Wies

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Wys
(Wies)
Wappe Charte
Wappe vu dr Ortschaft Wys
Markierung
Dütschlandcharte, Position vu Wys hervorghobe
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Hochalemannisch
Regionalvariante: Wiesedälerisch
Lokalvariante:
Verbreitig:
politischer Status
Ortsteil vo Chleis Wiisedal
igmeindet sit 1.1.2009
Basisdate
Staat: Dütschland
Bundesland: Bade-Württeberg
Regierigsbezirk: Fryburg
Chreis: Lörrach
Gmei: Chleis Wiisedal
Geographischi Lag: 47° 45′ N, 7° 46′ O
Höchi: 591 m ü. NN
Flächi: 21,8 km²
Iwohner: 640 (30. Sep. 2008)[1]
Bevölcherigsdichti: 29 Iwohner je km²
Boschtleitzahl: 79697
Vorwahl: 07629
Nummereschild:
Gmeischlüssel: 08 3 36 097
Adress vu dr
Ortschaftverwaltig:
Rathausgasse 1
79697 Wies
Ortsvorsteher: Horst Wezel (SPD)



Dialäkt: Markgräflerisch (Lörrach)

Wys (IPA: [vi:s], amtlig Wies) isch e ehemoligi Gmei in Bade-Württeberg (Dütschland) un ghört zum Landkreis Lörrach.

Die ehemolig Gmei ghört sit em 1.1.2009 zue dr neije Gmei Chleis Wiisedal mit Hauptort Dägernau, wo ussem gliichnammige Gmeiverwaltigsverband hervorgange isch. D'Umwandlig vum Gmeiverwaltigsverband in e Verbandsgmei isch us finanzieller Not erfolgt.


Inhaltsverzeichnis

Geografy[ändere]

Wys litt im Naturpark Südschwarzwald im Dal vo de Chleine Wiese in 520 bis 1220 Meter Höchi. Über d Hälfti vom Gmeindegebiet isch bewaldet; durch d Gmeind fließe mehreri Bäch dure.

D Gmeind gränzt im Norde an Neuewäg, im Oste an Raich und Dägernau, im Süde an Sallneck und Steine sowie im Weste an Malschburg-Marzell.

Zu de Gmeind Wys ghöre d Dörfer Wys, Demberg, Fischeberg, Chiehlebronn (Kühlenbronn), Stockmatt und Wambach und d Höf Ritterhof und Sägmatt. Im Gmeindegebiet litt d Wiestig Burgacker.

Gschicht[ändere]

Wys isch zum erschte Mol 1259 als Wisa urkundlig erwähnt worre. Scho devor isch 1100 Dembach als Eigetum vom Chloster St. Blasie erwähnt worre. 1278 sin au Wys und Chielebronn ans Chloster St. Blasie gfalle. 1809 isch Wys im Amt Schopfe züegordnet worre, 1936 isch es zum Landchreis Lörrach cho.

Politik[ändere]

Bis zue dr Igmeindig hän die politische Organ uss eme ehreamtlige Bürgermeister und acht Gmeindröt bestande. Für di örtligi Gmeindeverwaltig isch em Bürgermeister e Deilzitchraft zur Site gstande.

Wappe[ändere]

S Wappe zeigt e goldige Räche uff grienem Hindergrund. De Räche als Heuernte-Grät soll uff de Ortsnamme „Wys“ aspyle.

Wirtschaft[ändere]

Mit em Ruckgang vo de Landwirtschaft isch Wys zum Wohnort für Brüefspändler worre, wo ihr Läbensunderhalt z Lörrach und im Ruum Basel verdiene. E Aktivboste vom Ort isch aber de Främdeverchehr: S Feriedorf bi Stockmatt und verschydeni Gasthüser bilde di touristischi Infrastruktur.

Persönligkeite[ändere]

Im Deilort Wambach hät de Dr. Werner Forßmann vo 1945 bis 1956 praktiziert. De Nobelprysträger für Medizin hät do au sini letschte Johr bis zu sinem Dod 1979 verbrocht.

Weblink[ändere]



Dä Artikel basiert uff ere fräie Übbersetzig vum Artikel „Wies“ vu de dütsche Wikipedia.

E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.