Veragrer

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D Veragrer (lat. Veragri, Varagri; agr. Οὐάραγροι, Ouáragroi) sind en keltische Stamm im Wallis gsii. De Name isch Gallisch und het die chriegerischi Bidütig »Oberschlächter«.

Si hend im undere Wallis gsidlet und de Passvercher öber de Gross Sankt Bernhard (lat. Summus Poeninus) kontrolliert. Ire Vorort isch Octodurus (hüt Martigny) gsii, wa »Fichtestadt« oder »Stadt mit acht Tor« bidütet. Noch de Christianisierig isch Octodurus Bischofssitz wore. De erst bikannt Bischof isch de Theodorus (um 380) gsii, wo as Hailige Theodul im Wallis vereert werd.

De Julius Cäsar het ane 57 v.Chr. versuecht d Veragrer z underwerfe, um d Kontrole öber de Grossi Sankt Bernhard z gwüne, doch zäme mit de Seduner hend si d Römer bisigt. Si sind denn erst underem Chaiser Augustus im Alpefeldzug vom Drusus und Tiberius underworfe worde und is Römische Riich iiglideret wore. Zäme mit de Nantuate, de Seduner und de Uberer hend si denn en Bund bildet (quattuor civitates vallis Poeninae), wo zu de Verwaltigsainhait Raeti Vindelici vallis Poeninae ghört het. Underem Chaiser Claudius (41–54) sind die vier Stämm zu de civitas Vallensis zämegschlosse wore und zu de Provinz Alpes Graiae et Poeninae choo.

Büecher[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Der Neue Pauly, Bd.12/2 : »Veragri«