Olzog-Verlag, München u. a. 1996, ISBN 3-7892-9380-6.
  • Helga Grebing: Willy Brandt. Der andere Deutsche. Wilhelm-Fink-Verlag, Paderborn 2008, ISBN 978-3-7705-4710-4.
  • Gunter Hofmann: Willy Brandt. Porträt eines Aufklärers aus Deutschland. Rowohlt-Verlag, Reinbek bei Hamburg 1988, ISBN 3-499-12503-X.
  • Günter Hofmann: Willy Brandt und Helmut Schmidt. Geschichte einer schwierigen Freundschaft. Verlag C.H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63977-7.
  • Torsten Körner: Die Familie Willy Brandt. S. Fischer, Frankfurt/Main 2013, ISBN 978-3-10-040407-7.
  • Gertrud Lenz: Gertrud Meyer 1914–2002. Ein politisches Leben im Schatten Willy Brandts. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2013, ISBN 978-3-506-77569-6.
  • Einhart Lorenz: Willy Brandt. Deutscher – Europäer – Weltbürger. Kohlhammer-Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-17-021245-9.
  • Einhart Lorenz: Willy Brandt in Norwegen. Die Jahre des Exils 1933 bis 1940. Neuer Malik-Verlag, Kiel 1989, ISBN 3-89029-955-5.
  • Peter Merseburger: Willy Brandt, 1913–1992. Visionär und Realist. DVA, Stuttgart 2002, ISBN 3-423-34097-5.(auch als Hörbuch auf 6 CDs, 2004, ISBN 3-8291-1398-6.)
  • Judith Michel: Willy Brandts Amerikabild und -politik 1933–1993. Bonn University Press im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2010.
  • Horst Möller, Maurice Vaïsse (Hrsg.): Willy Brandt und Frankreich. Oldenbourg-Verlag, München 2005, ISBN 3-486-57649-6. (Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Sondernummer)
  • Daniela Münkel: „Alias Frahm“. Die Diffamierungskampagnen gegen Willy Brandt in der rechtsgerichteten Presse. In: Claus-Dieter Krohn (Hrsg.): Zwischen den Stühlen? Remigranten und Remigration in der deutschen Medienöffentlichkeit der Nachkriegszeit. Christians-Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3-7672-1411-3, S. 397–418.
  • Hans-Joachim Noack: Willy Brandt. Ein Leben, ein Jahrhundert. Rowohlt Berlin Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-87134-645-3.
  • Terence Prittie: Willy Brandt. Biographie. Aus dem Englischen von Gerhard Haucke. Goverts/Krüger/Stahlberg, Frankfurt am Main 1973, ISBN 3-7740-0442-0.
  • Steffen Raßloff (Hrsg.): „Willy Brandt ans Fenster!“ Das Erfurter Gipfeltreffen 1970 und die Geschichte des „Erfurter Hofes“. Glaux-Verlag, Jena 2007, ISBN 978-3-940265-05-0.
  • Kai Schlüter: Günter Grass auf Tour für Willy Brandt. Die legendäre Wahlkampftour 1969. Ch. Links Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-86153-647-5.
  • Gregor Schöllgen: Willy Brandt. Die Biographie. Propyläen-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-549-07142-6.
  • Jan Schönfelder; Rainer Erices: Willy Brandt in Erfurt. Das erste deutsch-deutsche Gipfeltreffen 1970. Christoph-Links-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-568-3.
  • Brigitte Seebacher-Brandt: Willy Brandt. Piper-Verlag, München 2013, ISBN 978-3-492-30430-6.
  • Carola Stern: Willy Brandt in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt-Verlag, Reinbek bei Hamburg 1975, ISBN 3-499-50232-1. (Neuausgabe: Willy Brandt. Überarbeitete und erweiterte Neuaufl. Rowohlt-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2002, ISBN 3-499-50576-2.
  • Martin Wein: Willy Brandt. Das Werden eines Staatsmannes. Aufbau-Taschenbuch-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-7466-1992-0.

Rezeption[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Im Schatten der Macht. Zweedailige Spiilfilm iber s Brandts letschti Däg as Chanzler
  • Demokratie. Theaterstuck vum Michael Frayn iber d Chanzlerschaft un dr Ruggdsritt vum Brandt

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Willy Brandt – Sammlig vo witere Multimediadateie