Tibetischer Buddhismus

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De Tibetischi Buddhismus isch e eigeständigi Religion und e Form vom Buddhismus. En andere Uusdruck isch Vajrayana oder Diamenatewage. Nöd korrekt isch de Uusdruck Lamaismus. Als geistigs Oberhaupt gilt de Dalai Lama.

De Dalai Lama[ändere | Quälltäxt bearbeite]

de 14. Dalai Lama, de Tenzin Gyatso

De Dalai Lama wird jedesmal neu gsuecht, wenn de alti schtirbt. De aktuelli Dalai Lama heisst Tenzin Gyatso. Er isch der 14 und de letschti Dalai Lama. Sobald en Dalai Lama stirbt wird e hochrangigi Suechkommission de Uftrag ha, ihn als Chind wieder z'erchenne. Sie stelled chline Chind es paar Ufgabe, z.B. d'Ritualgegestend vom Verstorbnige usezfinde. Aber mer chan nur a die "Prüefig" wenn d'Eltere ungewöhnlichi Träum gha hend, grad zu dem Ziitpunkt en Regeboge gha het, wo die Findigskomission s'Chind gsuecht hed, oder wenn s'Chind ungewöhnlichi Fähikeite gha hed.

D Verbreitig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De tibetisch Buddhismus isch vorallem, wie de Name scho seit, im Tibet verbreited, aber au i de Mongolei. Die Religion werd aber vo de Chinese verfolgt, so sind vili usgwanderet nach Indie, aber au i d'Schwiiz.

De Tod[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D'Tibeter glaubet a Reinkarnation (=Widergeburt). Bi ihne fangt e 49 Tag aadurendi Reis durchs Bardo (=Zwüschezuestand zwüschem Endi vom Lebe und em Aafang vomene noie Lebe). Zersch isch mer es paar Tag Bewusstlos, dänn wacht mer uuf. Am Aafang weiss mer gar ned, dass mer tot isch. Ersch nachher, wänn de Guru nebed de Liich Aawisige git, wird mer sich de Umwelt bewusst. Mer muss d'Angst überwinde und sich eifach umdreie und is wahre Liecht blicke. D'Tibeter hend nämli d'vorstellig, dass alles nur us Liecht bestaht und gar nüt echt isch. Die meischte Mensche gsend das ersch im Tod, doch einigi chönd es durch meditiere au scho zu Lebziite gsee. Nachdem mer is Liecht glueget hed, gseht mer 7 Täg lang alli Götterhirarchie. Es fangt a mit de liebe und hört uuf mit de zornvolle Götter. Yama de Gott vu Lebe und Tod erschiint nach em letschte Gott. Er hed e Holztafle, wo die guete und die schlechte Tate uufsgschriibe sind. Er isst die Bardowese (Höllenwese, hungrigi Geister) und riist ihre Chopf ab. Wer aber de Yama als leeri Erschiinig erchennt, isch vom Samsara (Rad vom Lebe) befreit. Nochene mues mer sich uf d Suechi nach de Widergeburt mache. Wenn mer meh schlechti Tate vollbracht hed, wird mer als Tier, Höllewese oder als hungrige Geist gibore. Schusch chunt mer als Mensch uf d Welt, was am beschte isch, da mer nur denn d'tibetische Wiisheite cha lerne. Wer vill gueti Tate vollbrocht het, cha als Gott gibore werde, aber es isch schwiriger denn usem Rad vom Lebe usztrete.